1.Zitat: Wände, Böden mit schallabsorbierenden Materialien
belegen.
Kannst Du mir Beispiele geben mit welchen schallabsorbierenden
Materialien ich Wände auskleiden kann?
Möglichst dicke Teppiche und andere akustisch weiche Beläge,
die gummiartig sind.
An Wänden wirken auch dicke Textilien schalldämmend.
Man kann auch spezielle schallabsorbiernde Panele an
Wände und Decken anbringen.
Zitat: Körperschallbrücken bei Renovierungsarbeiten
vermeiden
Was sind denn „Körperschallbrücken“ ?.
Normalerweise wird seit Jahrzehnten darauf geachtet, dass
z.B. Fußböden schallabsorbierend gebaut werden.
Auch doppelte Trennwände zwischen Reihenhäusern dienen
dazu, Schall zwischen den Nachbarn dämpfen.
Körperschallbrücken sind feste Körper oder Baustoffe, die
den Trennspalt zwischen Wänden und Böden so überbrücken,
dass z.B. der Trittschall gut an die Wände übertragen werden
kann. Auch wenn die Nachbarn solche kleinen Bausünden
begangen haben, „hören“ dann alle Nachbarn davon.
Gruß Uwi
Wenn man aber aus Unkenntnis der Funktion bei Renovierungs-
arbeiten
ich werde mich miet-mäßig kleiner setzen müssen und befürchte
in einem unruhigem, lauten Miethaus eine Wohnung zu finden.
Bitte, kann mir jemand sagen, wie ich die neue Wohnung am
besten gegen Ruhestörung(durch Mitbewohner oder Strassenlärm)
mit Schallschutz auskleide.
Vergiss es, wenn ein Haus hellhörig ist, dann bringt es auch nicht viel, wenn du da irgendwelches Dämmmaterial an Decken oder Wände pappst. Vor allem auch, weil es hier ja offenbar darum geht, Geld zu sparen - sachgerecht ausgeführter nachträglicher Schallschutz aber nicht billig ist.
Du kannst nur darauf achten, dass es sich ohnehin um ein ruhiges Haus handelt. Da ist erstmal schon die Lage: Eine Hauptverkehrsstraße, aber auch ein Straßencafé oder ein Schule in der unmittelbaren Umgebung sind natürlich nicht günstig, wenn man es gerne ruhig hat. … Ob Schallschutzfenster verbaut sind, erkennst du am einfachsten, wenn du mal kurz das Fenster öffnest, wenn draußen ein paar Autos vorbeifahren. Dann mach das Fenster wieder zu. Der Unterschied in der Lautstärke ist auf den Schallschutz im Fenster zurückzuführen.
Neubauten sind, was den Schallschutz angeht, meistens etwas besser als Bauten aus den 50er/60er Jahren. Verlassen kann man sich darauf aber nicht.
Ein gutes Zeichen ist es meiner Meinung nach, wenn das Treppenhaus etwas „spießig“ wirkt - also Blumenkränze zur Dekoration an der Tür, Pflanzen im Treppenhaus, etc. Das ist ein Zeichen, dass die Leute sich dort offenbar auf längere Zeit niedergelassen haben und nicht gleich wieder ausziehen. Und man bleibt, wo es einem gefällt.