Ja, sie darf auch mal gegen Mama und Papa wettern. Dabei mischt sie dann ein paar Schimpfwörter zusammen und fertig ist der Wutausbruch.
Das passt schon soweit. Natürlich gucknwirdasalles im Rahmen bleibt.
Wenn sie sich mal gegen andere durchsetzt, nehme ich sie mir erst einmal zur Seite und lobe sie und sie erwidert es mit einem lächeln…
Scheint so als muss ich nicht alles so eng sehen und die Zeit einfach verstreichen lassen. Habe mich nun auch im Bekanntenkreis schon öfter umgehört und acuh da renkensich solche Sachen im Laufe der Zeit ein. Aberman will halt nur das Beste für seine KInder und dannwird man (ich zumindest) leicht nervös, wenn etwas nicht so läuft, wie man meint es besser für das Kind wäre…
Na klar macht man sich Gedanken, geht mir auch so. Wär auch schlimm wenn nicht! Aber das wird schon. Mir fiel noch ein, daß mein Neffe auch mal so eine Phase hatte, in der er einfach den Mund nicht aufbekommen hat und immer verschüchtert war. Ein Jahr später quatscht er uns den ganzen Tag voll…So kann es gehen!
Wenn sie sich mal gegen andere durchsetzt, nehme ich sie mir
erst einmal zur Seite und lobe sie …
Im Moment stelle ich mir das so vor, dass du sie dann direkt danach (nachdem sie sich durchgesetzt hat) aus dem Geschehen nimmst und sie lobst. Stimmt das so?
schreibst du vielleicht über meine eigene Große? Die verhält sich häufig genauso. Wobei sie ihre Meinung im vertrauten Kreis (egal ob in der Familie oder bei ihren guten Freunden) sehr gut durchsetzen kann. Aber selbst in der ihrem Kindergarten hat sie damit Probleme, wenn es um Kinder, die nicht zum engsten Kreis gehören (selbst wenn sie in ihre eigenen gruppe gehen) geht. Sie besucht einen Selbstverteidigungskurs (aber nicht primär fürs Selbstbewusstsein, sondern weils ihr Megaspaß macht) und einen Motopäden (der hat uns eigentlich erst auf das „problem“ aufmerksam gemacht, mir war nie was aufgefallen, da ihre Freunde im Allgemeinen nach ihrer Pfeife tanzen…)
Ich versuche, kein Problem draus zu machen. Ich war selbst ein ängstliches Kind, habe sowohl darunter als auch unter den ständigen versuchen meiner Eltern, daran was zu ändern, sehr gelitten.
Mir fällt gerade noch ein, dass meine Süße immer geweint hat, wenn ich zu ihr gesagt habe, sie soll ein Kind ruhig zurückschubsen oder zurückhauen, wenn das andere Kind das mit ihr macht (Damals war sie ca. 2 1/2). daraufhin habe ich die Äußerungen bleiben lassen (wohlgemerkt handelte es sich nie um eine AUFFORDERUNG zurückzuhauen, sondern nur um eine „Erlaubnis“). Mittlerweile sieht unser „Lösungsschema“ so aus: Wenn jemand ihr was macht, was sie nicht möchte, sagt sie demjenigen deutlich, dass sie das nicht will (Egal, ob sie laut „Nein!“ oder „Lass das!“ schreit oder eine längere Argumentation beginnt. Reagiert derjenige nicht entsprechend, entscheidet sie selbst, ob sie weggehen möchte, sich Hilfe holt oder eben demjenigen das geliche macht (z.B. weggenommenes Spielzeug „zurückwegnehmen“). Klappt meistens ganz gut, und wenn’s mal nicht so läuft, denke ich, sie wird ihre Gründe haben. Auch wenn’s mir zugeggebenermaßen manchmal wirklich schwerfällt, das zu akzeptieren…
Scheint der Zwilling von unserer Tochter zu sein - bis auf die Geschichte das Eure Tochter sich dann wenigstens ab und an mal wehrt. Das vermisse ich leider noch. Meine Tochter fängt auch an „nervös“ zu werden, wenn ich sie darauf anspreche, drum werde ich es nun mal ein wenig zurück schrauben und werde beobachten, ob sie sich dann ab und an mal wehrt. Ich will Ihr damit ja auch nichts böses, oder sie auffordern jemanden zu hauen (…)- ich möchte ja nur dass sie weis das sie sich wehren darf/ kann/ sollte…
Im Kiga läuft es ja soweit- nur wenn sie in 1, Jahren sich immer noch so verhält, KÖNNTE es schwer werden in der Schule- daher gucke ich halt das man es nun vielleicht schon mal nun in die richtige Bahn lenken kann…
Gruss
ein vielleicht zu besorgter Papa , der leider früher ähnlich war… Daher sollte ich es zwar kennen und wissen, dass es nun besser geworden ist. Ich weiss aber auch,dass ich es hätte wesentlich leichter haben können.
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