Wie Selbstbewusstsein einer 4-jährigen stärken?

Hallo,

es geht um unsere große Tochter. Sie geht zurzeit in den Kindergarten und 2009 geht es in die Schule. Im Kindergarten ist sie also schon eine doch schon längere Zeit. Sie hat eigentlich genug Freunde. Allerdings ist sie trotzdem noch jeden Morgen schüchtern und wartet bis Jemand auf sie zukommt. Aber wenn mal keiner kommt bzw. später spielt sie für sich alleine oder setzt sich zur Erzieherin. Wenn es mal zum Streit mit anderen Kindern kommt, wehrt sie sich nie. Darauf angesprochen ist sie sofort eingeschnappt/ nachdenklich.
Ich glaube ein bisschen ärgert sie sich über sich selbst. Bei Freunden auswärts schlafen ist dagegen kein Problem.

Soweit läuft alles, aber diese Schüchterheit… Argh!

Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht und kann sagen wie/ warum es nun vielleicht besser läuft?
Gibt es Selbstbewusstseintrainings, die helfen, oder… Im Internet steht viel darüber- bin ber eher skeptisch.
Turnen geht sie- hat auch Spass…

Ich habe bammel wenn sie mal in die Schule geht- dass sie da „untergehen“ könnte…

Danke!
wewewe

Hallo wewewe

es geht um unsere große Tochter. Sie geht zurzeit in den
Kindergarten und 2009 geht es in die Schule. Im Kindergarten
ist sie also schon eine doch schon längere Zeit. Sie hat
eigentlich genug Freunde. Allerdings ist sie trotzdem noch
jeden Morgen schüchtern und wartet bis Jemand auf sie zukommt.
Aber wenn mal keiner kommt bzw. später spielt sie für sich
alleine oder setzt sich zur Erzieherin. Wenn es mal zum Streit
mit anderen Kindern kommt, wehrt sie sich nie. Darauf
angesprochen ist sie sofort eingeschnappt/ nachdenklich.
Ich glaube ein bisschen ärgert sie sich über sich selbst. Bei
Freunden auswärts schlafen ist dagegen kein Problem.

Ich habe bammel wenn sie mal in die Schule geht- dass sie da
„untergehen“ könnte…

Ist es vielleicht Dein Bammel den sie unsicher macht?
Kinder bekommen oft mehr mit als man selbst glaubt.
Lebe ihr Selbstsicherheit vor,dies gibt auch deinem Kind Sicherheit.

Viele Grüße
Markus

Das tue ich. Danke trotzdem für den Tip. :smile: Solche Gespräche kommen nur hoch, wenn sie schläft… :wink:

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Hallo wewewe!

es geht um unsere große Tochter. Sie geht zurzeit in den
Kindergarten und 2009 geht es in die Schule. Im Kindergarten
ist sie also schon eine doch schon längere Zeit. Sie hat
eigentlich genug Freunde.

Das hört sich doch gut an.

Allerdings ist sie trotzdem noch
jeden Morgen schüchtern und wartet bis Jemand auf sie zukommt.

Es können ja nicht alle Menschen draufgängerisch sein. Wäre doch langweilig, wenn wir alle gleich wären.

Aber wenn mal keiner kommt bzw. später spielt sie für sich
alleine

Na also, sie ist in der Lage, sich selbst zu beschäftigen.

oder setzt sich zur Erzieherin. Wenn es mal zum Streit
mit anderen Kindern kommt, wehrt sie sich nie.

Ok, das ist der einzige Punkt in deiner Beschreibung, den ich etwas bedenklich finde. Welche Art von Streit kommt denn vor? Wie genau reagiert sie? Ist sie denn von sich aus (ohne dass du sie darauf ansprichst) traurig darüber? Fühlt sie sich als Opfer? Oder ist sie einfach nun mal so ein Mensch, der sich nicht gern streitet und lieber nachgibt? Muss nicht unbedingt etwas mit mangelndem Selbstbewusstsein zu tun haben. Solange sie nicht darunter leidet, ist ihr Verhalten ok.

Darauf
angesprochen ist sie sofort eingeschnappt/ nachdenklich.

Wie sprichst du sie darauf an? Tust du das jedes Mal? Du vermittelst ihr dadurch eine Erwartungshaltung, die sie nicht erfüllen kann und vielleicht auch gar nicht will.

Ich glaube ein bisschen ärgert sie sich über sich selbst. Bei
Freunden auswärts schlafen ist dagegen kein Problem.

Soweit läuft alles, aber diese Schüchterheit… Argh!

Schüchternheit ist keine Krankheit! Davon abgesehen, kann sich das mit dem Alter noch erheblich ändern.

Ich habe bammel wenn sie mal in die Schule geht- dass sie da
„untergehen“ könnte…

Du machst dir Gedanken über ungelegte Eier. Vielleicht tritt dieses Szenario auf - aber vielleicht wird sie sich auch besonders gut dort einleben, durch ihren schlichtenden Charakter sehr beliebt sein und sich prima mit ihren Mitschülern verstehen.

Viele Grüße
Anja

Hallo wewewe,

um deiner Tochter ein positives Selbstbewusstsein aufzubauen, musst du sie loben und stärken, d.h. ihr sagen „Das hast du aber toll gemacht, dass du…“ oder „Du kannst aber schon sehr gut…“. Dadurch spürt deine Tochter, dass es etwas kann, toll ist und dadurch Selbstvertrauen aufbaut, denn sie weiß jetzt: Ich kann das!
Durch solche positiven Sachen wird das Selbstbewusstsein automatisch aufgebaut. Ich denke, dass sich dann deine Tochter vielleicht auch mehr traut und aus sich heraus kommt.
Ein Versuch ist es auf jeden Fall wert. Vielleicht klappt es.

Lg Janine

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Mit Streit meine ich Situationen wo sie mit etwas spielt- kurz liegen lässt und es sich jemand andes nimmt, obwohl es offensichtlich ist, dass sie gleich damit weiterspielt. Aberum Streit aus dem Weg zu gehen,lässt sie es einfach. Ich spreche sie bei so etwas nicht immer an, aber wenn es zu oft in sehr kurzer Zeit geschieht spreche ich sie RUHIG darauf an, aber leider ist sie dann oft- nicht immer- noch eingeschüchterter. Aber ich muss es ihr ja irgendwie erklären…

wewewe

Danke, mach ich eigentlich recht oft, werde aber noch mal verstärkt darauf achten…

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Hallo

Ich spreche
sie bei so etwas nicht immer an, aber wenn es zu oft in sehr
kurzer Zeit geschieht spreche ich sie RUHIG darauf an, aber
leider ist sie dann oft- nicht immer- noch eingeschüchterter.
Aber ich muss es ihr ja irgendwie erklären…

Ne, ich glaub, das Wichtigste dabei ist erstmal, dass du ihre Schüchternheit in diesen Situationen akzeptierst und ok findest. Das müsste aber wirklich von Herzen kommen, alles andere merkt sie wahrscheinlich deutlicher als du selber.

Wenn du es nicht akzeptieren kannst, so wäre der nächste Schritt, dass du versuchst, dahinterzukommen, wieso du das nicht akzeptieren kannst. Das liegt nämlich nicht an ihr.

Meistens kann man Dinge, die man versteht, auch ändern. Wenn du ihre Schüchternheit wirklich ok findest, dann wird sie sich irgendwann legen, denke ich. Sonst wird sie möglicherweise auf dieses Problem fixiert bleiben.

Das ist irgendwie so. Wenn Eltern irgendwas an dem Kind nicht abhaben können, dann macht das Kind das so lange, bis die Eltern das akzeptieren. Und dann können die Kinder das auch sein lassen.

Ich meine jetzt nicht solche Sachen, wo die Kinder die Rechte anderer (z. B. der Eltern) übergehen, oder sich nicht an die Regeln halten. Ich meine solche Sachen, die den Eltern oder anderen Personen in keiner Weise schaden, sondern eigentlich nur Sache des Kindes sind. Und wo die Eltern sich auch nicht richtig erklären können, was sie daran so stört.

  • Auf jeden Fall meine ich dass du sie gar nicht mehr darauf ansprechen solltest, da du doch merkst, dass sie jedes Mal noch eingeschüchter davon wird. Ginge das, oder wäre das für dich unerträglich?

Viele Grüße
Simsy

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Hallo wewewe

Ich spreche
sie bei so etwas nicht immer an, aber wenn es zu oft in sehr
kurzer Zeit geschieht spreche ich sie RUHIG darauf an, aber
leider ist sie dann oft- nicht immer- noch eingeschüchterter.

… was ja wohl nicht Sinn der Sache ist.

Aber ich muss es ihr ja irgendwie erklären…

Musst du das wirklich? Ich denke, dass du dadurch eine Erwartungshaltung auf das Kind überträgst, der deine Tochter nicht gerecht werden kann und das macht sie dann eben traurig. Wie Thea schon gesagt hat: DU bist diejenige, die ein Problem mit diesem Verhalten deiner Tochter hat. Und DEIN Problem machst du nun zum Problem deiner TOCHTER. Das muss nicht sein.

Natürlich wollen die Eltern immer das Beste für ihr Kind und reagieren häufig geradezu allergisch darauf, wenn ihr Sprössling ihrer Meinung nach in irgendeiner Weise von anderen Leuten eingeschränkt wird. Bedenke aber, dass dies deine Sicht ausgehend von deinem Charakter ist. Vielleicht hat deine Tochter ja gar kein Problem mit dem Durchsetzen an sich - aber dieses Spielzeug ist für sie nicht wichtig genug, um den von ihr nicht geliebten Streit anzufangen. Und dann versteht sie überhaupt nicht, warum die Mama ein anderes Verhalten von ihr erwartet.

Ich war selbst ein sehr schüchternes Kind und wenn meine Mutter mich dazu animiert hat, mich in einer bestimmten Situation durchzusetzen, die mir einfach als nicht wichtig genug erschien, fühlte ich mich unter Druck gesetzt. Mag sein, dass ich dann tatsächlich den Kampf aufnahm, in meinem Sinne war das jedoch nicht immer.

Viele Grüße
Anja

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Hi,

Mit Streit meine ich Situationen wo sie mit etwas spielt- kurz
liegen lässt und es sich jemand andes nimmt, obwohl es
offensichtlich ist, dass sie gleich damit weiterspielt. Aberum
Streit aus dem Weg zu gehen,lässt sie es einfach.

ja aber stört es sie denn? Vielleicht war ihr das Spielzeug nicht wichtig genug oder sie hat das Prinzip kapiert „ich hatte das eben schon, jetzt darf der nächste“. Hört sich für mich jedenfalls nicht nach Schüchternheit an. Man muss nicht immer alles haben wollen, nur weil man es haben kann …

Ich würde sie einfach lassen, wie sie ist. Solange sie normal mit Freunden spielt und sich nicht einigelt oder Schutz hinter dir sucht („Papa, die hat mir das Spielzeug weggenommen“) sehe ich das Problem nicht.

Gruß
Cess

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Genau das ist es aber :frowning:

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Ginge das, oder wäre das für

dich unerträglich?

Unerträglich nicht, aber es ist halt „hart“ mit anzusehen, wie sie sich selbst teilweise etwas aus der Hand reissen lässt und anschliessend sagt, dass sie das eh nicht mehr haben wollte…

Ich muss denke ich einen guten Mittelweg finden- für alle!

Danke!

Hi wewewe,

Ginge das, oder wäre das für

dich unerträglich?

Unerträglich nicht, aber es ist halt „hart“ mit anzusehen, wie
sie sich selbst teilweise etwas aus der Hand reissen lässt

Nun,welche Reaktion wäre dir denn lieber?Wutentbrand hinter her stürmen,Schreianfälle…?;o)

und
anschliessend sagt, dass sie das eh nicht mehr haben wollte…

Wenn sie das so sieht,was ist daran verkehrt?Lobe sie doch für ihr Verständnissevolle verhalten.

Wenn ihr etwas wichtig erscheint,wird sie dieses auch zum Ausdruck bringen.
Was stärkt das Selbstbewußtsein?Eltern die voll und ganz hinter ihren Kindern stehen und jeden Charkter akzeptieren ,auch wenn es manchmal nicht leicht ist.;o)
Hab beides hier zu Hause ein schüchternes Mädchen und einen Jungen der jeden im Alter von ca.3 Jahren anquatschte und alle Sachen nur unfreiwillig rausrückte.Nun jeder ist wie er ist.

LG Biene

Ich muss denke ich einen guten Mittelweg finden- für alle!

Danke!

1 „Gefällt mir“

Hallo

und
anschliessend sagt, dass sie das eh nicht mehr haben wollte…

Wenn sie das so sieht,was ist daran verkehrt?Lobe sie doch für
ihr Verständnissevolle verhalten.

Verständnisvoll?
So würde ich das Verhalten aber auch wieder nicht bezeichnen.

Ich kann mir auch durchaus vorstellen, dass sie das (wollte es sowieso nicht mehr haben) sagt, um die Kritik der Mutter abzuwehren.

Mal abgesehen davon, dass man sich doch normalerweise auch nicht gern was aus der Hand reißen lässt, wenn man es nicht haben will. Na ja, Kinder sehen das manchmal allerdings tatsächlich nicht so eng.

Aber jeder Ratschlag, jede Kritik bewirken nur das Gegenteil.

Viele Grüße
Simsy

Hallo

Ich würde sie einfach lassen, wie sie ist. Solange sie normal
mit Freunden spielt und sich nicht einigelt oder Schutz hinter
dir sucht („Papa, die hat mir das Spielzeug weggenommen“) sehe
ich das Problem nicht.

Genau das ist es aber :frowning:

Das kam bisher noch nicht rüber.
Zu wem geht sie denn und beklagt sich darüber, wenn ihr jemand das Spielzeug weggenommen hat?

Viele Grüße
Simsy

Hallo

Aber wenn mal keiner kommt bzw. später spielt sie für sich
alleine oder setzt sich zur Erzieherin. Wenn es mal zum Streit
mit anderen Kindern kommt, wehrt sie sich nie.

Normalerweise kann man Kinder stärken, indem man sie dann erzählen lässt und zuhört und sozusagen einen Spiegel vorhält, so in dem Sinne: „Da hast du dich aber bestimmt geärgert, als die xy dir das Spielzeug weggenommen hat.“ oder so. Dadurch wird das Kind in seinen Gefühlen bestätigt (wenn es sich nicht geärgert hat, könnte es das dann ja sagen, und dann könnte man sagen, ach so, dann war dir das egal/dann warst du traurig etc.).

Aber da das ja schon eine eingefahrene Kiste zu sein scheint, hat das erstmal keinen Sinn. Da ist jetzt wichtig, das Kind in solchen Situationen erstmal völlig in Ruhe zu lassen.

Vielleicht könnte man dem Kind aber auch sagen, dass man beschlossen habe, nichts mehr dazu zu sagen und es zu akzeptieren, wenn es sich nicht wehrt, und dass man es ok findet. Das müsste dann aber auch dringend geschehen, und zwar absolut, nicht mit Mittelweg oder so.

Darauf
angesprochen ist sie sofort eingeschnappt/ nachdenklich.

Soweit läuft alles, aber diese Schüchterheit… Argh!

Du scheinst das Kind ja nicht zu akzeptieren, wie es ist. Dadurch wird es natürlich immer schüchterner.

Trau ihr das zu, dass sie ihren Weg findet! Solange du ihr das nicht zutraust, wird sie ihn nicht finden. Schau einfach zu, wie sie ihn sucht. Es macht nichts, wenn sie sich dabei ein paar mal wehtut. Das ist halt so, das gehört mit dazu. Aber unterstütze sie in ihrem Weg, und lass sie nicht deinen Weg gehen. Dann musst du ihr nämlich noch die Kastanien aus dem Feuer holen, wenn sie erwachsen ist.

Gibt es Selbstbewusstseintrainings, die helfen, oder…

Nicht für Kindergartenkinder.
Die sind gut für über 10-jährige vielleicht.

Viele Grüße
Simsy

PS: Oder ist irgendwas mit dem Kindergarten nicht in Ordnung?

Hi Simsy Mone,

Wenn sie das so sieht,was ist daran verkehrt?Lobe sie doch für
ihr Verständnissevolle verhalten.

Verständnisvoll?
So würde ich das Verhalten aber auch wieder nicht bezeichnen.

Nun ja,mir viel gerade kein anderes Wort ein,(noch mal)ich finde es schon Großzügig,einen anderen etwas zu überlassen,was ich nicht mehr haben möchte.;o)

Ich kann mir auch durchaus vorstellen, dass sie das (wollte es
sowieso nicht mehr haben) sagt, um die Kritik der Mutter
abzuwehren.

Deswegen ja,wenn Mutter sie dafür Lob,das sie so Großzügig ist,sieht die Kleine so manches mit anderen Augen.

Mal abgesehen davon, dass man sich doch normalerweise auch
nicht gern was aus der Hand reißen lässt, wenn man es nicht
haben will. Na ja, Kinder sehen das manchmal allerdings
tatsächlich nicht so eng.

Ja.

Aber jeder Ratschlag, jede Kritik bewirken nur das Gegenteil.

Bin ich ganz deiner Meinung.

LG Biene

Mit dem Kiga ist alles 100% i.O.- meine Frau lässt sie auch seit längerem walte- werds mir auch mal angewöhnen und schauen, was geschieht…

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Zu jedem den sie besser kennt…

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Hallo!

Wenn Dein Kind genügend Freunde hat, mögen ihre Freunde sie genauso, wie sie
ist. Erst wenn Du daraus ein Problem machst, wird sie denken, etwas stimme nicht
mit ihr. Dann wird’s schwierig. Ihre Schüchterheit gehört einfach zu ihrem
Charakter, daran kannst Du wenig ändern. Du könntest sie höchstens immer tüchtig
loben, wenn sie mal doch von sich aus mit anderen interagiert.

Was die Konfliktvermeidung angeht: Wie löst ihr denn Konflikte daheim? Oft macht
man’s ja einfach so, wie man es daheim vorgelebt bekommt. Das soll keinesfalls
eine böse Kritik sein, wir alle haben unsere Verhaltensmuster, in denen wir uns
bewegen. Darf sie auch mal mit Dir schimpfen oder ihre Meinung sagen? Da spreche
ich aus eigener Erfahrung: Bei uns war es ein ungeschriebenes Gesetz, daß wir
unsere Eltern kaum kritisieren durften. Was dazu führte, daß man sich mit seinen
Ansichten immer schön an der Oberfläche hielt und Konflikte vermied. Erst in der
Familie meines Mannes habe ich gelernt, daß es auch anders sein kann. Da wird
niemand stinksauer, wenn man das neue Rezept nicht mag, es wird gefragt, was
denn zu verbessern wäre.

Zeig ihr, daß sie sich nicht wehren MUSS, sondern sich wehren DARF! Und wenn sie
es tut, lobe sie über den grünen Klee, mach sie stolz auf sich selbst. Und auch
Dir gegenüber darf sie ihren Standpunkt vertreten!

Vielleicht machst Du das auch schon so, kann ich von hier aus schlecht
beurteilen! :smile: Ist nur als Denkstoß gemeint.

Schöne Grüße,

marvin