Hallo
kannst du das bitte näher erläutern?
Beispiele? Ich kann’s mir nicht
vorstellen.
Leider nicht mit Zahlen o.ä., da die Sache bei uns schon recht lange zurückliegt. Tatsache ist aber, dass die Schwarzen Sherrifs gerne ihre Macht ausgespielt haben, wahllos Fahrgäste auf rüde Art und Weise „kontrolliert“ und angepöbelt haben und leider recht häufig (vor Allem gegen Ausländer und „Randgruppen“) beim Verdacht auf Schwarzfahren von ihren Schlagstöcken und Kampfsportkünsten gebrauch gemacht (habe ich mehr als einmal persönlich miterlebt).
das sehe ich auch so. Das eine schließt
das Andere allerdings nicht aus. Denn
solange die Zivilcourage fehlt nützt ihr
Herbeisehnen leider auch nichts.
Stimmt, hier nützt nur das gute Beispiuel. Wieder aus eigener Erfahrung: Wenn einer anfängt, ziehen ein paar andere meist nach.
Das kommt sicher auch drauf an, wie groß
und kräftig man ist. Ist halt ein bißchen
wie auf dem Schulhof!
Gut, hier bin ich eindeutig im Vorteil (205cm, gute 110 kg „Kampfgewicht“)
ja, vor Ort, z. B. zum Schutz auch von
alten und gebrechlichen Menschen, die
sich nicht wehren können!
siehe oben…
Das 3. Reich hier anzuführen ist
natürlich völlig daneben, da der ganze
Staatsapparat aus Verbrechern bestand und
das ganze Regime ein verbrecherisches
war.
Das ist, was den Staatsapparat anbelangt, sicher richtig. Aber doch wohl nicht für den grössten Teil der Bevölkerung? Ich meine ja auch nicht solche sog. „Verbrechen“ wie die „Rassenschande“ und was sich das Maziregime noch so alles ausgedacht hat. Nachweisbar gab es im 3. Reich trotz massiver Strafandrohung noch genügend Diebe, Einbrecher, Randalierer, Mörder, Vergewaltiger usw. Die niederen Beweggründe der Einzelnen lassen sich doch nicht durch ein verbrecherisches Regime wegdiskutieren?!
Cuba mit seinen drakonischen Strafen
ist ein viel besseres Beispiel, auch weil
es da wirklich ziemlich viele Polizisten
gibt und wesentlich weniger Delinquenz
als in anderen Mittel- und
lateinamerikanischen Staaten.
Kuba ist ja auch nicht gerade ein Muster an Demokratie, oder? Schliesslich ist Castro eben auch ein Diktator…
Aber nehmen wir als Beispiel halt die vielzitierten USA: eine massive Polizeipräsenz, massive Strafandrohungen (Todesstrafe, Zwangsarbeit, Drill-Camps, Haftstrafen bis zu 400 Jahre). Ein wahrhaft friedliches und verbrechensarmes Land, nicht wahr? Oder nimm das mittelalterliche Strafrecht, noch brutaler geht es wohl kaum. Erstaunlicherweise scheinen selbst öffentliche Hinrichtungen, Verstümmelungen und was der Scheuslichkeisten noch so wären nicht vor Straftaten geschützt zu haben.
Ich finde,
Verbrecherpack gehört weggeschlossen.
Möglichst schnell, effektiv und möglichst
billig für den Steuerzahler (d. h. null
Luxus im Knast, möglichst karges Leben
etc., Betonung der bestrafenden und
sicherheitstechnischen Aspekte, nicht des
„erzieherischen“). Wegschließen, so, daß
sie für die übrigen friedlichen Menschen
keine Gefahr mehr darstellen. Sowohl das
braune Vollidioten-, als auch das
sonstige Raub- und Mordgesindel. Und
bitte schön lange. Damit sie lang genug
Zeit haben, nachzudenken (falls sie
überhaupt dazu in der Lager sind) bzw.
das Nachdenken zu erlernen.
Auf den ersten Blick hin möchte ich Dir gerne recht geben - weg damit, so dass für die Bevölkerung keine Gefahr mehr besteht.
Besonders bei Kinderschändern.
Aber:
schnell: Klar, 10 Jahre Gerichtsverhandlungen sind ein bischen zu viel. Trotzdem bin ich der Meinung, dass eine Bestrafung erst dann erfolgen darf, wenn die Schul einwandfrei nachgewiesen ist.
So weit ich weis, wurden in den USA in den letzten Jahren immerhin 75 Menschen unschuldig zum Tod verurteilt…
effektiv: Was ist effektiver Strafvollzug? Wegsperren und vergessen?
billig: Knast ist niemals billig, allein Unterhalt und Bewachungskosten sind enorm. Und was für ein luxuriöses Leben hat denn ein Strafgefangener? Er darf Bücher lesen, er darf Fernsehn schaun. Echter Luxus. Wahrscheinlich kommt zweimal die Woche der Fusspfleger und der Masseur…
Ich fürchte, mit einer reinen Wegsperr-Taktik verschlimmert man die Situation nur noch. Schliesslich kann man nicht jeden bzw. wegen jeder Tat lebenslang einsperren (ich meine, bis man die betreffende Person aus der Zelle tragen muss). In einer solchen Atmosphäre wird das Gewaltpotential doch eher noch gesteigert. Es gab da vor längerer Zeit einen recht interessanten Fernsehbericht über privatisierte Gefängnisse in Grossbritannien, in denen eine Wegsperr-Taktik angewendet wird. Die Rückfallquote soll gigantisch sein. Und sollte es tatsächlich so sein, dass ein Strafgefangener durch die Haftbedingungen körperlich und geistig zerbrochen wird, liegt er dem Steuerzahler nach seiner Haft als Sozialfall doch erst recht auf der Tasche.
Ich glaube nicht, dass in Deutschland tatsächlich über eine Verschärfung des Strafrechts nachgedacht werden müsste. Vielmehr sollten unsere Gerichte von den blödsinnigen Nachbarschafts-Streitigkeiten und anderer lächerlicher Bagatellfälle freigemacht werden, damit man da Zeit hat, sich um die wirklichen Verbrechen zu kümmern.
Ansonsten - wie bereits gesagt - halte ich ein gewisses Mass an „Selbstjustiz“ für legitim. Bei einem Bewaffneten hast Du keine Chance, lass es sein. Ansonsten, steh auf, geh dazwischen, wehr dich. Wenn einer anfängt, machen meistens ein paar andere mit.
Gruss
Peter