Hallo zusammen!
Nachdem sich das Bestellen im Internet immer weiter ausweitet, habe ich mir überlegt, was wäre, wenn man sich etwas online bestellen würde, das auch eindeutig als sofort lieferbar gekennzeichnet wäre, und man auch sofort per Vorabüberweisung bezahlen würde nach Erhalt der Auftragsbestätigung, aber der Online-Shop die Ware einfach nicht zusenden würde? Also auch nach langem Warten, sagen wir 2 Monaten, keine Entschuldigung kommt oder noch schlimmer: Bei einer angegebenen Hotline immer gesagt wird, der Online-Shop wäre heute nicht erreichbar - und das an 7 Tagen der Woche. Könnte man sich überhaupt dagegen wehren? Beziehungsweise wie könnte man sich in einem solchen Fall verhalten? Würde es sich wegen sagen wir 50 Euro, wenn es sich um ein PC-Teil handelt oder so, lohnen, sich einen Anwalt zu nehmen? Oder würde eine Betrugsanzeige bei der Polizei etwas bringen? Oder vielleicht auch eine Meldung bei der Verbraucherzentrale? Und wie wäre das in einem Fall, in dem ein Betrug recht eindeutig wäre, z.B. wenn man etwas für (bleiben wir mal bei dem oben genannten PC-Teil-Beispiel) 50 Euro etwas bestellt hat und es auf der Online-Shop-Seite nun plötzlich 70 Euro kostet, man also tatsächlich von einem Betrug ausgehen könnte? Gäbe es in einem solchen Fall, angenommen, soetwas käme vor, irgendeine Möglichkeit, an sein vorab überwiesenes Geld wieder heranzukommen? Da die meisten Online-Shops ja Vorauskasse verlangen, kann man sich seinen überwiesenen Betrag ja nicht von der Bank zurückholen lassen.
Irgendwelche Ideen, wie man das in einem solchen, fiktiven Falle handhaben könnte? Ich persönliche hänge als Studentin umso mehr an meinem Geld, auch an kleinen Beträgen, und eben wegen solcher Sorgen wie „Könnte ich mich wehren, wenn ein Shop einfach nicht sendet?“ halte ich mich oftmals zurück, etwas online zu bestellen…
Liebe Grüße
Sventja