Wie sichert man sich die Inhalte zu einem Buch ?

Hallo, mal angenommen man hat eine geniale Buchidee. Wie sichert man sich die Rechte zu diesem Buch ? Schreibt man einfach einen Verlag an und unterbreitet denen ein Angebot ?
Hat jemand hierzu Erfahrungen ?

Hast du denn nur ne Buchidee oder auch schon das Buch dazu geschrieben? Möglich wäre wenn du dann dein fertiges Buch einmal ausdruckst und per einschreiben an dich selbst schickst und das dann zu lässt, damit du später beweisen kannst das du das geschrieben hast…

Hallo, mal angenommen man hat eine geniale Buchidee. Wie
sichert man sich die Rechte zu diesem Buch ? Schreibt man
einfach einen Verlag an und unterbreitet denen ein Angebot ?
Hat jemand hierzu Erfahrungen ?

Äh… wie jetzt? Dadurch, dass ich mir ein Einschreiben schicke, kann ich beweisen, dass ich ein Buch geschrieben habe…?

Levay

Na ja klar, so kannst du, falls jemand anders deine Idee mal geklaut haben sollte, vor Gericht beweisen das du es zu dem und dem Zeitpunkt schon besessen hast, also bevor der andere die Idee hatte. Aber besser ist in so einem Fall natürlich die richtige rechtliche Absicherung per… ja, müsstest mal nen Rechtsanwalt fragen, weiß ich da auch nicht so genau…

Hallo, mal angenommen man hat eine geniale Buchidee. Wie
sichert man sich die Rechte zu diesem Buch ? Schreibt man
einfach einen Verlag an und unterbreitet denen ein Angebot ?
Hat jemand hierzu Erfahrungen ?

hallo christian,

ja, man schreibt einfach einen verlag an und unterbreitet ihm ein angebot. man schickt ein sogenanntes exposé, das ist sowas wie die absichtserklärung eines buches, die inhaltsangabe und leseprobe (vereinfacht ausgedrückt).

davor, eine geniale idee preiszugeben muß man normalerweise keine angst haben. denn zum einen gibt es seit aristoteles keine neuen themen mehr (ehrlich nicht! es gibt allenfalls variationen uralter motive mit neuen techniken.) also, eigentlich ist alles, was es zu schreiben gab, schon geschrieben worden.

das hindert dich ja nicht, noch einen neuen aspekt zu beleuchten - nur ist das dann keine neue geniale idee.
wenn du aber, sagen wir mal, 50 autoren das selbe thema gibst und die aufgabe, davon einen roman zu verfassen, wirst du 50 verschiedene geschichten bekommen. also auch hier nichts schützenswertes.

eine zwar auch unbegründete aber realistischere angst wäre, daß ein verleger, ein lektor oder sonstwer aus dem literaturbetrieb deinen fertigen text klaut und unter eigenem namen veröffentlicht. es gibt tolle krimis mit dem thema, die meist mit dem tod des autors als unbequemem mitwisser enden.
in der realität ist aber auch die angst vor dem textklau ziemlich unbegründet. gehe mal zum einen davon aus, daß die literaturschaffenden zum einen weitaus besseres gelesen haben und zum anderen ein anderer als vertrauliche rumgang mit dem anvertrauten text sehr schnell ein nachhaltig schlechtes licht auf den betreffenden werfen würde. sein renommee wäre dahin.

wenn du trotzdem noch textklau befürchtest, schicke dir dein manuskript per einschreiben selbst zu, lasse den umschlag nach empfang zu und lege das ganze bis zum sanktnimmerleinstag gut weg.

wenn du aber wissen möchtest, wie man ein exposé erstellt und wie man an verlage herantritt - dann müßte ich, um dir zu antworten, mehr von deiner genialen idee wissen (anders gehts nicht).

mail mich einfach an ([email protected]) oder greife zum telefon. ich kann dir versichern, daß ich weder interesse an genialen buchideen habe (habe selbst mehr als ich in meinem leben noch schreiben kann), noch die zeit, selbige auszuwerten. für ganz ängstliche zeitgenossen unterschreibe ich aber auch gern eine verschwiegenheitserklärung.

schöne grüße
ann

Den Richter will ich sehen, der in einem Einschreibebeleg den Beweis dafür sieht, dass ein Buch geschrieben wurde. Auf dem Beleg steht doch nicht, was der Brief beinhaltet hat…!?

Levay

Du sollst dir da Buch ja auch selbst per einschreiben schicken und das Einschreiben zu lassen, sooo lange bis es vielleicht mal wegen Rechtsdingen gebraucht wird.

Den Richter will ich sehen, der in einem Einschreibebeleg den
Beweis dafür sieht, dass ein Buch geschrieben wurde. Auf dem
Beleg steht doch nicht, was der Brief beinhaltet hat…!?

Levay

Du sollst dir da Buch ja auch selbst per einschreiben schicken
und das Einschreiben zu lassen, sooo lange bis es vielleicht
mal wegen Rechtsdingen gebraucht wird.

Korrekterweise müsste man dabei aber das Kuvert mit der Briefmarke oä „versiegeln“, sodaß klar ist, daß es vor dem Versenden verschlossen wurde.

Sonst schicke ich mir gleich mal ein paar leere Kuverts auf Vorrat, um später alles mögliche damit zu „beweisen“.

LG
Stuffi

Interessante Methode. Na, versuchen kann man’s ja mal. Ich glaube nicht, dass sich ein Richter davon beeindrucken lässt.

Levay

per einschreiben an dich selbst schickst
und das dann zu lässt, damit du später beweisen kannst das du
das geschrieben hast…

Nicht gerade die sicherste Variante…

Aber was in Deutschland für diesen Fall am besten ist, ist die sog. Prioritätserklärung beim Notar. Kostet zwar mehr als ein Einschreiben, ist aber letztlich die beste Alternative. Aber selbst dann kann es u.U. noch Probleme in einem evtl. Rechtsstreit geben…

Auf der Seite http://www.plagiarismus.de/schutzmasnahmen/ findest Du eine gute Zusammenstellung verschiedener Möglichkeiten, u.a. auch mittels eines Online-Dienstes…