Wie sieht der Stellenmarkt bei den Pädagogen aus?

Guten Tag, ich möchte nächstes Jahr mit dem Studium der Erziehungswissenschaft beginnen. Ich habe mir jedoch immer noch keines Bild machen können,ob es sichh lohnt, und wenn ja, welche Studiengänge nach dem Studium eine Chance auf eine Stelle anbieten.
Wenn jemand etwas konkretes darüber Besceid weiss, könnte auf meine Frage eine Antwort geben.

Danke

  1. Schau Dir mal die Alterstruktur an den Schulen an, sprich bis wann sind die Kollegien komplett ‚durchverjüngt‘ und wann Du mit dem Studium fertig sein wirst samt Referendariat.
  2. Geh’ davon aus, dass Naturwissenschaftler in größerer Zahl und länger gesucht sein werden als philologische Fächer.
  3. Schau Dir die Zahl nachwachsender Kinder an und schätze ab, wieviele LehrerInnen in Zukunft gebraucht werden, wenn auf der anderen Seite die Klassenteiler aus Kostengründen nicht sinken werden.
    Also: noch ist Zeit zum Nachdenken und Überlegen, das Studium beginnt im Herbst.

Grüsse

Hallo,

wenn ich mir die Frage durchlese, steht da „Studium der Erziehungswissenschaft“. Dies meint nicht, dass der Threadsteller Lehrer werden möchte…

Gruß
Tato

Hallo erstmal,

Ich habe mir jedoch immer
noch keines Bild machen können,ob es sichh lohnt

Inwieweit „lohnen“?
Finanziell? Nein, sicherlich nicht.
Für dich speziell? Das ist individuell…

und wenn ja,
welche Studiengänge nach dem Studium eine Chance auf eine
Stelle anbieten.

Die Frage verstehe ich nicht…

Ich sag mal so…
Der Arbeitsmarkt schwankt ständig - man kann nichts vorhersehen.
Die Branche ist - wie fast überall - recht hart. Es empfiehlt sich, sich schon im Studium zu spezialisieren und Praxiserfahrung zu sammeln.
Die Stellensuche nach dem Abschluss gestaltet sich m.E. als annehmbar, das Gehalt ist unter aller Kanone bis gerade so ausreichend. Kaum zu glauben, aber auch manche Akademiker im Bereich Bildung sind vom Mindestlohn betroffen.
Menschen mit dem Motto „das Geld ist mir unwichtig“ haben es da leichter… Wer nach dem Studium ein angemessenes Gehalt erwartet, sollte (leider) etwas anderes studieren.

Gruß
Tato

Hallo!

Mein Standardsatz an jeden, der solche Fragen stellt: Die Studienwahl darf sich nicht nach den späteren Verdienstaussichten richten, sondern ganz allein nach dem eigenen Interesse.
Wenn du, nur um Geld zu verdienen, BWL studierst, aber keinen Spaß daran hast, bist du auch nicht gut und spätestens in 15 Jahren wirst du deine Entscheidung bitter bereuen.
Woran man Spaß hat, darin ist man gut, weil man das mit Freude macht.

Das könnte sich im übrigen jeder Studienanfänger mal ganz dick hinter die Ohren schreiben.
Geld ist nicht alles. Schon gar nicht, wenns um die eigene Zufriedenheit geht.

Hallo,

Die Studienwahl darf sich nicht nach den späteren
Verdienstaussichten richten, sondern ganz allein nach dem
eigenen Interesse.

Woran man Spaß hat, darin ist man gut, weil man das mit Freude
macht.

Ich gebe dir im Großen und Ganzen recht

Geld ist nicht alles. Schon gar nicht, wenns um die eigene
Zufriedenheit geht.

Naja, da will ich denn doch dezent widersprechen.
Du sagst das so in deinem jugendlichen studentischen Idealismus. Was hilft ein akademischer Abschluss im Traumberuf, wenns denn nicht zum Leben reicht?
Und irgendwann will man sich evtl doch mal was leisten oder gar eine Familie gründen. Nach 5 Jahren Studium und mehreren Prakika, und dann mit 1600 oder 1800 EUR brutto nach Hause zu gehen trägt sicherlich nicht sehr zur Satisfaktion bei, egal wieviel Interesse und Zufriedenheit bei der Studienwahl eine Rolle gespielt haben …

Wie gesagt: ich will deine genannten Punkte nicht in Abrede stellen, behaupte aber, dass Geld zwar nicht alles ist, aber auch nicht so wenig wie du es hinstellst …

Gruß
Wawi

Du sagst das so in deinem jugendlichen studentischen
Idealismus.

Das (Idealismus) ist eine waghalsige Unterstellung, die im Übrigen völlig haltlos und aus der Luft gegriffen ist. Wer heute in meinem Alter ist und über die Arbeitsmarktsituation nachdenken muss, hat jeglichen Idealismus verloren.
Sich da aber völlig zu vergessen und stattdessen etwas vermeintlich sicheres zu studieren, grenzt für mich an Körperverletzung sich selbst gegenüber.

Was hilft ein akademischer Abschluss im
Traumberuf, wenns denn nicht zum Leben reicht?

Man kann aus jedem akademischen Abschluss Geld rausholen. Man muss sich nur entsprechend aufstellen.

Und irgendwann will man sich evtl doch mal was leisten oder
gar eine Familie gründen. Nach 5 Jahren Studium und mehreren
Prakika, und dann mit 1600 oder 1800 EUR brutto nach Hause zu
gehen trägt sicherlich nicht sehr zur Satisfaktion bei, egal
wieviel Interesse und Zufriedenheit bei der Studienwahl eine
Rolle gespielt haben …

Ich frage mich, welchen Frieden man hat, wenn man 40 Jahre lang tagtäglich etwas macht, das einem überhaupt keinen Spaß macht, aber dafür das Doppelte an Geld einbringt.

Wie gesagt: ich will deine genannten Punkte nicht in Abrede
stellen, behaupte aber, dass Geld zwar nicht alles ist, aber
auch nicht so wenig wie du es hinstellst …

Ich stelle es nicht als wenig hin. Geld ist wichtig. Fakt ist: Will ich als Akademiker Geld verdienen, schaffe ich das auch. Und da ist es egal, mit welchem Studiengang.

Gruß
Wawi

Gruß
Sarah

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