Wie sieht es rechtlich aus?

Hallo Ihr Lieben,

mir hat mein Arbeitgeber zum 31.12.2003 gekündigt. Dies entstand aus einer Situation heraus, die sehr persönlich wurde er mich nur noch gemoppt hat, was er natürlich abstreitet und alles auf mich lädt. Er erzählte mir gestern (der Kündigungstermin), daß er eventuell sein Büro zumachen wird und es dann mit einem Kollegen woanders wieder aufbauen möchte. Wenn dies klappen sollte, bräuchte er keine Innendienstmitarbeiterin mehr. Ich glaube nachdem alles so passiert ist (das ist eine längere Geschichte). Ich glaube halt, daß er jetzt nur einen Vorwand gesucht hat mich zu kündigen!
Ich halte es hier seelisch und nervlich nicht mehr aus und wollte mich mal schlau machen, ob jemand weiß, wie sich es verhalten würde, wenn ich mich jetzt für die letzten 4 Wochen krankschreiben lassen würde. Hätte er eine Möglichkeit mir den Lohn deshalb nicht mehr zu bezahlen (an für sich ja nicht, da die Lohnfortzahlung ja gilt!)
Kann mir jemand helfen??

Liebe Grüßle
Mausi

Hallo,

wie sich es
verhalten würde, wenn ich mich jetzt für die letzten 4 Wochen
krankschreiben lassen würde. Hätte er eine Möglichkeit mir den
Lohn deshalb nicht mehr zu bezahlen (an für sich ja nicht, da
die Lohnfortzahlung ja gilt!)

wenn Du zweifelsfrei krank bist, kann er natürlich nichts machen. Du schreibst aber:

wenn ich mich … krankschreiben lassen würde

Wenn er einen Grund hat, das zu vermuten, kann er das prüfen lassen und für diese Zeit die Zahlungen zurück halten. Garantiert würde er auch einen Weg finden, das so in Deinem Zeugnis zu vermerken, daß Du das nicht ändern kannst.

Alles in allem keine gute Idee!

cu Rainer

Hallo Rainer,

es ist ja nicht ein Attest das ich mir ausstellen lassen würde, um einfach so nicht mehr auf die Arbeit gehen zu müssen. Es macht mich krank. Ich könnte jeden Morgen „kotzen“ (wortwörtlich), sobald ich nur weiß, daß ich wieder hingehen muß. Ich halte es nicht mehr aus mich ständig schikanieren zu lassen!

Liebe Grüßle Mausi

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo Mausi,

na klar, DAS IST Krankheit!

Ich hatte doch auch geschrieben, wenn Du krank bist, kein Problem. Wenn Dich Dein Chef dann abends in der Disco trifft, hast Du ein Problem. :wink:
Ich wollte nur vor möglichen Folgen durch unachtsames Verhalten warnen, mehr nicht.
Wenn du krank bist, kann niemand erwarten, daß Du arbeiten gehst, auch nicht während der Kündigungsfrist.

cu Rainer

Hallo, Mausi,
Rainer hat schon recht. wenn Du nicht krank bist, kannst Du nicht krankgeschrieben werden. Da einen auf psychisch zu machen würd noch viel länger dauern als Du hinmußt.
Wie sieht es denn mit Resturlaub aus? und dann sind es ja nur noch ein paar Wochen.
Wichtig ist, dass Du gleich jetzt zum Arbeitsamt gehst und dich arbeitslos meldest.
Im Betrieb würde ich an Deiner Stelle mir jetzt nichts mehr annehmen. Lass ihn doch sabbeln, gekündigt hat er Dir ja schon. Dienst nach Vorschrift ist angesagt, dass er Dir nicht an den Karren fahren kann.
Kopf hoch, Du schaffst das schon!
Grüße
Eckard.

Hai Rainer ;o)

ja … das ist mir klar, daß ich aufpassen muß, daß er mir net übern Weg läuft. Ich werde dann aber auch die Zeit nutzen, um mich wieder zu regenieren und zu Kräften zu kommen. Es schlaucht ganz schön so zu behandelt zu werden.
Abgesehen davon werde ich sicherlich die Zeit dazu nutzen, mir einen neuen Job zu suchen, denn schließlich ist das auch etwas, daß ihn nicht interessiert, wo ich im Enddefekt abbleiben!

Liebe Grüßle
Mausi

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hi Eckard,

Ja klar… wenn man nicht krank ist, kann man sich auch nicht krankschreiben lassen. Was die Sache angeht, daß es noch länger dauern wird, wenn man auf das psychische geht, da habe ich jetzt schon mehrere Meinungen gehört.
Ich kenne einen Betriebsrat einer großen Firma, der mir dazu geraten hat, es so zu machen!
Das mit dem Arbeitsamt werde ich sofort in Angriff nehmen. Sonst gibt es womöglich noch Sperrfristen… etc.

Liebe Grüßle
Mausi

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Wie ist es eigentlich, wenn ich beispielsweise ein Vorstellungsgespräch während der Arbeitszeit für einen neuen Job habe? Kann er mir das verbieten (rein rechtlich)???

Ich meine schließlich hat er mich rausgeworfen, dann muß er mir auch die Möglichkeit lassen, mir einen neuen Job zu suchen oder nicht???

Liebe Grüßle
Mausi

Hallo,
hmmm, das läuft fast auf rechtsberatung hinaus, das darf ich nicht. :wink:

Ich kann aber mal ne Vermutung äußern.
Es wir wohl so sein, daß das als dringender persönlicher Grund anzusehen ist. Also sollte es so sein, daß Du das während der Arbeitszeit erledigen darfst. Bezahlen muß er Dir die Zeit aber nicht! Geld gibt’s nur für Arbeit, außer ein Gesetz sagt 'was anderes. (z.B.: Lohnfortzahlung)

… übrigens, warst Du schon beim Arbeitsamt? Das mußt Du schnellstens! Nicht erst nach Ablauf der Kündigungsfrist!

cu Rainer

Hi,

mmhh… naja … ich werde sehen, wie ich das so hinbekomme. Auf jeden Fall muß ich schauen, daß ich so schnell wie möglich hier wegkomme… es macht mich krank!

Naja … zum Arbeitsamt bin ich noch nicht gekommen, denn ich habe erst meine Kündigung gestern erhalten … naja und zum Arbeitsamt konnte ich noch nicht, da mein Chef an die Decke geht, wenn ich nur danach frage, ob ich zum Arbeitsamt oder zu einem Vorstellungsgespräch könnte, damit ich wenn ich hier weggehen muß klar komme…

Liebe Grüßle
Mausi

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo,

sieh mal hier:

http://www.arbeitsamt.de/hst/markt/par37b_sgbiii/ges…

Du gefährdest Deine Ansprüche auf Arbeitslosengeld. Ich habe mal irgendwo was von drei Tagen gehört. … :wink:

cu Rainer

Hallo

wenn Du krank bist, kein
Problem. Wenn Dich Dein Chef dann abends in der Disco trifft,
hast Du ein Problem. :wink:

Und welches Problem sollte das sein?

Gruß,
LeoLo