Meine Hündin hatte vor ein paar Tagen überraschend einen Epileptischen Anfall,der ein paar Minuten anhielt.Das war der erste Anfall in Ihrem Leben.Muß auch noch dazu sagen, Sie hat auch noch Arthrose in den Gelenken und bekommt dafür Metacam zur Schmerzlinderung. Bin mit Ihr darauf hin zum Tierarzt gegangen,der hat sie untersucht und Blut abgenommen.Die Blutwerte waren unauffällig. Ich bekam dann für den Fall, das ein Anfall wieder Auftritt,ein paar Diazepanzäpfchen 10 mg das war alles.Auf dem Weg nach Hause hatte meine Hündin wieder einen kurzen Anfall,sind zurück zum Tierarzt, wurde für 24 Stunden zur Beobachtung aufgenommen und konnte Sie am anderen Tag wieder abholen.Bei dem Entlassungsgespräch wurde mir noch Mitgeteilt,das die linke Niere nicht mehr arbeitet die eine Krebsgeschwulst hat und das die Niere endfernt werden muß und das auch noch das Gebiss saniert(Zähne ziehen)werden muß und zur Abklärung sollte noch ein CT von Kopf und Lunge gemacht werden, ob sich schon Metastasen gebildet haben,das sollte ich mir überlegen.Bekam dann noch zum Abschluß das Antibitikum Cleorobe und für die Elepsie Phenoleptil 50 mg.Wie sollte ich in diesem Fall vorgehen,ist eine OP sinnvoll (Lebenserwartung) und was kostet es.
Es wäre schön, wenn ich zahlreiche Antworten auf mein Problem bekäme.Ich sage jetzt schon im voraus Danke.
Lg.Jürgen
Hallo Jürgen,
bei dieser Frage kann ich dir leider gar nicht weiterhelfen. Das betrifft sowohl die medizinische Seite als auch die ungefähre Einschätzung der Kosten.
Ob man solche schwerwiegenden Operationen seinem Tier zumuten möchte, muss natürlich jeder selbst wissen. Ich war auch vor solch einer Entscheidung gestanden (ebenfalls bei meinem geliebten Hund), und habe mich - ganz unabhängig von der Arztrechnung - gegen eine schwere Operation entschieden. Ich wollte uns allen langes Leiden ersparen.
Ich hoffe, du bekommst genügend informative Antworten, um die für dich richtige Antwort zu finden!
Viele Grüße
Christian
Hallo Debby 12
leider kann ich Ihnen in dieser Frage keine kompetente Antwort geben. Bitte bedenken Sie bei der Krankheitsgeschichte ob eine Lebensverlängernde Maßnahme das Best für Ihren lieben Hund ist.
Mfg
Richard Langlechner
Hallo Jürgen,
ich hatte selbst eine Hündin mit zahlreichen Krankheiten und epileptischen Anfällen. Generell ist da eine ordentliche Diagnose sehr wichtig. In deinem Fall muss aber natürlich erst einmal der Tumor raus. Soweit ich weiß wird da oft ein CT gemacht, vor allem, wenn ein Tumor schon größer ist und die Gefahr besteht, dass er gestreut hat.
Was die Epilepsie angeht, ist das schwer einzuschätzen. Man unterscheidet generell eine primäre und sekundäre Epilepsie. Primär bedeutet, dass die Epilepsie sozusagen eine „echte“ Epilepsie ist, also nicht durch andere Erkrankungen hervorgerufen wird. Die sekundäre Epilepsie wird durch andere Krankheiten hervorgerufen. Der Hund hat sozusagen keine echte Epilepsie, die Anfälle sind eine Reaktion auf eine andere Erkrankung. Das kann z.B. ein Tumor sein. Bevor ihr also an der Epilepsie arbeitet, würde ich auf jeden Fall abwarten bis der Tumor entfernt ist. Das Diazepam ist ein gutes Notfallmittel, allerdings würde ich an deiner Stelle nach Klistierspritzen fragen. Die gibt man direkt über den After in den Darm. Manche Hunde lassen in einem Anfall unter sich und so ein Zäpfchen rutscht bei der Anspannung gerne mal wieder raus.
Was das andere Medikament angeht, wäre ich persönlich vorsichtig, aber das ist meine eigene Meinung. Diese Medikamente sind sehr schwer wieder abzusetzen und nicht gerade gut für Leber und Niere. Es gibt vieles, was man bei einer Epilepsie beachten kann, das macht unter Umständen Medikamente überflüssig. Schon nach zwei Anfällen so ein Mittel zu verschreiben ist eigentlich sehr verfrüht, das wird aber gerne gemacht, da die „normalen“ Tierärzte sich kaum mit Epilepsie auskennen.
Hier kannst du ein bisschen was zur Epilepsie nachlesen:
http://www.leveste.de/dalmaweb/epilepsie1.htm
Wenn du etwas tun willst, würde ich ein Anfalltagebuch empfehlen. Also aufschreiben, was du fütterst, wann du Gassi gehst, ob irgendwas Besonderes ist (Besuch oder so). Und natürlich die Anfälle. Das wird so oder immer empfohlen und kann sehr viel helfen.
Ich habe dir noch eine Nachricht geschrieben. Ich kann dir gerne noch ein paar Infos zuschicken. Ich persönlich würde aber auf jeden Fall die OP abwarten und danach noch ein paar Wochen warten, wie es sich entwickelt. Es kann sein, dass sich das mit den Anfällen dann schon erledigt.
Ich drücke dir auf jeden Fall die Daumen!
Liebe Grüße
Stephie
Ach ja, solltest du halbwegs in der Nähe von Trier wohnen, kann ich dir die dortige Kleintierklinik nur ans Herz legen. Frau Dr. Kornberg ist sozusagen eine Epilepsie-Spezialistin und kann dir sicher weiterhelfen. Sollte das zu weit weg sein, kannst du auch anrufen oder ihr eine Mail schicken und nach einem Arzt in deiner Nähe fragen. Dort könnte man dir sicher auch in Bezug auf den Tumor weiterhelfen. Sollte eine Epilepsie vorliegen, kennen sich die Ärzte dort mit der passenden Narkose und den Medikamenten aus.
Und zuletzt: Ich habe dir jetzt vor allem in Bezug auf die Epilepsie geantwortet. Was die Erfolgsaussichten bei der OP angeht, die Kosten usw., sollte dir dein Arzt besser weiterhelfen können. Letztlich ist es dann leider deine Entscheidung, aber ein Tierarzt sollte dir etwas zur Lebenserwartung, dem Verlauf der OP usw. sagen können. So aus der Ferne ist das sicher schwierig. Und manche Hunde überstehen eine riesige Op mit einem großen Tumor und leben danach glücklich weiter, andere verkraften eine weitaus „einfachere“ OP gar nicht und leiden danach. Ich hoffe, dass es für dich eine gute Lösung gibt und alles gut ausgeht!
Hallo Jürgen,
ich denke, es ist Abwägungssache, was Du tun möchtest. Es kommt darauf an wie alt deine Hündin ist und wie Du es siehst, wie lange du Ihr Leben verlängern möchtest?!
Ich würde zur Abklärung das CT machen lassen. Dann weisst Du schon mal mehr, wegen der Metastasen. Die OP würde ich persönlich nur machen lassen, wenn es sehr gute Aussichten gibt, dass Sie danach gut und schmerzfrei weiterleben kann. Wenn das nicht sicher ist, würde ich es denke ich nicht tun.
Wie gesagt, das ist aber Ansichtssache.
Mein Hund hatte an der Lunge ein Krebsgeschwulst und ich habe es operieren lassen. Danach hat er jedoch auch nur noch 5 Wochen gelebt. Mir konnte das zuvor jedoch Niemand sagen, wie es sich entwickeln wird. Hätte ich dies zuvor gewusst, dass sich die Lebenswerwartung nicht wirklich verlängert, hätte ich die Op nicht machen lassen. Dazu kommt, dass die OP mit Nachversorgung fast 400 Euro gekostet hat. Nicht, dass mir das mein Hund nicht wert war, aber wie gesagt, muss man abwägen, ob sich das lohnt.
Liebe Grüße und alles Gute, Ilona
dazu kann ich leider gar nichts sagen.
Ekehard
Wichtig ist dass sehr viele Medikamente über die Nieren wieder ausgeschieden werden. Fragen Sie den Tierarzt ob bedenken (auch Dosis) bestehen.
Von Epilepsie bei Tieren habe ich keine Ahnung.
Dieter
Hallo Jürgen,
ich könnte sicherlich tipps geben wenn du sagen würdest, ich habe das. Es kommt immer darauf an wie alt dein hund ist. ist ein junger könnte es sich noch lohnen. Ist er 10 jahre oder gar älter würde ich es mir sehr stark überlegn. Mehr kann ich dazu nicht sagen.
Mit freundlichen Grüßen
Epilepsieselbsthilfegruppe Jung und Alt
Thorsten Hahn
Ich weiss nicht,wie alt der Hund ist.Kann dazu keine meinung abgeben Zdenka :Blutwerte waren unauffällig. Ich bekam dann für den Fall, das
ein Anfall wieder Auftritt,ein paar Diazepanzäpfchen 10 mg das
war alles.Auf dem Weg nach Hause hatte meine Hündin wieder
einen kurzen Anfall,sind zurück zum Tierarzt, wurde für 24
Stunden zur Beobachtung aufgenommen und konnte Sie am anderen
Tag wieder abholen.Bei dem Entlassungsgespräch wurde mir noch
Mitgeteilt,das die linke Niere nicht mehr arbeitet die eine
Krebsgeschwulst hat und das die Niere endfernt werden muß und
das auch noch das Gebiss saniert(Zähne ziehen)werden muß und
zur Abklärung sollte noch ein CT von Kopf und Lunge gemacht
werden, ob sich schon Metastasen gebildet haben,das sollte ich
mir überlegen.Bekam dann noch zum Abschluß das Antibitikum
Cleorobe und für die Elepsie Phenoleptil 50 mg.Wie sollte ich
in diesem Fall vorgehen,ist eine OP sinnvoll (Lebenserwartung)
und was kostet es.
Es wäre schön, wenn ich zahlreiche Antworten auf mein Problem
bekäme.Ich sage jetzt schon im voraus Danke.
Lg.Jürgen
moin jürgen
leider kenne ich mit kranke hunde nicht aus.
mfg epi-siggi
Hallo Jürgen,
dazu kann ich Dir eigentlich nichts sagen, da ich mich mit Krebs bei Tieren nicht auskenne. Die Epilepsie ist normalerweise zu behandeln. Sie läßt sich meistens mit Tabletten einstellen. Halt wie beim Menschen.Die Frage wäre halt, wie alt Dein Hund ist und ob Metastasen vorhanden sind. Wenn sich das durch das CT erkennen läßt, würde ich es wahrscheinlich machen lassen. Ist aber auch eine Preisfrage! Wird wohl nicht billig sein! Was sagt der Tierarzt zu den Heilungschancen? Letztendlich triffst Du die Entscheidung! Ist bestimmt nicht einfach, da man sein Tier ja liebt!
Alles Gute und viel Kraft wünscht Dir Susanne