Liebe/-r Experte/-in,
Ich bin 47 Jahre , meun Mann 52 Jahre.
Wir haben zwei Söhne im Alter von 17 und 20 Jahren.
Der Ältere ist vor 1,5 Monaten zu Hause ausgezogen auf Grund des Weges zur Lehrstelle.
Mein Mann war bis vor 5 Monaten 2 Jahre lang im Krankenhaus.(Unfall mit Beinamputation und Lendenwirbelbruch.
Ich selber bin an multipler Sklerose erkrankt.
So musste Tobias (der Ältere) schon jung relativ Verantwortung tragen.
Um so mehr war ich nun über folgenden Sacverhalt erschüttert.
Im September suchten wir das Sparbuch unseres jüngene Sohnes Sebastian , um Zinsen nachzutragen und ihm das zu seinen 18. Geburtstag (im Nov. 2011) überreichen zu können. (ca 2000 Euro Sparguthaben)
Uns war völlig unklar, warum wir es nicht fanden, obwohl es immer seinen festen Platz hatte.
Also wollten wir kürzlich eine Verlustmeldung bei der Sparkasse für das Sparbuch stellen. Dort wurde ich wegen des Guthabens gefragt.
Ich sagte , das dieses bei ca 2000 Euro liegt.
Die Bankangestellte war irritiert und nannte einen Betrag von 450 Euro.
Das konnte nicht stimmen. Also schaute die Bankangestellte genauer und sagte , das im April und Mai einmal 1000 Euro und einmal 700 Euro abgehoben wurden seien.
Kurz und gut , ich bat um die Zusendung der Unterschriften für die beiden Abhebungen , die ich und mein Mann nicht getätigt hatten. Fakt ist: es war Tobias - der ältere Bruder von Sebastian. Völlig klar , dass er das Geld an Sebastian zurück zahlen muss!
ABER wie sollen wir sonst reagieren… Schließlich ist das kein Kavaliersdelikt.
Wie soll das Verhältnis der Brüder wieder "Normalität erreichen , denn Sebastian ist verständlicherweise sauer.
Einen wirklichen Grund zum Diebstahl gab es nicht.
Er hatte auch durch uns ein Auto finanziert an dem er viel bastelte (Tuning) und dafür wahrscheinlich das Geld investierte. Das Tuning war in keiner Weise erforderlich.
Was haben wir falsch gemacht , dass es soweit kommen konnte und wie verhalten wir uns nun richtig?
Mit besten Dank im voraus , grüßt
Teddybär