Schon richtig, damit muß er klar kommen.
Dennoch braucht er sicherlich Hilfe
dabei. Wieviele haben schon mal versucht,
sich das Rauchen abzugewöhnen, und fielen
in geselliger Runde wieder in den alten
Trott?
Ich bin zwar auch der Meinung, dass man
ihm ruhig Alkohol anbieten sollte, aber
stets mit dem freundlichn Hinweis, dass
man auch nicht-alkoholische Getränke im
Haus hätte.
Natürlich meinte ich nicht, daß man ihm Alkohol anbieten würde. Es ist doch ohnehin selbstverständlich, daß man auf einer Party auch nicht alkoholische Getränke im Haus hat.
Dadurch macht man es ihm
sicherlich etwas einfacher und zeigt
auch, dass man in der Lage ist zu
akzeptieren, dass jemand einen Abend lang
keinen Alkohol trinkt.
Ich bin nicht Deiner Meinung. Man weiß von jeder Art von Süchtigen, daß nur einer ihnen helfen kann, und daß sind sie selbst. Ich glaube, wenn er der Versuchung, in fröhlicher Runde zu trinken, nicht widerstehen kann, kann auch Liliana ihm nicht „helfen“. Wenn er es schaffen will, muß er es auch so schaffen, oder er schafft es nie.
Was das darüber sprechen anbelangt, denke ich auch: Man sollte das Thema nicht nur anschneiden, wenn er darüber sprechen will.
Tja, was, wenn er ein Bier will? Das ist eine schwierige Frage. Ich persönlich würde es so machen: Wenn er mich wirklich explizit nach einem Bier fragt, würde ich ihn direkt darauf ansprechen: „Bist Du sicher, daß Du das willst? Du weißt, daß Du damit alles wieder kapputt machst“. Wenn er dann immer noch darauf beharrt, würde ich’s ihm geben. Denn wenn er es so dringend will, kommt er auch heimlich dran.
Ich glaube aber nicht, daß er direkt nach einem Bier fragen wird. Entweder er sterht es durch, oder, wenn er rückfällig wird, macht er es heimlich. Alkoholiker sind, wie alle Süchtigen, Meister der Lüge und Heimlichkeit.
Ich bleibe also dabei: Schafft er es nicht, trocken zu bleiben, obwohl es auf der Party Alkohol gibt, ist ihm nicht zu helfen. Das klingt hart, aber so ist es nun mal.
Liebe Grüße,
Nike