normal: kaum zu merken.
Hallo,
beides ist mehr oder weniger möglich/richtig.
Normalerweisemerkt man 50VDC kaum, wenn man die blanken
Drähte in die Hand nimmt. Solltest Du aber eine offene Wunde
haben und da mal mit den 50V rankommen, wist Du einen
heftigen Schmerz spüren.
Bauarbeiter, Maurer und auch Elektriker mit richtig dicker
Hornhaut an den Händen können unter Umständen sogar eine
230V-Leitung anfassen, und bemerken da auch nur ein
leichtes Kribbeln.
Die Wirkung des elektischen Stromes ist vom Körperstrom
und auch von der Frequenz abhängig.
Der Körperinnenwiderstand beträgt tatsächlich nur einige
kOhm. Solltest Du aber ein Meßgerät nehmen, und den
Körperwiderstand messen wollen, indem du in jeder Hand
eine Meßelektrode festhälst, dann kannst einen Widerstand
von einigen hundert KOhm bis zu einigen MOhm messen.
Die Ursache dieses scheinbaren Widerspruchs ist die Hornhaut,
die abhängig von der Dicke und den Umgebungsbedingungen
eine mehr oder weiniger gut isolierende Schicht darstellt.
Das Gefährdungspotential höherer Spannungen liegt nun darin,
daß durch relativ dünne Hornhaut ein Durchschlag erfolgt,
infolgen dessen dann nicht mehr der hohe Hautwiderstand,
sondern hauptsächlich nur noch der Körperinnenwiderstand
von wenigen KOhm wirkt.
An den Eintrittstellen des Stromes in den Körper gibt es
dann die sogenannten Stromarken. Das sind also die Stellen,
wo die Hornhaut durchschlagen wurde und dann das
organische Material (Haut) in Kohlenstoff umgesetzt wurde
(der natürlich viel besser leitet als die Hornhaut).
Ursache des Durchschlages und der folgenden lokalen
Verbrennung ist die zu hohe Feldstärke an der Kontaktfläche.
Ein anderer Aspekt ist feuchte bzw. schweißnasse Haut.
Dadurch wird die Kontaktfläche zwischen stromführenden
Leiter und Körper deutlich erhöht, was zu einem entsprechend
wesentlich kleinerem Flächenwiderstand führt.
Ist bei trockener Hormhaut also die Kontaktfläche nur einige
mm² groß (-> einige hundert kOhm), so wird bei nasser Haut
die Kontaktfläche entsprechend um ein vielfaches größer
und der Übergangswiderstand damit äquivalent kleiner.
Zu den 50VDC ist also folgendes festzustellen:
Wenn du die blanken Drähte mit den Händen anfasst, wirst
Du kaum was merken. Bei typ. über 300kOhm Hautwiderstand
fließt gearde mal ein Strom von ca. 0,2mA.
Ohne Hautwiderstand mit ca. 3kOhm Körperwiderstand fließen
ca. 16mA (sehr unangenehm, aber noch knapp unter der Schwelle
für akute Lebensgefahr)
Diese Spannung wird auch noch als Schutzkleinspannung
eingestuft und ist also vom Gesetzgeber noch als relativ
ungefährlich deklariert.
Adere Fälle, wo es trotzdem schon richtig weh tut,
wurden ja auch schon genannt.
Das ganze hat natürlich erstmal gar nix. mit anderen
Wirkungen zu tun, wie z,B. Verbrennungen infolge eines
Kurzschlusses mit mögl. Umsatz erheblicher Leistung
(Lichtbogen, glühende Drähte, explodierende Gase,
wegfliegende Metallteile usw.).
Gruß Uwi
ich habe mich heute mit einem Kumpel über Strom unterhalten.
Er war der Meinung das man bei 50 Volt DC gerade mal ein
Kribeln merkt. stimmt das… hatten leider kein netzteil da
, *g* Ich bin der Meinung das man da schon ordentlich einen
geballert bekommt.