Hallo,
gestern bin ich aus dem dreieinhalbwöchigen Urlaub, genauer gesagt aus Thailand und Malaysia zurück gekommen. Beim zweiten Teil unseres Fluges litt ich unter Frieren bis hin zu Schüttelfrost, Fieber und Schweißausbrüchen und wie schon im Urlaub und Übelkeit, Appetitlosigkeit und leichten Darmkrämpfen (diese konnten meist durch Einnahme von Omniflora oder Perenterol gelindert werden). Da wir in Malariagebieten unterwegs waren (Khao Sok (Thailand) und Taman Negara (Malaysia)) habe ich mich vorher bei meiner Hausärztin beraten lassen. Diese verschrieb mir das Antibiotikum Dexycyclin-Monohydrat, welches ich eine Woche vor und eine Woche nach der Reise täglich eine Tablette nehmen sollte und auch getan habe.
Da dieses Mittel nicht zu den Malariamitteln zählt, bin ich nun stark verunsichert, ob ich mich womöglich mit Malaria infiziert habe.
Das Fieber hat gestern Nacht aufgehört, nachdem ich 14 Stunden geschlafen habe. Heute war ich schwach auf den Beinen (vermutlich Kreislauf),habe Kopfschmerzen, reagiere empfindlich auf Licht und bekomme immer wieder Hitzeschübe. Des Weiteren habe ich Durchfall, was auf die lange Einnahme des Antibiotikums zurück zu führen sein könnte.
Beim heutigen Arztbesuch hat meine Ärztin mir Blut abgenommen und mir nach ein paar Stunden mitgeteilt, dass das Ergebnis bis auf einen erhöhten Entzündungswert und einer Linksverschiebung anderer Werte in Ordnung sei.
Im Internet habe ich gelesen, dass man sich auf Malariaparasiten hin untersuchen lassen soll, nicht auf Antikörper. Ob sie das hat durchführen lassen, ist mir nicht bekannt. Sie sagte mir, ich solle mich bei einer Verschlechterung des Zustandes, erneutem Fieberschub oder spätestens nach einer Woche nochmals bei ihr melden.
Meine konkrete Frage lautet nun:
Hat meine Ärztin mich falsch beraten, in dem sie mir das Antibiotikum verschrieben hat, ob es kein anerkanntes Malariamittel ist?
Im Internet habe ich gelesen, dass die meisten Malariafälle zu spät erkannt werden? Was kann ich tun, um dies zu unterbinden?
Wie sieht ein Malariabehandlung aus?
Meine Ärztin hat nun ihre Aussage geändert, dahingehend, dass ich nun noch weitere 3 Wochen das Antibiotikum nehmen soll. Da ich jetzt schon Magen-Darm-Probleme bin ich dieser Verordnung jedoch äußerst skeptisch gegenüber. Was soll ich tun?
Empfiehlt es sich einen Tropenarzt aufzusuchen? Wenn ja, wo finde ich diesen und brauche ich hierfür eine Überweisung?
Ich hoffe es gibt hier jemanden, der mir meine Fragen beantworten kann.
Ich bedanke mich ganz herzlich im Voraus!
Gruß aus Köln
Daniela
