Wie streichen?

Hallo Leute,

ich ziehe gerade mit meinem Freund zusammen, und wir haben uns zu diesem Anlass neue Möbel gekauft. Das Schlafzimmer hat Laminat-Fußboden und hauptsächlich grau-silberne Möbel.
Das Wohnzimmer hat einen blauen Teppichboden und blaue Sofas, dazu hauptsächlich birken-farbene Möbel mit ein bisschen grau-silber.

Wir würden gerne eines oder beide Zimmer streichen, wissen aber leider nicht so genau, welche Farben da passen würden. Ich dachte ja an etwas gelbes oder ockerfarebenes, eventuell mit Strukturierung (finde ich so schön lebendig :smile:). Auch Rottöne sind in Ordnung, sollten aber nicht zu drückend sein. Wichtig ist uns, dass es warum und gemütlich aussieht, also keine „kalten“ Farben wie hellblau oder so.

Hätte da jemand einen guten Vorschlag?

Vielen Dank schonmal :smile:

Liebe Grüße,
Steffie

Hallo Leute,
Hätte da jemand einen guten Vorschlag?
Vielen Dank schonmal :smile:
Liebe Grüße,

Hi Steffie,
wenn ihr etwas Zeit habt, könnt ihr auch Bilder auf die Wand malen. Beispiele habe ich in einem Arcor-Fotoalbum unter dem Titel Schwabenstraße gesammelt.
Viel Spaß
Silas

Natürlich sehr nüchtern…
… ist die Überlegung, die ich hier anbringe, liebe Steffie:

Kommen nicht genügend Farben in eine Wohnung durch Bilder an den Wänden, durch Vorhänge, durch Decken, Kissen, Möbel und Blumen?

Also, ich finde rein weiße Wände immer am besten, sie bringen eine gewisse Ruhe für die Augen in eine Wohnung und haben den Vorteil, dass man alles dazu kombinieren kann.

Es wird kompliziert mit Textilien und Bildern und Bilderrahmen, wenn diese nicht mit den Wandfarben harmonieren. Stell Dir nur vor: Eine rostrote Wand und violette Bettwäsche: Eine ästhetische Katastrophe!
Oder eine orangefarbene Küche mit Naturholzmöbeln: Augenkrebs!!!

Überlege Dir noch mal gut, ob Du Deine Hütte wirklich farbig streichen willst.
Mal abgesehen davon, dass Du bei einer Mietwohnung alles wieder in einen weißen Zustand versetzen musst, wenn Du ausziehst:
Das bedeutet nämlich, mindestens zweimal zu streichen, bevor die Farbe nicht mehr zu sehen ist.

Vielleicht sehr stringent, diese „Wände-gehören-weiß-Haltung“ meinerseits, aber vielleicht eine Überlegung wert. Und kostengünstiger kommt es auch.

Viel Spaß beim Gestalten Deines neuen Heims wünscht
Lea

vielleicht schaust du dich hier mal um:

www.bauherrenratgeber_innenraum.pdf (application/pdf-Objekt)
www.wohnidee.de
www.Farben und Wohnen Einführung.de
www.Farbwirkung || Lesen Sie welche Wirkung bestimmte Farben haben und wie man sie gekonnt einsetzt. || Das Portal zum Bauen, Einrichten und für Immobilien in Österreich
www.dekoatelier.de/
www.wohnatelier.de/
www.wohnidee.de/
www.livingathome.de/wohnen_einrichten/

www.google.be/search?hl=de&rls=GGLD,GGLD:2005-08,GGL…

weiß = steril und ungemütlich
Hallo Lea,

Also, ich finde rein weiße Wände immer am besten, sie bringen
eine gewisse Ruhe für die Augen in eine Wohnung und haben den
Vorteil, dass man alles dazu kombinieren kann.

in meinem Schlafzimmer ist eine Wand rot, an der nächsten Wand ist das Fenster (mit farbigen Vorhängen), an der dritten Wand steht der Kleiderschrank, die vierte Wand ist nur weiß. Das finde ich nicht beruhigend sondern es blendet. Überhaupt nicht schön. Da nützt auch kein Bild mehr was, es blendet trotzdem.
Wenn also schon uni und unaufdringlich würde ich ein helles orange oder beige immer reinem weiß vorziehen. Auch diese Farben sind nicht so schwierig, dass man dazu nichts kombinieren könnte, aber verbeiten eine etwas gemütlichere Atmosphäre als weiß. Weiß sieht imho meistens sehr steril und ungemütlich aus.

Es wird kompliziert mit Textilien und Bildern und
Bilderrahmen, wenn diese nicht mit den Wandfarben harmonieren.

Naja, einen gewissen einheitlichen Stil sollte man schon haben. Aber das ist unabhängig von der Wandfarbe, es kann auch zu einer optischen Katastrophe werden, wenn die Wände weß bleiben. Bzw. sollte man natürlich Farben wählen, die auch zu einem selbst und seiner Einrichtung passen.

Stell Dir nur vor: Eine rostrote Wand und violette Bettwäsche:
Eine ästhetische Katastrophe!
Oder eine orangefarbene Küche mit Naturholzmöbeln:
Augenkrebs!!!

Mein Wohnzimmer ist orange und braun, mit Naturholzfußboden. Sieht super aus.
Was hälst du von lila Wänden mit „gestreiftem“ Holz? So ist meine Küche eingerichtet und lass dir sagen: Es sieht gut aus.
Genauso gut sieht übrigens mein Flur in halb Grasgrün, halb Dunkelgrün aus.

Man muss einfach auch mal ein bisschen was wagen, man sollte nur darauf achten, dass es auch zusammen passt. Das geht ganz einfach, indem man sich einige Farben aussucht, die man sich vorstellen kann und aus diesen Farben dann die raussucht, die am besten mit den Möbeln etc. harmoniert (Farbkarte dranhalten wirkt Wunder).
Und Farbe sollte man gezielt einsetzen. Das komplette Wohnzimmer uni in leuchtend orange hat natürlich wieder eine ganz andere Wirkung als die Farbe an ausgesuchte Wände, als Spiegel in Wischtechnick.

Mal abgesehen davon, dass Du bei einer Mietwohnung alles
wieder in einen weißen Zustand versetzen musst, wenn Du
ausziehst:
Das bedeutet nämlich, mindestens zweimal zu streichen, bevor
die Farbe nicht mehr zu sehen ist.

Das kommt jeweils auf die Farbqualität an. So deckt zB eine Farbe mit hohem Kreideanteil ganz anders als eine Farbe aus dem Fachhandel. Genauso gibt es Unterschiede bei den zu überstreichenden Farben, helle Töne muss man nicht unbedingt mehrfach überstreichen, schwarz hingegen (wer malt seine Wände schon alle schwarz?) wird natürlich nicht nach einmal weißen verschwinden.

Abgesehen davon hatte ich bisher immer Mietverträge, nach denen ich bei Auszug die Tapeten komplet entfernen musste, da musste ich nichts überstreichen. Man sollte also einfach mal in den Mietvertrag gucken, muss man die Wände blank hinterlassen spricht nichts gegen Farbe für die Zeit, in der man dort wohnt.

Und letztlich würde ich auch nicht 5 Jahre, die ich in der Wohnung vielleicht bleibe, ständig weiße Wände anstarren wollen, nur weil ich sie hinterher weiß übergeben muss. Die Zeit, die ich dafür in einer gemütlicheren Wohnung wohne wäre mir späteres weißen wirklich wert.

Vielleicht sehr stringent, diese „Wände-gehören-weiß-Haltung“
meinerseits, aber vielleicht eine Überlegung wert. Und
kostengünstiger kommt es auch.

Sofern man vernünftige weiße Farbe kauft und nicht irgendwelche Billigfarbe ist farbige Farbe (*g*) nicht wesentlich teurer.

Grüße,
Sue

2 „Gefällt mir“

Hallo Steffie,

geh mal in den Fachhandel und leih dir eine Farbspiegel aus. Die kann man auch kaufen, oder eben nur (meistens gegen eine Kaution) leihen.

Darin sucht ihr euch dann einige Farben aus, die euch gefallen. Dabei nicht auf eine Farbe versteifen, vielleicht sieht die gleiche Farbe ein par Nuancen dunkler oder heller gleich ganz anders aus.

So wollten wir in der Küche eigentlich ein blaugrau nehmen, nach Anhalten der Farbkarten an Fliesenspiegel und Küche fiel die Wahl dann auf ein helles lila. Nur die Wände gestrichen waren wir dann sehr skeptisch, ob wir die richtige Wahl getroffen haben (waren kurz davor wieder mit weiß zu überstreichen), als die Küche dann jeoch drin stand war es klasse.

Genaso wurden alle anderen Farben durch Anhalten an Fußboden und Möbel ausgesucht. Und genauso skeptisch waren wir teilweise wieder (zB mit unserem Grasgrün im Flur, da hätten wir beinahe beim Kauf der Farbe doch nochmal umgeschwenkt, weil es uns plötzlich viel zu grell aussah), aber nachdem alles an den Wänden war war es genau so, wie es gewollt haben.

Ich rate dir wirklich zu diesem Farbspiegel, denn ich habe durch anhalten festgestellt, dass einige Farben, die ich in die engere Wahl genommen sich schrecklich mit Möbeln oder Fußboden gebissen hätten. Im Nachhinein bin ich wirklich froh, so auf Nummer sicher gegangen zu sein und mir nicht einfach so irgendwelche Farben ausgesucht zu haben.

Ansonsten geh nach dem Motto „weniger ist mehr“ vor. Die Wirkung ist zB bei uni eine ganz andere als bei Wischtechniken, kleine Bordüren (ein cm kann reichen) können auflockern, Spiegel ebenso. Und es muss auch nicht jede Wand Farbe abbekommen, wir haben bei uns zB genau überlegt, welche Wände farbig und welche weiß werden sollen.

Grüße,
Sue