Wie teuer darf der Kostenvoranschlag sein?

Hallo,
ich habe eine Frage zum Kostenvoranschlag bei einem Kiefernorthopäden.

Die Vorgeschichte ist die folgende: Als ich ca. 12 Jahre alt war (vor dreizehn Jahren) hat mir meine Zahnärztin einen Backenzahn gezogen weil sie meinte, da käme noch ein Weisheitszahn der die Lücke wieder schließen würde. Ich hatte aber gar keine Weisheitszähne, daher hat sich jetzt ein Zahn in die Lücke gelegt und alles hat sich verschoben so dass ich nur noch mit einer Seite kauen kann.

Mein Zahnarzt klärte mich auf dass ich zur Behebung des Problems einen Kiefernorthopäden bräuchte den die Krankenkasse aber nicht bezahlt. Ich war also da um einen Kostenvoranschlag machen zu lassen.
Für das erste Gespräch zahlte ich 20 Euro.

Eigentlich war dann vereinbart dass der Arzt mir einen schriftlichen Kostenvoranschlag zukommen lässt. Nach 2 Monaten rief ich noch mal an und erfuhr dass für einen solchen Antrag noch eine Röntgenaufnahme nötig sei, ich müsse also noch einen Termin machen.
Erst nach zweifachem Nachfragen meinerseits wurde klar, dass für die Aufnahme dann aber schon 300 Euro fällig werden, unabhängig davon ob ich den Eingriff dann auch tatsächlich durchführen lasse.
Das hatte mich stutzig gemacht, vor allem weil den Kostenvoranschlag erst einmal nur haben wollte um zu sehen ob ich mir den Eingriff überhaupt leisten kann.
Der Zahnarzt sagte auch bereits eine Summe (ca. 2000 Euro) aber er wollte sich nicht festlegen weil es natürlich noch auf viele Individualitäten ankäme.

Mir ist Transparenz bei der Behandlung sehr wichtig da ich keinen großen finanziellen Spielraum habe. Daher hätte ich eigentlich auch gerne noch die Kosten mit denen eines anderen Kiefernorthopäden verglichen.
Meine Frage ist jetzt, in wie weit das Vorgehen des Kiefernorthopäden normal ist, bzw. ob mir nichts anderes übrig bleibt als mich auf die 320 Euro für einen Kostenvoranschlag einzulassen.

Sollte man die Kosten für den nächsten Termin dann sicherheitshalber gleich schriftlich vereinbaren?

Und muss ich auf noch auf mehr Dinge achten um am Ende keine bösen Überraschungen zu erleben?

Danke schon mal für Antworten!

Hallo, da ich nicht kieferorthopädisch tätig bin, kann ich leider nichts genaues sagen. Ich würde empfehlen, einen anderen Kieferorthopäden aufzusuchen.
Mit freundlichen Grüssen
Dr. Y. Gürpinar

Hallo,

Um die Kosten vom Röntgenbild zu umgehen kannst Du das Röntgenbild bei deinem Zahnarzt machen lassen oder falls vorhanden mitnehmen zur Beratung, Das so genannte OPG (Röntgenbild)zahlt die Krankenkasse,wenns beim Zahnarzt gemacht wird. Beim Kiefeorthpäden nicht da sie bei Erw. nichts übernehmen.Du solltest Dir auf jedenfall die Kosten für die Behandlung schriftlich machen lassen.Damit später Du auch was in der Hand hast falls die Kosten anders ausfallen sollten.Leider haben die Ärzte wenn es privat Abgerechnet wird viel Behandlungsspielraum und sie können sehr viel auf der schiene erschwerte Behandlung abrechnen, also am besten gleich sagen falls was außer Plan läuft vorher Einwilling von von Dir holen.

ich hoffe ich konnte weiterhelfen.

Hallo,

ich bin grad seit 2 Stunden aus dem Urlaub zurück.
Bitte gib mir 2 bis 3 Tage Zeit…ich werd mich bei einem oder zwei Kollegen, die Kieferorthopäden sind, schlau machen, ggf auch bei der KZV (=kassenzahnärztliche Vereinigung).
Ich selbst war in meiner Praxis nicht kieferorthopädisch tätig, daher kann ich aus eigener Erfahrung nichts dazu sagen.
Wie gesagt, …ich werd mich erkundigen, aber lass mir biite ein wenig Zeit, o.k?

mfG

Easy

ich habe eine Frage zum Kostenvoranschlag bei einem
Kiefernorthopäden.

Die Vorgeschichte ist die folgende: Als ich ca. 12 Jahre alt
war (vor dreizehn Jahren) hat mir meine Zahnärztin einen
Backenzahn gezogen weil sie meinte, da käme noch ein
Weisheitszahn der die Lücke wieder schließen würde. Ich hatte
aber gar keine Weisheitszähne, daher hat sich jetzt ein Zahn
in die Lücke gelegt und alles hat sich verschoben so dass ich
nur noch mit einer Seite kauen kann.

Mein Zahnarzt klärte mich auf dass ich zur Behebung des
Problems einen Kiefernorthopäden bräuchte den die Krankenkasse
aber nicht bezahlt. Ich war also da um einen Kostenvoranschlag
machen zu lassen.
Für das erste Gespräch zahlte ich 20 Euro.

Eigentlich war dann vereinbart dass der Arzt mir einen
schriftlichen Kostenvoranschlag zukommen lässt. Nach 2 Monaten
rief ich noch mal an und erfuhr dass für einen solchen Antrag
noch eine Röntgenaufnahme nötig sei, ich müsse also noch einen
Termin machen.
Erst nach zweifachem Nachfragen meinerseits wurde klar, dass
für die Aufnahme dann aber schon 300 Euro fällig werden,
unabhängig davon ob ich den Eingriff dann auch tatsächlich
durchführen lasse.
Das hatte mich stutzig gemacht, vor allem weil den
Kostenvoranschlag erst einmal nur haben wollte um zu sehen ob
ich mir den Eingriff überhaupt leisten kann.
Der Zahnarzt sagte auch bereits eine Summe (ca. 2000 Euro)
aber er wollte sich nicht festlegen weil es natürlich noch auf
viele Individualitäten ankäme.

Mir ist Transparenz bei der Behandlung sehr wichtig da ich
keinen großen finanziellen Spielraum habe. Daher hätte ich
eigentlich auch gerne noch die Kosten mit denen eines anderen
Kiefernorthopäden verglichen.
Meine Frage ist jetzt, in wie weit das Vorgehen des
Kiefernorthopäden normal ist, bzw. ob mir nichts anderes übrig
bleibt als mich auf die 320 Euro für einen Kostenvoranschlag
einzulassen.

Sollte man die Kosten für den nächsten Termin dann
sicherheitshalber gleich schriftlich vereinbaren?

Und muss ich auf noch auf mehr Dinge achten um am Ende keine
bösen Überraschungen zu erleben?

Danke schon mal für Antworten!

Ist die Antwort angekommen? bin nicht sicher, ob ichs richtig eingegebnen habe. Bekomme keine Bestätigung. Bitte ggf. melden.

Super, danke schon mal!

Hallo,

Danke für die Hilfreichen Hinweise!
Habe den Termin beim Kiefernorthopäden jetzt erstmal abgesagt und mache das OPG beim Zahnarzt. Auch einen Ober und Unterkieferabdruck und einen Wachsbiss könne ich doch da machen lassen, sagte mir die Sprechstundenhilfe gerade (das hatte sie mir vorher auch nicht gesagt).

Allerdings meinte sie auch, ich müsse immer noch eine „Fernröntgenaufnahme“ beim Kiefernorthopäden machen lassen, das könne der Zahnarzt nicht. Erst dann könne man überhaupt einen Kostenplan erstellen…

Das finde ich allerdings immer noch etwas merkwürdig, denn ursprünglich wollte der Kiefernorthopäde bereits eine Kostenaufstellung schicken, nachdem er mich nur 2 Minuten lang gesehen hatte …

Super, danke schon mal!

Hallo Fefe,

ich hab mich grad eben mit 2 Kieferorthopäden meines Vertrauens telefonisch unterhalten.
Leider ist es nun mal so, dass die „Materie“ sehr komplex ist, d.h., wenn ich Dir jetzt darauf schriftlich antworte und dies auch einigermaßen erschöpfend tun will, dann tipp ich mir hier den Wolf.
Ich nehme an, Du verstehst, was ich meine. Ich hab wenig Lust und auch nicht die Zeit (ich flieg in 2 Tagen wieder für 3 Wochen weg und muss noch einiges vorher erledigen), jetzt hier 1 oder 2 Stunden eine ausfühliche Mail zu schreiben.
Ich biete Dir daher folgendes an: entweder Du rufst mich an (07253/3808 oder 0173 808 75 41) - am besten heute Abend nach 20 Uhr oder morgen den ganzen Tag oder evtl. auch noch am Donnerstag Vormittag -, oder aber Du gibst mir, - falls Du Vertrauen hast -, Deine
Festnetznummer,damit ich Dich anrufen kann (ich hab eine Festnetz-Flatrate).Dann können wir uns ausführlich ohne Zeitdruck über Deine Frage(n) unterhalten. Vielleicht machst Du Dir vorher noch ein paar Notizen, damit Du nichts vergisst.
Ich hoffe, Du hast Verständnis für meinen Vorschlag.

lG

Easy