ich bin freiberuflich tätig im Bereich IT-Diensleistung/Beratung. Da ich oft mit grossen Aufträgen zu tun habe (u.a. Telekommunikationsunternehmen), möchte ich mich gegen Schäde absichern, die im Rahmen meiner Arbeiten eventuell entstehen können (falsch programmiert z.B.). Ist das eine sog. Berufshaftpflichtversicherung? Wenn ja, was würde die ungefähr pro Jahr kosten? Als Deckungssumme würde ich zwischen 250.000 und 500.000 Euro ansetzen (nicht für Personen- oder Sachschäden sondern „Softwareschäden“… wäre das ein Vermögensschaden?).
Wäre klasse wenn da jemand einen ungefähren Beitrag nennen könnte.
…Da ich oft mit grossen Aufträgen zu
tun habe (u.a. Telekommunikationsunternehmen), möchte ich mich
gegen Schäde absichern, die im Rahmen meiner Arbeiten
eventuell entstehen können (falsch programmiert z.B.).
Nichts gegen eine Versicherung, aber das wichtigste sind erstmal die Haftungsausschlüsse, die Du in Deinen Vertrag aufnimmst. Grade wenn Du als kleiner Fisch in großen Teichen schwimmst, solltest Du da auf die Formulierungen großen Wert legen.
Bei uns im „Proposals-Kurs“ wurde als abschreckendes Beispiel der reale Fall einer 1-Mann-Softwareschmiede genannt, die einen 1000 DM Auftrag für das Stricken eines kleinen Tools für einen Mainframe bekam. Das Tool brachte den Host für 3-Tage zum Absturz, Auftraggeber verklagte Auftragnehmer auf Schadenersatz in 6-stelliger Höhe - und gewann!
dies ist umso wichtiger, da vertragliche Vereinbarungen nicht vom Versicherungsschutz der Haftpflicht und erst recht sie über den Umfang der gesetzlichen hinaus gehen, nur schwer bis gar nicht absicherbar sind.