Wie verändern sich die Finanzen, wenn man Eltern wird?
Ich lege offen:
Meine Freundin (noch nicht verheiratet) verdient im öffentlichen Dienst ca. 1150 Euro Netto. Ich auf Wechselschicht ca 1800 Euro Netto.
Wenn sie nun schwanger wird und nicht mehr arbeiten kann und ein Kind kommt, wie verändert sich unsere Finanzlage? Mit Kindergeld, Elterngeld, Änderung Steuerklasse bei Hochzeit, etc.
Was kostet ein Kind im Durschnitt die ersten Jahre pro Monat gesehen?
Wie verändern sich die Finanzen, wenn man Eltern wird?
Ich lege offen:
Meine Freundin (noch nicht verheiratet) verdient im
öffentlichen Dienst ca. 1150 Euro Netto. Ich auf
Wechselschicht ca 1800 Euro Netto.
Wenn sie nun schwanger wird und nicht mehr arbeiten kann und
ein Kind kommt, wie verändert sich unsere Finanzlage? Mit
Kindergeld, Elterngeld, Änderung Steuerklasse bei Hochzeit,
etc.
Google mal nach Gehaltsrechner - da kannst Du alle Varianten durchspielen.
Was kostet ein Kind im Durschnitt die ersten Jahre pro Monat
gesehen?
Über den gesammten Zeitraum gerechnet so viel wie eine Luxuslimosine.
Am Anfang eher Zeit und gelegendlich mal eine Durchsicht, dann kommen die kleineren Ausgaben, die werden immer teurer und wenn Du (so nach 5-8 Jahren) ein Auto eigentlich verkaufen würdest werden Kinder erst richtig teuer. Das steigert sich dann bis zur finanziellen Unabhängigkeit mit vielleicht Mitte 20. Dann hast Du bei viel Glück ein paar Jahre Ruhe und dann kommt das Auto ins Alter eines Oldtimers. Dann sind die Regelausgaben zwar geringer, aber man steckt aus Freude am Detail trotzdem weiter ein haufewn Geld rein (Enkel).
Meine Freundin (noch nicht verheiratet) verdient im
öffentlichen Dienst ca. 1150 Euro Netto. Ich auf
Wechselschicht ca 1800 Euro Netto.
Wenn sie nun schwanger wird und nicht mehr arbeiten kann und
ein Kind kommt, wie verändert sich unsere Finanzlage? Mit
Kindergeld, Elterngeld, Änderung Steuerklasse bei Hochzeit,
etc.
Moin moin,
wenn deine Freundin jetzt Schwanger wird, bekommt Sie das neue Erziehungsgeld, ca 67 % des letzten Nettoeinkommens für 12 , wenn du mit in Erziehungsurlaub gehst, 14 Monate, dazu kommt noch das Kindergeld 154,00 €.
Wenn ihr heiratet könntest du in Steuerklasse 3 wechseln, bitte in diversen Gehaltsrechnern selbst ausrechnen.
Sollte deine Freundin Beamtin sein, würde sie aufgrund der Hochzeit einen Verheiratetenzuschlag und später einen Kinderzuschlag bekommen.
Was kostet ein Kind im Durschnitt die ersten Jahre pro Monat
gesehen?
ich bin jetzt zu faul zum googeln, aber beim Sparkassenfinanzdienst gibt´s eine kostenlose Broschüre dazu
wie viel Kinder kosten, hängt von vielen Variablen ab. Es gibt Eltern, die kaufen für Ihre Babies nur neue Designerklamotten, andere sind mit Sachen vom Second-Hand-Laden zufrieden. Braucht das Kid das neueste Dreirad, oder tut’s das gebrauchte vom Nachbarn? Will man das Kind auf Privatkindergarten und -schule schicken oder nicht? Etc. pp.
Grundsätzlich kann man folgendes sagen: Wenn man vernünftig wirtschaftet, kosten Kinder in den ersten Jahren unwesentlich mehr, als man Kindergeld bekommt.
Teuerer wird es, wenn die Kleinen in die Schule kommen. Da musst Du Büchergeld zahlen, Ausrüstung kaufen, Klassenfahrten bezahlen etc. Auch die Kleider werden teuerer und können kaum mehr aus zweiter Hand gekauft werden, weil die Kinder sie meistens herunterwirtschaften.
Nach der Grundschule hängt es primär davon ab, welche Ausbildung die Kinder bekommen können/sollen. Da kann man schwer irgendwelche Prognosen machen. (Eine Privatschule kann schon um die 800 EUR oder mehr im Monat kosten.)
wenn Ihr heiratet und Du in die Lohnsteuerklasse III wechselst, wird Dein Nettoeinkommen rund 2.200 Euro betragen (das hängt ein bisschen von den Schichtzuschlägen ab und auch davon, ob Du im öffentlichen Dienst tätig bist). Das einjährige Erziehungsgeld für Deine Partnerin wurde schon erklärt. Natürlich könnt Ihr es aber auch umgekehrt machen. Dann bekommt Ihr 12 Monate 2/3 Deines jetzigen Gehaltes und Deine Partnerin verdient weiter. Das Kindergeld gibt’s immer.
Grundsätzlich würde ich sagen, dass man mit 200 bis 250 Euro pro Monat für das Baby in den ersten drei Jahren hinkommt. Teuer wird allerdings oft, dass man in eine größere Wohnung umziehen muss. Bei uns schlug das jedenfalls am meisten ins Kontor. Außerdem musst Du am Anfang Geld für eine Grundausstattung einplanen (Wickeltisch, Babybett, Matratze, Laken, Stillkissen Klamotten, Flaschen und der ganze Kram). Hier kann man sehr viel sparen, wenn man die Sachen auf Flohmärkten kauft. Da Ihr aber in etwa das Einkommen meiner Frau und mir erzielt und damit die Möbel-vom-Flohmarkt-Zeit wahrscheinlich schon hinter Euch gelassen habt, halte ich 1.500 Euro für eine solide, aber nicht luxoriöse Grundausstattung für realistisch.
Mit dem Erziehungsgeld, Kindergeld und Deinem Einkommen könnt Ihr vermutlich das erste Jahr sehr gut leben und habt wahrscheinlich netto mehr auf dem Konto als vorher (um die 3.000 Euro). Das ändert sich nach dem Wegfall des Erziehungsgeldes aber drastisch, insbesondere, wenn Ihr keine Ganztagesbetreuung in Anspruch nehmen wollt oder könnt. Dann seid Ihr schnell bei 2400 Euro. Davon kann man natürlich auch gut eine Familie ernähren, es wird aber deutlich enger…
ich finde die Frage etwas komisch „Was kostet ein Kind“, ich meine ich habe noch nie jemanden fragen hören was kostet eine Frau oder ein Mann. Natürlich könnte man es gegenüberstellen was günstiger ist, in den Puff zu gehen oder zu Heiraten aber bei Kindern. Ich meine es gibt ja keine Vergleichszahlen und wer die Sache mathematisch angeht hat eh verloren.
Kinder zu haben heißt selbst auf viele Dinge verzichten zu dürfen. (Man bekommt aber jeden Euro tausendfach durch Liebe, Lächeln, Umarmung, etc. zurück, eine bessere Verzinsung wirst du nicht finden)
Ich kann nur von Babys im Alter meines Sohnes sprechen - er ist jetzt 6 Monate alt. Und ich kann Dir sagen: Es gibt solche Unterschiede!
Ich z.B. hätte im Nachhinein als Grundausstattung nur ein Tragetuch und ein paar Klamotten und den Autositz gebraucht. Den Kinderwagen, das Bettchen und den Wickeltisch habe ich bisher noch nicht gebraucht. Ich stille voll, also auch da keine Kosten. Windeln monatlich so 40 Euro, Kleidung 20-30 Euro, das wars. Vielleicht noch ein paar Euro für Spielzeug und so.
Eine Freundin von mir hat einen Kinderwagen für 1000 Euro, ein Bettchen, einen Stubenwagen, zwei Wickeltische, eine Wippe, nimmt nur Pampers und kauft die Kleidung teuer (und hat für ihren Sohn ungefähr 40 Bodys, wo ich zehn habe). Sie muß außerdem zufüttern, das kostet Nahrung Flaschen, etc…
Also, ich will damit nur sagen - gerade in den ersten Monaten ist das sehr relativ und man kann es kaum einschätzen…
Gruß,
M.
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Nichts, die sorgen nämlich fast immer für sich selber. Es sei denn sie erziehen die Kinder und das kann sich nicht jeder leisetn.
Es ist nur vernünftig sich rechtzeitig zu Überlegen, ob man zum Beispiel zu finanziellen (und anderen) Einschnitten bereit ist. Das ist verantwortungsvolles Handeln, man bereitet sich auf das, was kommen könnte vor und läuft nicht blindlings in eine Situation hinein.
Du hast Dir doch bestimmt auch Gedanken darüber gemacht, ob das Familieneinkommen für Kinder reicht. Das dauert natürlich je nach Einkommen unterschiedlich lang.
Kinder zu haben heißt selbst auf viele Dinge verzichten zu
dürfen. (Man bekommt aber jeden Euro tausendfach durch Liebe,
Lächeln, Umarmung, etc. zurück, eine bessere Verzinsung wirst
du nicht finden)
Gegebenfalls ist die Brut aber auch ganz anders und Undank ist der Welten Lohn.
Gegebenfalls ist die Brut aber auch ganz anders und Undank ist
der Welten Lohn.
Ist da jemand verbittert? Ich denke, auch bei Eltern/Kindern gilt: Wie man in den Wald reinruft usw… Wenn man da schon so rangeht, bekommt man vielleicht wirklich so eine „Brut“…
Gegebenfalls ist die Brut aber auch ganz anders und Undank ist
der Welten Lohn.
Ist da jemand verbittert?
Nö, nur kann man auch bei bester Erziehung nicht alles erwarten. Und da lohnen nicht nur was mit Geld zu tun hat… Aus Kindern werden Leute und viel Eltern haben nur noch sehr eingschränkt Kontakt zu ihren (fast) erwachsenen Kindern.
Ich denke, auch bei Eltern/Kindern
gilt: Wie man in den Wald reinruft usw… Wenn man da schon so
rangeht, bekommt man vielleicht wirklich so eine „Brut“…
Oder aber man weiß für was man sich entscheidet und kann hinterher nicht sagen „hätte ich das gewußt“ „meine besten Jahre…“
Im Wort Familienplanung steckt ja schon Planung drinnen, also will auch ein eventueller finanzieller Rückschritt abgepuffert werden. Niocht umsonst gibt es profamilia etc. die Frauen beraten welche finanziellen Möglichkeiten sich in/nach der Schwangerschaft ergeben… und da wäre es oft besser man würde sich die Gedanken früher gemacht haben.
Gruß
Juhe
Klar, dass man vorher rechnen muß, ob man sich das leisten kann! Aber das hat ja mit diesem „Dank“-Thema nichts zu tun. Zu erwarten, die Kinder sollten sich dann bitte schön auch bedanken, dass sie kommen durften und sich um sie gekümmert wurde, finde ich ein wenig befremdlich.
Ich finde nicht, dass man für etwas Selbstverständliches Dank erwarten kann. Das meine ich nur. Und Kinder zu haben ist ja wahrlich nicht nur selbstlos, sondern zu großen Teilen auch egoistisch. Warum also sollten sich dann nicht entweder beide bedanken oder man erkennt einfach die Natürlichkeit des Vorgangs an? Das stieß mir nur auf mit dem Wort „Undank“. Und „auch bei bester Erziehung“ - nun, das weiß man nie so genau. Vor allem weiß immer noch keiner, was „beste Erziehung“ genau ist. Wenn es nichts geworden ist, war es wohl einfach keine „beste“ Erziehung. So sehe ich das. Denn „schlecht“ kommt bestimmt keiner auf die Welt…
Gruß,
M.
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nein ich habe es nicht vorher durchgerechnet. Sicherlich gibt es auch Überlegungen die das Geld betreffen aber sein wir doch mal ehrlich. Man kann es nicht durchrechnen und bei dem zurvor genannten Einkommen müsste man alle Verbindlichkeiten und laufenden Kosten wissen um ein es geht oder es geht auf keinen Fall zu erahnen. Das hat aber nichts mit dem Einkommen als solches zu tun, eher mit dem Lebensstandart den man haben möchte.
Ich kenne Familien die ihre Kinder glücklich mit Sozialhilfe großziehen können und welche die es mit 3.000,- netto nicht gebacken bekommen. Wo also steckt die Logik?
Meine Freundin (noch nicht verheiratet) verdient im öffentlichen Dienst ca. 1150 Euro Netto. Ich auf Wechselschicht ca 1800 Euro Netto.
hallo noch mal,
ich will ja nicht nerven aber hast du dir die zahlen mal angeschaut, nun rechne mal kindergeld und erziehungsgeld dazu und gehe vom normalfall aus, dass nach den 3 jahren wieder teilzeit gearbeitet werden kann oder ein zweites kind kommt.
das sieht mir nicht nach einem fall für profamilia aus.
Ich kenne Familien die ihre Kinder glücklich mit Sozialhilfe
großziehen können und welche die es mit 3.000,- netto nicht
gebacken bekommen. Wo also steckt die Logik?
Logik: Häufig ist häufig - und selten ist selten.
Familien mit höherem Einkommen wird es leichter fallen eine Familie großzuziehen als Familien mit weniger Geld und das hat erstmal nichts mit Glück zu tun sondern mit Sicherheit und Absicherung.
Natürlich können die mit wenig viel glücklicher sein als die Reichen, aber häufig führt eine knappe Kasse doch einfach zu Streß. Wenn ich mir vorstelle, dass in einer Familie Geld fehlt und z.B. Zusatzjobs und Kinderbetreuung unter einen Hut gebracht werden müssen macht das vielleicht nicht gerade glücklich und zufrieden.
Meine Freundin (noch nicht verheiratet) verdient im
öffentlichen Dienst ca. 1150 Euro Netto. Ich auf
Wechselschicht ca 1800 Euro Netto.
Hi auch wieder,
nun rechne mal kindergeld und erziehungsgeld dazu
keine Ahnung (wie auch der Fragesteller) wie man das ausrechnet- außerdem ist doch rechnen der falsche Ansatz
das sieht mir nicht nach einem fall für profamilia aus.
ich dachte eigentlich die beraten jeden? unter anderem nicht nur zum Schwangerschaftsabbruch sondern auch zu Schwangerschaft und Elternschaft. Da bekommt man also auch Infos zu Kinder- und Erziehungsgeld etc. sicherlich wichtig, wo sich doch 2007 einiges ändern soll. http://www.profamilia.de/