A:
Nun, der Aktienkurs dieser Firma, von US-Firmen generell wird sich nicht aufgrund irgendwelcher Nachfrage der Konsumenten bewegen, das ist zu vernachlässigen.
Bei fallenden/niedrigen Zinsen und vor allem bei steigenden Geldmengen werden sich Aktienkurse erhöhen.
Ob man davon partizipieren kann, hängt davon ab, in welcher Branche das Unternehmen steht, und in welcher konjunkturellen/wirtschaftlichen Situation sich die USA befinden.
Wir haben hier die spezielle Situation, übrigens im ganzen Westen und Europa - aber weniger in Russland, Brasilien, Emerging Markets und mit Anschlägen in Asien, dass der Westen begriffen ist unterzugehen. Ein eingebauter Systemfehler(der des Papiergeldes/Fiat Money, auf Zinsen und Geldmengenausweitung basierend = Inflation) sorgt dafür, dass Staaten nach 70-90 Jahren pleite gehen und von vorne anfangen müssen. Diesmal betrifft es fast die ganze Welt, weswegen die Krise erst noch richtig losgehen wird. Sie wird 1929 in den Schatten stellen und das System wird kollabieren.
Zurück zu den Aktien, steigende Geldmengen, vor allem in dem Ausmaß wie seit 2008 geschehen und gestern wieder, sorgen dafür, dass es mehr Geld gibt.
Dieses Geld will etwas kaufen. Normalerweise kann das alles sein, vom Konsumwerten bis Weiss ich was.
Diesmal hat man im Auge, dass das System kurz vor dem Abgrund steht(ich gebe ihm max noch 3-7 Jahre).
Um sein Geld vor der Entwertung zu schützen(Inflation, das Aufblähen der Geldmengen weltweit), gehen die Anleger raus aus Papierwerten wie Anleihen und Renten, LV´s, Bausparverträgen und Sparbüchern etc. und rein in Sachwerte, also Werte, die man direkt oder indirekt besitzen bzw anfassen kann.
Das sind Immobilien, Aktien(da Beteiligung an einer Substanz/Firma), Rohstoffe aller Art und Edelmetalle.
Immobilien haben das Problem, das schon in ihrem Namen steckt und zudem können sie nach Gutdünken besteuert werden, die Demografie tut ihr Übriges, so dass Betongold im Niedergang begriffen ist, da die Nachfrage immer geringer wird. Und da die meisten Immos aus Schulden finanziert sind, wird diese Tatsache dazu führen, dass Zwangsversteigerungen noch weiter zunehmen werden, die Preise werden weiter gedrückt usw.
Löhne und Mieten werden niemals soweit ansteigen wie die reale Inflationsrate…
Aktien werden nominell stark steigen, real gesehn (nach Inflation) werden die meisten trotz Anstieg verlieren und nur die wenigsten - grundsolide Firmen(Konsumwerte mit Preismacht) und Rohstoffunternehmen - werden dagegen stark profitieren.
Das nennt man auch Crack Up Boom, ein künstlich erzeugter Boom durch zuviel Geld, der vor allem Staatsausgaben für Infrastruktur und auch Aktien ansteigen lässt.
Anleihen, bzw. fest verzinsliche Wertpapiere werden stark verlieren, da die Inflationsrate über dem Zins liegt.
Schulden in einer Inflation können richtig sein, doch dazu muss man sehr ausgebufft und mit den Schulden richtig investieren. Die meisten werden daran ersticken, weil falsch geplant und Ratenzahlungen nicht mehr geleistet werden können, falls Zinsen wieder stark anziehen, dann in den oberen zweistelligen Bereich. Das ist meist das Ende. Bei langfristig festgelegten Zinsraten sieht es etwas besser aus(20-30 Jahre).