Liebe/-r wer-weiss-was Experte/-in,
Der Fall sieht folgendermaßen aus. Herr A arbeitet seit 7 Jahren in einer Bank als Online-Medien Betreuer. Vor ein paar Tagen hat er aus betrieblichen Gründen die Kündigung bekommen. Er überlegt, ob er sich in seiner jetzigen Tätigkeit selbständig macht, um die Arbeitslosigkeit abzuwenden. Der Vorstand unterstützt seine Idee, daß er seine ca. 3000 Online-Kunden dann in Selbständigkeit betreut und ist bereit, auch einen monatlichen Zuschuß zu zahlen.
Andererseits hat die Bank aber auch einen Aufhebungsvertrag angeboten und in diesem Zusammenhang eine Abfindung von 2 Monatsgehältern, was sehr wenig scheint.
Die Begründung des Vorstandes wegen der Kündigung ist sehr fragwürdig. Die Abteilung würde sich nicht rechnen, obwohl in diesem Jahr über 40000 EURO Gewinn erwitschaftet wurden und die Tendenz nach wie vor steigend ist.
Wie soll Herr A sich verhalten? Soll er gegen die Kündigung klagen? Dann würde er die mögliche Chance verlieren, in evtl. Selbständigkeit seine Kunden weiter zu betreuen. Soll er die Kündigung hinnehmen oder auf den Aufhebungsvertrag gehen? Welche Folgen hat ein Aufhebungsvertrag für ihn? Gibt es da auch Vorteile?
Vielen Dank im Voraus.
Herzliche Grüße aus Berlin
Hagen Mattik