… unter BOD erschienende bücher gelten nicht als
So so - ihr denkt also, alle die bei BOD veröffentlich sind Idioten und die eigentlichen Verlage veröffentlichen einen sowieso nicht.
Eigentlich wollte ich mein Buch gar nicht veröffentlichen, weder bei BOD noch sonst wo. Dies habe ich nur gemacht, weil viele (vor allem auch Fremde, die mich gar nicht kennen), mir gesagt haben, ich solle es doch mal einschicken.
Zu dem Zeitpunkt lag mein Manuskript schon lange in meiner Schublade. Dann habe ich es auch tatsächlich zu Verlagen geschickt. Fast alle meinten, es lohne zur Veröffentlichung - aber sie wäre schon voll. D.h. sie haben genug von ihren eigenen Autoren. Tja - warum sagt man mir sowas, wenn es nicht stimmt?
Und ein Verlag hat mir empfohlen, doch bei BOD zu veröffentlichen. Und nun sagen mir immer alle, dass BOD kein veröffentlichen ist. Ok - letztlich entmutigt ihr mich alle nur. Keiner sagte bisher, hey versuch es weiter. Fast alle sagen, davon kannst Du nie leben. Und BOD ist kein Veröffentlichen usw. Wenn das so ist, ok - dann schreibe ich eben wieder nur für mich. Was soll’s. Danke - das Ihr alle mein Selbstvertrauen kaputtgemacht habt. Es war sowieso schwach - weil ich stets denke, dass meine Sachen, die ich tue - nur Sche… sind. Naja - und das habt ihr ja jetzt indirekt bestätigt. Ich habe keine Lust mehr - (das Leben stinkt).
Alles was ich tue ist blödsinn - wozu lebe ich überhaupt. Hm. Ok - ich höre hier jetzt auf. Mir kann doch keiner helfen. Vielen Dank.
Frank
veröffentlicht
hallo frank,
vergiß mal ganz schnell, vom schreiben leben zu wollen. die
autoren, die das in unserem lande können, kann man an einer
hand abzählen.
selbst goethe hatte einen brotberuf, ludovico ariosto war u.a.
kommandant von canossa, ringelnatz und tucholksky waren
werbemenschen - um nur einige wenige zu nennen.
Ich meine ich bin eher Autor
deiner meinung nach. oder?
…und keine Werbefachmann.
tja nu… ein autor zäumt normalerweise nicht das pferd
von hinten auf. er wendet sich an richtige verlage (nicht
BoD), verschickt exposés zu hauf - so lange, bis ein verlag
interessiert werden kann. dann schreibt er entweder mit hilfe
und rückenstärkung eines lektors seinen roman. (in den
seltendsten fällen zieht er ihn fertig aus der schublade. dort
sind für gewöhnlich nur fingerübungen aufbewahrt, mit denen
der autor sich im und am schreiben geübt hat.) da der verlag
mit dem gedruckten wort üblicherweise sein geld verdient, wird
er auch, wenn er denn von deinem werk überzeugt ist, für die
nötige werbung sorgen. im idealfall natürlich nur. in realiter
verlangt es dem autor ein gerüttelt maß an phantasie ab
(lesungen, events oder pressewirksame skandale jeder
größenordnung), um bekannt zu werden und das interesse der
leserschaft auf das buch zu lenken.
ich wäre euch also für Ideen dankbar - vor allem für welche, die
nicht zu teuer sind.
klar, setz deine phantasie ein. kost nix. oder drucke kleine
handzettelchen mit titelbild, kurzem begleittext und ort und
datum, wo du aus deinem werk liest. das kostet nur phantasie,
tinte und papier.
Vielleicht hat ja jemand auch selbst
schon Erfahrung mit Bücherwerbung und kann mir Tipps geben.
ja, noch welche - schau dich mal in schreibforen um:
http://www.literaturcafe.de
http://www.leselupe.de
http://www.lettern.de u.v.m.
ciao
ann