Wir haben Handwerker, die uns eine Terrasse fachgerecht mit Polygonalplatten anlegen sollen. Leider kommt es mir so vor als hätten die keine Ahnung davon.
Der Aufbau ist wie folgt. ca. 20 cm Kies und dann eine Schicht Sand gemischt mit Portlandkaltzement. Aber komplett trocken ohne Wasser. Da legen die die Polygonalplatten rein und schütten das Gemisch aus Tockenzement und Sand auch zwischen die Fugen.
Kann man den Zement so trocken verwenden? Wird der überhaupt hart? Und kann man den auch für die Fugen nehmen? Ich dachte da gibt es extra Fugenmörtel für.
Sorry, aber damit habe ich keine Erfahrung. Es gibt auf jeden Fall Zementmischungen, die auch trocken (nennt sich erdfeucht oder so…) aushärten.
Gruß Horti
Hallo Cleaner,
haben gerade in der letzten Zeit viele Polygonplatten verlegt. Allerdings nicht so wie ihre Spezis. Die werden nie fest werden.
Aufbau wie folgt. Keine Kies, sondern eine Schottertragschicht oder Beton. Die Polygonplatten werden dann in einer etwa 5-10cm dicken Mörtel bzw. Betonmischung hammerfest verlegt. Konsistenz mindestens erdfeucht, besser etwas feuchter. Die Polygonplatten sollten auf der Unterseite angefeuchtet werden um bessere Haftung zu gewährleisten. eine gute Alternative ist es eine breite Bahn Natursteinkleber auf die Unterseite mit dem Zahnspachtel aufzutragen.
Die Verfügung erfolgt auch mindesten erdfeucht, man kann sie auch flüssig verfugen und mit dem Gummischieber grob reinigen. Hierbei kann es passieren, das die Fugen leicht absacken und dann etwas tiefer liegen. Gereinigt wird dann mit einem Schwamm und klaren Wasser. Für den Beton und das Fugenmaterial sollte Trasszement verwendet werden um Ausblühungen zu verhindern. Jag die Jungs nach Hause. Die haben keine Kenne. www-h-h-nrw.de
Grüße
Das kann man durchaus so machen. Das Sand Zement Gemisch, härtet in den nächsten Tagen und Wochen vollständig aus. Da du ja ganz offensichtlich selbst keine Ahnung hast, würde ich die Jungs ihre Arbeit machen lassen, und wenn am Ende das Ergebnis nicht zufriedenstellend ist, vor der Bezahlung der Rechnung, Nachbesserung verlangen. Es kommt in der Regel nicht so gut an, wenn man den Fachleuten erklären will, wie sie ihre Arbeit zu mache haben. Dann hattest du es ja gleich selbst machen können.
Ich bin für solche Sachen nicht der richtige Ansprechpartner, aber als gelernter Maurer, kann ich Dir sagen, dass die Trockenmischung von unten Feuchtigkeit zieht und abbindet. Genau so ist es mit den Fugen Du musst nur warten bis das Trockengemisch genügend Feuchtigkeit bekommen hat und abgebunden hat.
Portlandzement ist für Natursteine immer schlecht, da er unter Witterungseinflüssen weiße „Ausblühungen“ (also einene weißen schleier) hinterlässt.
Ich persönlich würde eher Trasszement nehmen, da ist diese Gefahr nicht vorhanden.
Zement trocken und ohne Wasser bringt genau so viel wie der Sand alleine, also nichts.
Die Fugen sollten mit einem speziellen Fugenmittel gefüllt werden, damit sie dem Wetter entsprechend „arbeiten“ können.
Ich rate einfach mal zu einem neuen Fachunternehmen…