Wie verputze ich eine Innenwand am besten/einfachs

Hallo,

vor einiger Zeit bin ich in einen Altbau gezogen.
Als ich eine Wand nun streichen wollte, stellte sich raus, dass ich zunächst die Tapete entfernen muss, da diese schon so oft übertrichen wurde, dass die alte Farbe abblätterte.
Beim Entfernen der Tapete bröckelte dann allerdings auch der Putz mit von der Wand, woraufhin ich nun vor dem Rätsel stehe, wie ich das am Besten wieder ausbessern kann.
Was für Materialien sollte ich verwenden? Wie gehe ich am besten vor? Soll ich den alten Putz komplett entfernen oder reicht es, wenn ich die fehlerhaften Stellen ausbesser?

Vielen Dank schon einmal!

Hallo

Vorne weg, bin Handwerker aber kein Verputzer :wink:
Hatte so ein Problem auch bei mir in der Diele. Um mir nicht die doppelte Arbeit zu machen, hab ich gnadenlos alles abgeschlagen was lose war.
Dann alle losen Rückstände abgekehrt und anschließend neu verputzt.
Muss man abschätzen um was es sich für ein Mauerwerk handelt und wie tragfähig es ist.
Entweder Gipsputz oder Kalk-Zement-Putz. Am bestzen den gleichen Putz verwenden wie vorher angebracht war.
Man muss schon etwas Feingefühl und Übung haben um ein angemessenes Ergebnis zu erzielen.

Viel Erfolg und Glück :smile:

Gruß
Nelsont

P.S.: Vielleicht melden sich ja noch ein paar Verputzerprofis?

Hallo

sofern der Rest tragfähig ist reicht wenn man die Fehlstellen ausbessert! Am einfachsten mit Haftputz auffüllen und Später nochmals mit z.B. Ardex 828 überspachtelt geg. falls schleifen und gut

Grüßle Stefan Bräuning

Beim Entfernen der Tapete bröckelte dann allerdings auch der
Putz mit von der Wand, woraufhin ich nun vor dem Rätsel stehe,
wie ich das am Besten wieder ausbessern kann.
Was für Materialien sollte ich verwenden? Wie gehe ich am
besten vor? Soll ich den alten Putz komplett entfernen oder
reicht es, wenn ich die fehlerhaften Stellen ausbesser?

Hallo hans-Bärbel,

wie lange willst du da wohnen bleiben?

Kurz? Stellen „flicken“
Länger? Alten Putz entfernen…

Gruß
Reinhard

Hallo!

Naja, ein Profi, der täglich verputzt bin ich nicht,
aber habe selbst Zuhause schon einige 100 m² geputzt,
Neubau, und auch komplette Wände in meiner 95 Jahre alten Altbauwohnung verputzt,
und auch viele solche Ausbesserungsarbeiten gemacht.

Wie schon geschrieben, müsste man sich da erstmal einen groben Überblick verschaffen.
Also was lose ist, was man also mit einem Schraubendreher ohne Mühe in Schollen ablösen kann,
müsste schon ab, und neu gemacht werden.
Mal die ganze Wand mit einem Hammer leicht abklopfen, dann hört man schon, was hohl klingt und lose ist.

Bei mir in der Wohnung sind die Innenwände mit Fachwerk gebaut,
da wurde auf die Balken Schilfrohr genagelt, und das verputzt.

Das hat sich gelöst, und ich habe aber nur komplett über den Balken neu verputzt.

Das wollte ich gerade mal fotografieren, weil ich das in dem einem Zimmer erst vor paar Tagen gemacht habe,und das noch nicht tapeziert ist, aber leider brauche ich neue Batterien für die Digicam.
Das verputzen hab ich aber sehr gut hinbekommen,
finde ich, mal sehen, ev. morgen mit neuen Batterien gibt es ein Bild.

Über den Balken muss man aber so eine Rippenstreckmetallmatte anbringen,
und die dann als Armierung mit einputzen.
Das habe ich in allen anderen Räumen meiner Wohnung so gemacht,
da ist seit 5 Jahren nichts passiert, hat gut geklappt.

Den alten, 95 Jahre alten Putz habe ich aber überwiegend erhalten,
also an den Innenwänden,
und habe keinerlei Probleme damit.
Das ist so ein Gemisch aus Sand, Kalk und Asche, und ich freue mich über meine komplett schimmelfreie Wohnung, ohne mich an die Empfehlungen zum Lüften + heizen zu halten.

Ehe ich jetzt zur späten Stunde hier noch ewig lange rumschreibe,
sollte der Fragesteller doch bitte mal erkunden,
wie gross die ev. zu verputzende Fläche / Flächen sind,
wie dick der Putz aufgetragen werden muss,
aus welchem Baustoff die Wand ist,
und ob da ev. Holzbalken / Fachwerk drin ist,
wie bei mir.

Dann gibt es von mir morgen abend eine ordentliche Arbeitsbeschreibung mit Materialvorschlag.

Grüße, Steffen!