Wie viel Gehalt stellt ein Firmenwagen dar

Hallo,
ich habe zurzeit einen Firmenwagen, für den ich nur die 1% bezahlen muss. Ich habe ein Homeoffice und habe die 0,03% daher nicht zu zahlen.

Jetzt bietet mir ein anderer Arbeitgeber 30.000€ mehr Gehalt; aber dort gibt es keinen Firmenwagen. Fahrten zu Kunden würde ich nach gesetzlichen Regeln erstattet bekommen.

Wie viel Geld kann ich rechnen, wenn ich den Firmenwagen aus der Gehaltserhöhung berechnen will?

Hallo, Sie bezahlen jeden Monat 1 % vom Bruttolistenpreis. Normalerweise ist das auf dem Lohnzettle einzeln ausgewiesen. LG

Hallo Thorsten,
ich finde, das kann man nicht so herausrechnen. Bei der 1%-Regel zahlst Du auf den Betrag ja die Lohnsteuer und evtl. Sozialversicherungsbeiträge. Musst Du selber noch Benzinkosten tragen, oder zahlt die Firma alle Benzinkosten auch für Privatfahrten. Dann ist das alles ein Rechenexempel. Du musst nicht für die lfd. KZF-Kosten aufkommen. Bei dem eigenen Wagen gibt es 30 Cent den Kilometer für Firmenfahrten, da ist alles mit abgegolten. Wenn Du Dich nicht vertippt hast und bei dem anderen AG 30.000 Euro mehr verdienst musst Du Dir ein Auto kaufen. Wenn Du viel fährst könnte das auch teuer werden, aber bei 30.000 € jährlich mehr würde ich die Variante wählen. Aber alles Ansichtssache.
HG Circan

Hallo Circan,

wie ich eingangs geschrieben habe, zahle ich aktuell nur die 1%. Nichts anderes; also auch keine Spritkosten. Ich habe für den FW NUR die 1% als Kosten zu tragen.
Das würde wegfallen, wenn ich wechseln würde.
Ich würde bei dem neuen AG 30.00€ Brutto per anno mehr bekommen, als ich jetzt verdiene.
Ich müsste mir also tatsächlich ein neues Auto kaufen und dann auch nutzen.
Privat fahre ich schon einiges. Urlaub, mal einen Freund besuchen etc…
Bei dem neuen AG würde ich die beruflich gefahrenen KM erstattet (30Ct) bekommen.
Ich würde gerne errechnen, was ich als tatsächliche Erhöhung haben würde, wenn ich mir privat einen Wagen kaufen (und unterhalten) müsste. Dieser private Fzg Kauf und die Unterhaltung muss doch auf das Jahr gesehen, bezifferbar sein.

Gruß
Thorsten

Hallo Thorsten,
mein Vorschlag ist, nehme als Grundelage ein Leasingfahrzeug, ein größeres Auto kostet um die 350 Euro im Monat, dazu Steuer und Versicherung. Fährst Du viel für die Firma hast Du bei 30 Cent Kilometergelderstattung einiges mehr, als was das Benzin kostet, meist hat man Steuer und Versicherung mit raus. Dazu kommt noch Reperaturen und TÜV, private Kilometer, etc. So kannt Du das hochrechnen. Dann musst Du noch schauen, was von den 30.000 Euro netto überbleibt. So kann man das „vorsichtig“ vergleichen.
HG Circan

Hallo,
das kann man pauschal nicht sagen! Es liegen, die Anschaffungskosten des Autos, das Bruttogehalt und viele andere Faktoren zugrunde. Letzte Woche berechnet: Fahrzeug 30.000€, Gehalt 2.500€, in Bayern. Der hatte einen Nettoabzug von ca.215€ mtl.
Aber es gibt im Google einen Firmenwagenrechner, der sehr gut ist. Grüße Chi

Kommt auf das Auto an, aber man kann mit 500 - 800 € / Monat rechnen.

Guten Morgen,

da Du den Firmenwagen nach der 1%-Regelung versteuerst, ist die Rechnung relativ einfach: 1% vom Bruttolistenpreis = 1% auf der Gehaltsabrechnung. Dies muss Dir aber auf Deiner Lohnabrechnung aus separat ausgewiesen sein, so dass Du den Betrag dort einfach ablesen kannst. (Höhe kommt auch immer auf den Wert des Fahrzeuges an, da ja immer der Bruttolistenpreis eines Neuwagens als Grundlage genommen wird, selbst wenn es ein gebrauchtes Fahrzeug wäre)
Wenn Du beim neuen Arbeitgeber nach der gesetzlichen Regelung Fahrtkosten erstattet bekommst, dann kannst Du nur 0,30 Euro pro Kilometer abrechnen. In dem Betrag sind dann Benzinkosten, Reparaturen, Versicherung, Steuern etc. (also sämtliche infrage kommenden Kosten) abgegolten. Bei Gestellung eines Firmenwagens musst Du hingegen nur einen Anteil versteuern und die Kosten trägt voll der Arbeitgeber.

Gruß aus Hessen,
Michaela