Wie viel Provision kann ich als 'Angestellter' von

Hallo

Ich bin bei einem Makler auf selbstständiger Basis eingestellt.

Hier meine Frage.

Bei uns in der Region ist es üblich vom Käufer und Verkäufer eine Provision von jeweils 3,57 inkl. MwSt zu verlangen. Das setzen wir auch fast immer durch, da mein Chef schon seit fast zwanzig Jahren sich auf dem Markt behauptet hat.

Wir sind nur zu zweit im Büro und er hat mit mir folgende Regelung getroffen.

5 % für Objektaquise. Diese fallen natürlich für mich weg, wenn wir das Objekt auf Empfehlung bekommen, da er das ja schon so lange macht.

Dann 10 % bei der Aufnahme. Bei dieser muss ich auch 5 % abgeben, da wir meistens die Objekte zusammen aufnehmen. Wie man weiss sind die Erstgespräche sehr wichtig und da wäre es nicht von nutzen, wenn wir das einzeln machen würden. Es sei denn einer von uns ist im Urlaub oder ähnliches.

Dann 10 % wenn ich das Objekt verkaufe.

So ist die Regelung. Da ich Quereinsteiger bin, weiss ich nicht, ob das so üblich ist.

Was ist denn in der Branche normal. Ich mache das jetzt fast schon seit einem Jahr, habe auch Häuser verkauft, fühle mich aber irgendwie auf Grund dieser Regelung „benachteiligt“.

Kann mir vielleicht jemand einen Tipp geben oder ist es eher ein Thema über das nicht so offen gesprochen wird. Vielen Dank für eure Anregungen.

P.S. Ich habe keine Aufwendungen (Büro,- Anzeigenkosten) Diese werden alle von meinem Chef getragen.

So ist die Regelung. Da ich Quereinsteiger bin, weiss ich
nicht, ob das so üblich ist.

D.h. im Klaretxt, wenn Du ein Objekt verkaufst bekommst Du 15 % von 3 % des Verkaufspreises. Wenn das Objekt 300.000 € kostet, werden 9000 € Courtage zuzügl. MwSt fällig, von denen Du 1350 € bekommst. Verkauft Dein Chef das Objekt, was sehr viel wahrscheinlicher ist, bekommst Du 450 €.

Wieviel Umsatz mußt Du machen, um leben zu können ?

Hallo,

wenn ich richtig mitgerechnet habe, kannst Du maximal 25% von der gesamten Courtage bekommen, wenn Du von der Akquise bis zum Abschluß alles komplett alleine gemacht hast, richtig?

Wenn Du jeden Monat einen Abschluß schaffen würdest, könntest Du sicher davon leben, aber sicher wirst Du Dich eines Tages eh selbstständig machen, nehme ich an…?

D.h. im Klaretxt, wenn Du ein Objekt verkaufst bekommst Du 15
% von 3 % des Verkaufspreises.

Wie kommst Du auf drei Prozent? Der FRagende schreibt: „Bei uns in der Region ist es üblich vom Käufer und Verkäufer eine Provision von jeweils 3,57 inkl. MwSt zu verlangen.“

Gruß,
Max

Wie kommst Du auf drei Prozent? Der FRagende schreibt: „Bei
uns in der Region ist es üblich vom Käufer und Verkäufer eine
Provision von jeweils 3,57 inkl. MwSt zu verlangen.“

… weil die 0,57 % MwSt (19 % von 3 % Courtage) sofort ans FA abgeführt werden.

OK, jetzt erst sehe ich, dass die 3 % zweimal gezahlt werden. Dann verdopplen sich die von mir engegebenen Beträge natürlich.

Ja das mit den 25 % ist eher unwahrscheinlich, wahrscheinlicher sind 20 %.
Könntest du mir sagen, was in der Branche „normal“ ist?
Was könnte man denn verlangen, für eine Bedingung stellen?
Selbstständig bin ich im Moment teilweise.
Meiner Meinung nach arbeitet man zu zweit besser, da wegen Urlaubs- oder Krankenzeit das Geschäft trotzdem weiter läuft. Das war die Grundidee dahinter.

Die Grundsicherung erfolgt durch meinen Mann. Dennoch muss ich in der Zeit, wenn ich Besichtigungen oder Ähnliches habe, meine Kinder bei der Tagesmutter abgeben, die Benzinkosten tragen und wie du weisst, arbeitet man zu den unmöglichsten Zeiten. Im Büro muss ich auch noch sein. Exposes, Anfragen etc. bearbeiten.
Meine ursprüngliche Frage war. Was ist in der Branche „normal“.

Ich möchte noch eine Unterredung mit meinem Chef haben und daraus dann meine Konsequenzen ziehen.
Danke nochmal

Hallo,

Karin Ehlers (Hamburg) schreibt in ihrem Buch „Maklergeschäfte“ in einem Fallbeispiel von 15 % Akquisitionsprovison und 15 % Abschlussprovision bei freien Mitarbeitern.
Bei Festangestellten spricht sie von einem Festgehalt plus 10-15 % Provisionbeteiligung.
Das Buch ist informativ für einen Neuling, ob es aber optimal und umfassend ist, kann ich nicht beurteilen. (ISBN 978-3-87292-261-8 Buch anschauen)