wie wird Hefe hergestellt? Derartige Pilze wachsen doch meist flächig, weil sie ja irgendwie an ihre Nahrung kommen müssen. Wieso wird die Hefe dann in Würfeln verkauft? Wer weiß was?
Und gleich noch eine Zusatzfrage: Hat Essig mit Hefe zu tun? Ich entsinne mich ganz dunkel, dass es bei der Essigfabrik auch Hefe und Holzkohle zu kaufen gab.
Bin ich nicht auf diesem Gebiet. Ich versuche zu antworten.
wie wird Hefe hergestellt? Derartige Pilze wachsen doch meist
flächig, weil sie ja irgendwie an ihre Nahrung kommen müssen.
Wieso wird die Hefe dann in Würfeln verkauft? Wer weiß was?
Du kannst sie recht einfach vermehren mit einer Zucker-Wasser-Loesung oder mit Mehl und Wasser und sicher noch mit vielen anderen Dingen. Ein wenig Sonnenblumenoel sollen sie angeblich auch moegen in einer Mehl-Wasser-Zucker-Mischung angeblich. Danach stelle ich es mir vor, also industriell mit Zucker-Wasser, die Loesung zu filtern und den Hefesatz zu Wuerfeln zu pressen. Voila!
Und gleich noch eine Zusatzfrage: Hat Essig mit Hefe zu tun?
Ich entsinne mich ganz dunkel, dass es bei der Essigfabrik
auch Hefe und Holzkohle zu kaufen gab.
Hefe plus Zuckerwasser = Alkohol. Je nach Hefeart sterben die kleinen Tierchen bei rund 10-12 Prozent Alkohol ab.
Alkohol plus Sauerstoff ueber Oxidation gleich Essig.
Ueblicherweise aber benutzt man Essigbakterien, also einen biochemischen Prozess statt nur zu warten auf natuerliche, rein chemische Oxidation.
Also um Essig herzustellen braucht man Alkohol. Fuer Alkohol braucht man Zucker oder irgendetwas, was Hefebakterien gerne fressen. Fuer das ganze braucht man noch Energie, zum Beispiel fuer die Destille oder nur fuer die Hefe- und Essigbakterien zum wohlfuehlen, also kann man Kohle verkoksen und schon hat man Energie und Holzkohle. Also hat eine simpel arbeitende Essigproduktion als Nebenprodukte auch Alkohol und Hefe und Holzkohle als Produkte oder Zwischenprodukte.
Du kannst sie recht einfach vermehren mit einer
Zucker-Wasser-Loesung
in einer reinen Zuckerlösung geht das nicht auf Dauer. Es fehlen wichtige Nährstoffe. Deshalb wird bei der Fruchtweinbereitung auch „Hefenährsalz“ zugesetzt (Ammoniumsulfat und -phosphat).
Du kannst sie recht einfach vermehren mit einer
Zucker-Wasser-Loesung
in einer reinen Zuckerlösung geht das nicht auf Dauer. Es
fehlen wichtige Nährstoffe. Deshalb wird bei der
Fruchtweinbereitung auch „Hefenährsalz“ zugesetzt
(Ammoniumsulfat und -phosphat).
vielen Dank, d.h. auch zum Wein? Wieviel Ammoniumsulfat und -phosphat ca?
vielen Dank, d.h. auch zum Wein? Wieviel Ammoniumsulfat und
-phosphat ca?
das hängt von der Frucht ab. Äpfel und Trauben brauchen meines Wissens keinen Zusatz. Andere Früchte wie zB Johannisbeeren müssen (und dürfen) wegen des hohen Säuregehalts mit Zuckerwasser verdünnt werden. Da reichen dann die Fruchteigenen Nährstoffe nicht aus.
In diesem Zusammenhang sei das „Kitzinger Weinbuch“ vom Arauner-Institut empfohlen. Das enthält alle Infos und Rezepte zur Weinbereitung aus verschiedenen Früchten und Gemüsen (brrrr). Auch Honigwein.
Bei Amazon habe ich das Buch nicht gefunden. In der Regel taucht es aber so um diese Jahreszeit in Gartenmärkten (zB Dehner) auf. Da findest du dann auch alles Zubehör incl. Hefenährsalz.