Ich frage mich wer die Prämien für Blut- und Plasmaspender der Unikliniken aber auch diverser Vereine übernimmt.
Durch wen werden diese Vereine gefördert?
Welche Kosten fallen für Patienten an, oder wird dies von der Krankenkasse übernommen?
Prämien ? Gemeint ist, die Spender bekommen Geld für die Blutspende ?
Was ist daran merkwürdig ?
Die Uniklinik muss die Blutkonserve doch sonst gegen teures Geld kaufen. Es ist für sie also trotz Bezahlung eines geringen Betrages oder einer Sachprämie an den Spender finanziell lohnender,als die Blutkonserve z. B. beim DRK einzukaufen.
Den Spenderlohn bezahlt sie aus ihrem Haushalt. Die Kassen erstatten dann die fertige Blutkonserve bei einer OP mit festem Satz. Man muss also günstig einkaufen um wirtschaftlich zu bleiben.
Das Rote Kreuz gibt den Spendern außer einem Imbiss nach der Spende nichts,verkauft die aufbereitete Spende doch gegen teures Geld an die Kliniken. Das das DRK auf diese Weise auch andere Aufgaben/Ausgaben querfinanziert ist verständlich und zugestanden.
Beim DRK verzichtet der Blutspender also auf Bezahlung und unterstützt so die DRK Arbeit allgemein.
Die Kosten für Blutkonserven und Blutpräparate zahlen wir alle über unseren Krankenkassenbeitrag. Denn die Krankenkassen - egal ob GKV oder PKV ersetzen den Klinken die Kosten. Wenn nun eine Klinik einen eigenen Dienst zur Versorgung mit Blut unterhält, so müssen i.d.R. die Menschen dorthin kommen. Die gesparten Kosten für Anfahrt und zusätzliches Personal kann dann die Klinik in Form einer Aufwandsentschädigung (m.E. größtenteils eine verdeckte Bezahlung) an ihre „Spender“ weitergeben. Beim DRK ist es so, dass dessen Blutspendedienste die Grundversorgung garantieren, d.h. wenn die Uniklinik xy keine eigenen Konserven hat, kann sie in Notsituationen jederzeit welche beim DRK anfordern. @duck313 : Die DRK-Blutspendedienste sind gemeinnützig und dürfen per se keine Gewinne machen. Damit die sie unterstützenden Institutionen (meistens örtliche Riotkreuz-Vereine) die Betreuung und Verpflegung der Blutspender finanizieren können, erhalten sie hierfür einen reinen -pauschalen- Kostenersatz. Somit entfällt das Motiv, mit einer Blutspende das DRK zu unterstützen. Die Blutspende beim DRK ist freiwillig und unentgeltlich.
das ist keine Polemik, sondern erwiesen und sollte aus den Prozessen, die um HIV Erkrankungen aus unzureichend untersuchten Spenderblut, hinreichend bekannt sein. Hier besteht ein hoher Unsicherheitsfaktor und das ist unbestreitbar.
Zahlen kann sich jeder selber erarbeiten. Die Prozesse und die Aktenzeichen sind auch öffentlich.
Bei allem Respekt, dies jetzt so abzutun ist auch nicht ganz zielführend. Daß es Schweinereien gibt, ob bei Brustimplantaten, Blutkonserven und Prothesen ist nicht von der Hand zu weisen. Und das entsteht aus diesen Margen.
Ich verfolge auch alle nur erdenklichen Nachrichten aus der Prothesenecke. Ich habe keine Lust wegen einer defekten Endoprothese der Hüfte von jetzt auf nachher zusammenzubrechen und viel zu zerstören.
Ich hätte mir eine zielgerichtete Diskussion gewünscht.