Hallo,
die Frage mag ja vielleicht einfach klingen, aber ich finde nirgends eine Antwort drauf.
Es geht mir auch nicht um sowas wie: man legt 1000,-€ 1 Jahr lang mit 3% Prozent an, dann hat man natürlich nach einem Jahr 1030,-€.
Mir geht’s z.B um Giro-Konten oder Sparbücher, bei denen der Anlagebetrag nicht fest bleibt, sondern sich auch öfters ändern kann. Wird dann als Basis zur Zinsberechnenung irgendein Mittelwert genommen?
Und wenn ja, wie wird dann dieser berechnet?
Vielleicht weiß das jemand von euch.
Gruß
Sebastian
Hallo Sebastian,
eigentlich müssten die Banken nach der normalen Zinsformel rechnen: Kapital*Zinssatz*Tage/36000
Das dann quasi täglich nachhalten. Die Zinsen werden meist nur einmal im Jahr (Giro-Kto. viermal, beim Rechnungsabschluss) gutgeschrieben, so dass dir die Zinseszinsen entgehen.
Gruß
HaWeThie
(*der kein Banker ist und sich gerne eines besseren belehren lässt*)
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Hallo Sebastian,
ich will mal versuchen Dir eine Antwort zu geben. Es werden immer ganze Tage verzinst, d.h. am Ende eines Tages wird bei jedem Konto (egal ob Giro- oder Sparkonto) der „valutarische“ Saldo ermittelt. (Saldo des Vortages + Zahlungseingänge - Zahlungsausgänge) Dieser Saldo bildet die Grundlage für die Verzinsung. Im Extremfall ist dieser Saldo jeden Tag anders. Auch die Zinssätze können sich ändern. Die Zinsen werden nun für jeden Tagessaldo mit dem jeweils gültigen Zinssatz berechnet. Die Summe aller dieser Zinsen ergeben dann die Zinsgutschrift (Zinskapitalisierung)am Ende eines Jahres bei einem Sparbuch. Das Zinsergebnis des jeweiligen Tages kannst Du nach der ganz normalen Zinsformel, die HaWeThie schon genannt hat berechnen. Es gibt noch die Methode nach Zinszahlen zu rechnen, die führt aber zu dem gleichen Ergebnis.
Viele Grüße
Heiko