Ich bin im Besitz von ca. 7500qm Ackerland , angrenzend
an ein bestehendes Neubaugebiet. Es liegt günstig und
könnte meines Erachtens erschlossen werden.
Der Flächennutzungsplan unserer Stadt sieht dies jedoch
noch nicht vor. Man sagte mir , man könnte eine kleine
Teilfläche bei Eigennutzung zu Bauland erklären.
Meine Absicht ist jedoch das gesamte Land bestmöglichst
zu vermarkten. Wie geht man hierbei vor ?
Wie groß sind meine Chancen ? Was ist es Wert ?
Lieber Janik,
ich versuche dir hiermit auf deine fragen eine An twort zu geben.
Zunächst bleibt Ackkerland weiterhin Ackerland, solange der Gemeinderat in seinen regelmässigen Sitzungen dieses noch nicht für Baugebiet erklärt hat.
Der Gemeinderat legt im vorab fest, ein bestimmtes Baugebiet zu BAUERWARTUNGSLAND zu erklären. Erfahrungsgemäß dauert es mehrere Jahre bis sich eine Gemeinde dazu entschliesst, ein Gebiet zu Bauland zu erklären. Das hängt stark davon ab wie die allgemeine Situation dieser Gemeinde ist. Dies können Angebot-und-Nachfrage sein, aber auch die Bedürfnisse der Bürger oder finanzielle Situation der Gemeinde.
Die Eigennutzung kann erfolgen, wenn du ein landwirtschaftlichen Betrieb vorweisen kannst…dann darfst du für dich und deine familienangehörigen ein adäquates wohnhaus auf dieses grundstück erstellen. D.h. für fremde zu bauen ist nicht gestattet.
Es kohmmt darauf an, welche Gemeinde es betrifft und wie dort die Nachfrage nach Baugrundstücken herrscht.
Es gibt da einen Weg, wie man vorgehen kann. Auf Wunsch kann ich dir gerne telefonischen Rat geben.
[email protected]