Wie wird der Lohn abgerechnet wenn

ich arbeite auf stundenlohn. bin eingestellt auf 30 std. woche. habe keinen schriftlichen arbeitsvertrag. krankenkasse wird berechnet laut lohnabrechnung auf 30 std.
jedoch habe ich immer viel weniger stunden und bekomme zb. statt monatl. auf 130 std manchmal nur auf 60 std. angeblich weil zuwenig arbeit da ist und bekomme auch nur 30 std. bezahlt. mir fehlen somit ständig stunden und natürlich auch der lohn. aber das kann doch nicht mein problem sein? oder kann mein arbeitgeber das so machen? ist er nicht verpflichtet sich an die absprache 30 std. zu halten und auch zu bezahlen? ich schraube nich gerade selbst herunter was ansprüche arbeitsamt krankengeld etc. angeht will nicht hoffen das das passiert. Kündigen geht ja nicht bevor ich nix neues habe aber der lohn reicht nicht zum überleben und ständig die warterei auf den lohn der immer irgendwann zwischen dem 9. oder 15. eines monats kommt.

Hallo taschntiger,
ich gehe davon aus, dass Du bei einer Zeitarbeitsfirma arbeitest!?!?!?! Diese Zeitarbeitsfirmen handhaben dies so, wie Du es beschrieben hast - keine Arbeit da - ergo auch keinen Lohn! Die Lohnabrechnung wird sicherlich OK sein, egal ob 130, 60 oder nur 30 Stunden bezahlt werden! Der Arbeitnehmer ist hierbei immer der „Dumme“! Mein Ratschlag, suche Dir schnellstens einen „seriösen“ Arbeitgeber, der auch einen Arbeitsvertrag mit Dir abschließt!
Gruß
Wolfgang T.

Halli hallo,
na das hört sich ja nicht gut an. Also normalerweise bekommst Du für jeden Monat das gleiche Geld wenn Du einen Monatslohn für 30 Std. die Woche vereinbart hast. Dann musst Du aber auch die Std. arbeiten. Wenn Dein Arbeitgeber jetzt natürlich immer sagt er hat nichts zu tun und Du arbeitest nur 60 Std. die Woche dann zahlt er auch nur die. Du könntest dann natürlich sagen, dass Dir das zu wenig ist und ihr 30 Std. die Woche ausgemacht habt. Wenn er Dir weniger bezahlt dann wird das sich auch auf das Arbeitslosengeld auswirken da die eine Bescheinigung über die letzten 12 Monate Deines Verdienstes vom Arbeitgeber verlangen und da steht dann dein Entgelt drin. Und danach wird das Arbeitslosengeld berrechnet. Also am Besten Du sprichst nochmal mit ihm und erklärst ihm das dir das zuwenig an Arbeit und Geld ist. Kann natürlich sein das er dann sagt, das er Dich nicht mit 130 Std. beschäftigen kann. Und beim nächsten Mal lieber mit Arbeitsvertrag wo Dein Entgelt als Monatsentgelt drin steht… Alles Gute Gruß petonia

guten morgen danke für die schnelle antwort.
nein ich arbeite nicht bei einer zeitarbeitsfirma sondern ganz normal in einem hotel.
was mich wundert ist, das wenn ich krank geschrieben bin der lohn genau auf wöchentlich 30 stunden berechnet ist.dh. er zahlt dann 30 stunden als lohn.?? da könnte ich ja besser krank sein als zu arbeiten?schon komisch.

danke für die antwort, ja so werde ich sicher nie mehr arbeiten. aber beim einstellungsgespräch klang alles so gut. da war die Rede von bis zu 1200 brutto mindestens und das das jeder hat im durchschnitt monatlich. das erzählt er jedem und bringt die menschen damit an die grenze vom ruin denn kündigen kann ja keiner so schnell. dann stehst plötzlich da mit 530 euro am monatsende. wenn das einmal passiert okay aber 6 monate lang.??? das waren in meinen augen glatte lügen beim vorstellungsgespräch. dagegen muss man doch was maxhen können?

Hallo,

da Du keinen schriftlichen Arbeitsvertrag hast, ist nicht eindeutig geregelt, wie Du zu beschäftigen bist. Dein Arbeitgeber kann sich vermutlich immer damit rausreden, dass von vornherein klar war, dass er Dich nur bei genug Arbeit im Zeitrahmen von 30 Std. beschäftigen kann. Das sind aber arbeitsrechtliche Fragen, für die ich kein Experte bin, hier wäre der Rat eines Rechtsanwalts oder von der Gewerkschaft sinnvoller.

Gruß
Thomas

also lt. lohnabrechnung steht da bei den personaldaten wüchentl. Arbeitszeit 30 Stunden.
steuertage 30 SV tage 30

ns:
ausserdem hat er ständig aushilfen die eigentlich meinen job machen, dagegen habe ich mich schon gewehrt und es ist ein bisschen besser geworden.
aber fakt ist das mir inzwischen an einkommen fast 2000 euro fehlen während meiner zeit dort.

Das was auf Deiner Lohnabrechnung steht sind Stammdaten aus dem Abrechnungsprogramm, dort wird immer eine wöchentliche Arbeitszeit hinterlegt, die aber wenig bis gar keine Auswirkungen auf die Lohnabrechnung hat. 30 Steuer und SV-Tage hat man immer, wenn man nicht während des Monats ein- oder austritt, egal an wie vielen Tagen man wirklich gearbeitet hat.

Es deutet schon viel darauf hin, dass Du eigentlich das Recht auf 30 Std. Beschäftigung und dann natürlich auch auf Bezahlung die Woche hast. Aber wie schon gesagt, mit dem Arbeitsrecht habe ich es nicht so, ich kann Dir hier nicht weiterhelfen.

Gruß
Thomas

danke vielmals ich werd mal einen Anwalt fragen ist wohl das beste.habe aber gleich auch ein gespräch mit meinem chef denn so geht das nicht weiter.vielleicht ist er ja einsichtig.

Hallo,

zuerst mal zu der Krankekasse:
Da kann nur abgerechnet werden, was bezahlt wurde.

Das geht in keinem Lohnprogramm anders. Schau mal auf die Positionen Gesamtbrutto-Steuerbrutto-SV-Brutto. Letztere beide sollten mit wenigen Ausnahmen übereinstimmen.
Es kann sein, dass irgendwo in den statistischen Angaben der Durchschnittwert 30 hinterlegt ist.

Alles andere sollte normalerweise im Vertrag festgehalten werden. Kenne jemanden, da wird so ein Fall mit Plus- u Minusstunden also Zeitkonto abgehandelt.

Wenn aber irgendwo die magische 30 erscheint, würde ich rhetorisch geschickt das Gedächtnis vom Chef wachrütteln.

Ansonsten schaut es aus, als wenn Dein Chef das so macht wie viele seiner Kollegen mit den 400,00 eur Aushilfen, von denen ja die wenigsten wissen, dass sie Anspruch auf Lohnfortzahlung bei Krankheit haben und einiges mehr.

Hast Du evtl.Zeugen?

Rede mit dem Chef und verlange einen Arbeitsvertrag.
Was ist mit anwaltl. Unterstützung in der nächsten Phase?

Viel Glück

Danke für die antwort, er macht es mit jedem so…ich steh da nicht alleine, aber die anderen mucken aus angst um ihren arbeitsplatz nicht auf.lieber verschulden sie sich obwohl sie arbeiten aber mir reicht es jetzt wenn ich gekündigt werde dann ist es eben so.hab eh was neues in aussicht und hoffe das es klappt.
so ist das eben neuerdings auf dem arbeitsmarkt wird zeit das sich mal was ändert. kann ja nicht sein arbeiten auf hartz4 niveu da verliert man echt die lust am job.
drückt mal die daumen um 15.00h gespräch mit chef werd mal sagen wie es ist und das er mich ruiniert finanziell und ob er sich gut fühlt dabei.meld mich später mit oder ohne job :wink:

Wenn Du nachweislich einen Vertrag 30Std./Wo (auch wenn er nur mündlich ist) hast, hast Du das Recht auf entsprechende Bezahlung 30 Std./Wo. Notfalls musst Du das einklagen. Das gilt auch für die termingerechte Zahlung des Lohns.
Die Krankenkassenbeiträge werden sicher nur von den tatsächlichen Verdienst berechnet.(Das kannst du leicht nachrechnen.- 14,9% vom Brutto).

Mit freundlichen Grüßen
Eudemos

Danke
also ich zahle Beitrag Krankenkasse nach tatsächlichem Verdienst.
in der abrechnung steht was von zeitlohn & Stundeneinheit also denk ich mal er hat sich abgesichert.auch wenn bei wöchemtl. arbeitszeit 30Std. steht.
hilft nur das gespräch heute.

viel Glück für das Gespräch.
Vom neuen Job würde ich auf keinen Fall was sagen, sonst wartet er nur, bist du von selbst gehst und lässt dich zappeln.

Wenn er dich aber verärgert und rausschmeißt, hast du vorm Arbeitsgericht sehr gute Chancen auf nachträgl. Zahlungen oder Abfindung denke ich mal.

natürlich sag ich nichts vom evtl. neuen Job habe zusage erhalten inzwischen zum 1.6.2010.
muss also noch ein bisschen durchhalten.er wartet immer bis jemand selbst kündigt. hab noch nie erlebt das er jemanden kündigt egal was war.selbst aussagen einer kollegin andere arbeit oder ich meld mich krank was sie dann auch getan hat…er wartet das sie kündigt unfassbar!

Ja dann mal los, da kannst du dir ja alles von der Seele reden und ihm sagen, was Dir so am Herzen liegt und auf dem Konto fehlt.

Hi taschntiger,
der Punkt ist der fehlende schriftliche Arbeitsvertrag.
Ein mündlicher ist zwar ebenso rechtskräftig, solange es sich nicht um ein befristetes Arbeitsverhältnis handelt, aber es ist schwieriger Ansprüche aus dem Arbeitsvertrag geltend zu machen. Kannst Du den mündlichen Arbeitsvertrag nachweisen (Zeugen)?

Hast Du regelmäßig 30 std./Woche gearbeitet und plötzlich wurde reduziert? Wenn ja, versuch den ausgebliebenen Lohn mit Hilfe der regelmäßig gleichen Lohnabrechnungen geltend zu machen.

Soweit ich weiß, geht die Rechtsprechung dazu über dem Arbeitgeber die Beweislast für arbeitsvertragliche Bedingungen aufzuerlegen, wenn er es versäumt hat eine Niederschrift zu fertigen.
Gruß
Kroni68

hi kroni,
kurze info
6 monate probezeit
keine schriftlichen vereinbarungen
befristet auf ein jahr
wenn keine kündigung unbefristet weiter
auch darüber nur mündl. absprachen
im krankheitsfall werden 30 std. pro woche gezahlt!?
ansonten mur die angefallenen stunden
habe erst 2x durch feiertage die stundenzahl erreicht in den vergangenen 7 monaten
er verfährt mit allen kollegen gleich
keiner hat einen arbeitsvertrag
alles mündlich
leider stehe ich alleine da
gespräch verlief unbefriedigend
ich würde ja im sommer mehr arbeiten müssen dann gleiche sich das wieder aus.
was mir aber nicht viel weiter hilft denn es sind viele kollegen da die mehr arbeiten wollen :smile:
habe inzwischen mitbekommen das solche vereinbarungen fast schon üblich sind
protest führt meist zur kündigung. leider!
dennoch danke habe mir einen neuen wirkungskreis mit arbeitsvertrag gesucht. bis dahin stehe ich es eben noch durch.

Hallo taschntiger,

also solange du keinen Arbeitsvertrag in den Händen hast, kann dir dein AG eigentlich bezahlen was er will.
Ggf. steht ja Aussage gegen Aussage.

Das der AG die Krankenkasse auf Basis der 30 Stunden bezahlt glaube ich nicht so recht. Denn es wird automatisch der angefallene Bruttolohn laut deinem Lohnzettel als Berechnungsgrundlage genommen.
Und dein Bruttolohn ist ja wohl niedriger, wenn der Chef weniger Stunden bezahlt als vereinbart.

„Runterschrauben“ tust du dich nur wenn du länger als 2 Jahre zu schlechteren Konditionen arbeitest.
Solltest du zum Beispiel 23 Monate für weniger Geld gearbeitet haben nimmt das Arbeitsamt zur Berechnung den vorherigen, höheren Verdienst - das nennt sich dann Bestandsschutz.

Es gibt findige Zeitgenossen die immer wieder kurz vor Ablauf von 2 Jahren arbeitslos werden…

LG aus Leipzig von mg6358