Meine letzte Info war,
der unterste Knopf bleibt auf.
Darf die Krawatte dort unten sichtbar sein?
Danke für Infos!
Gruß
Caro
Meine letzte Info war,
der unterste Knopf bleibt auf.
Darf die Krawatte dort unten sichtbar sein?
Danke für Infos!
Gruß
Caro
Meine letzte Info war,
der unterste Knopf bleibt auf.
Darf die Krawatte dort unten sichtbar sein?
Hallo Carolin,
sag’ einmal, wer bitte bestimmt, ob ein Knopf geöffnet ist oder nicht? Wer legt solche Dinge fest? Außer selbst ernannten Gurus niemand! Das sind absolut alberne Diktate. Du wirst sehen, wenn sich jemand kleidet, wie es seinem Geschmack entspricht und vor allen Dingen so, daß man sich nicht verkleidet, sondern wohl fühlt, akzeptiert das jeder - auch im noch so konservativen Geschäftsleben. Natürlich ist es nicht klug, im Beruf ausgerechnet die Kleidung zum Gegenstand des Auffallens zu machen; wenn es hinsichtlich der Erscheinung aber so gar kein Selbstbewußtsein gibt und der Mensch sich selbst zum uniformierten Kleiderständer degradiert, macht man sich schnell zum Affen.
Nun komme mir bitte niemand mit Extremen der Güte Boxershorts zur Beerdigung oder Turnschuhen zum Abendkleid. Aber wie eine Krawatte geknotet und eine Weste geknöpft ist, ist ausschließlich Privatsache. Und zwar ganz ohne Regeln.
Gruß
Wolfgang
Meine letzte Info war,
der unterste Knopf bleibt auf.
Darf die Krawatte dort unten sichtbar sein?
Hallo Carolin,
der unterste Knopf bleibt auf war eine Entscheidung eines dicken Königs und ist schon lange nicht mehr richtig.
Gruß ivo
Hallo Carolin,
es kommt auch darauf an, in welcher business-Branche…
in kreativen Branchen wird die Herrenweste GAR NICHT mehr getragen, da zu konservativ.
Ciao
Camilla
Hi Caro,
wenn Weste getragen wird, dann bleibt der unterste Knopf auf. Natürlich achtet man darauf, daß die Weste mindestens 5-6 (kleine) Knöpfe hat und eng sitzt, sonst kann man auch den untersten Knopf zulassen, oder aber gar keine Weste tragen.
Gruß
Falckus
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Danke, Wolfgang…
…für Deinen ausgezeichneten Geschmack!
Da könnte sich so man(n)ch einer eine dicke Scheibe von abschneiden!
Verbundene Grüße
Lieschen
…mag ja gut gemeint sein…
…Du Individualist, Du… 
ABER
Das stimmt eben nicht immer so. Ein Weiser Mensch hat mal gesagt „Es gibt keine zweite Chance für einen ersten Eindruck“ und in manchen Branchen ist es wichtiger, Seriosität auszustrahlen als Individualismus.
Oft wird der Individualismus auch nur als Ausrede genutzt für die Faulheit, sich mit den Themen zu beschäftigen.
Geh mal auf die Cebit, es wird Dir der Unterschied auffallen zwischen „Techies“ und dem Rest der Branche. Und wenn mir jemand gegenübertritt, der eine breitkarierte Lederkrawatte so bindet, dass die Spitze oberhalb des Nabels endet, so fällt er zumindest mal negativ auf.
Du wirst
sehen, wenn sich jemand kleidet, wie es seinem Geschmack
entspricht und vor allen Dingen so, daß man sich nicht
verkleidet, sondern wohl fühlt, akzeptiert das jeder - auch im
noch so konservativen Geschäftsleben.
Dem widerspreche ich!
Natürlich ist es nicht
klug, im Beruf ausgerechnet die Kleidung zum Gegenstand des
Auffallens zu machen; wenn es hinsichtlich der Erscheinung
aber so gar kein Selbstbewußtsein gibt und der Mensch sich
selbst zum uniformierten Kleiderständer degradiert, macht man
sich schnell zum Affen.
Hier gibt es aber auch ein paar grauabstufungen! Nicht nur schwarz/weiss! Genauso wie japanische Geschäftsleute genaue Abläufe beachten und das von ihren Partnern erwarten, gibt es ein paar Regeln, die man beachten muss!
Gut, an dem einen Knopf wird´s nicht liegen, wenn ich aber bei einem Bekleidungsunternehmen vorstellig werde, will ich auf das Detail achten…
Also: nicht alles nur schwarz weiss malen!
Aber wie eine
Krawatte geknotet und eine Weste geknöpft ist, ist
ausschließlich Privatsache. Und zwar ganz ohne Regeln.
Leider nein! Die Welt ist schlecht! Ich hab´s nicht erfunden und erwarte den Tag, wo ich nicht mehr dem Diktat unterworfen bin…
Gruß
Wolfgang
Auch Gruss
Zaphod Massanzug Beeblebrox
Nachtrag…
nochmals Gruss
Entnehme gerad Deiner Vika den „selbständigen Ingenieur“.
Das Du damit nicht die breite Masse der Berufstätigen repräsentierst solltest Du Dir von Zeit zu Zeit ins Bewusstsein rufen!
Gruss
zapf
… gibt es ein paar Regeln, die man beachten muss!
Guten Abend!
Wer legt diese Regeln fest? Wo schreibt dieser Zuständige diese Regeln auf?
Es sind ungeschriebene Regeln. „Das macht man eben so“. Weil sich diese Dinge im Laufe der Zeit ändern, muß es irgendwo „Leithammel“ geben, die etwas vormachen und der Rest handelt brav danach. Wer also macht den Vortänzer? Der Chef? Modefritzen? Schlagersänger? Schlipsverkäufer?
Tatsächlich existieren keine Regeln, eher stille Übereinkünfte, Eingebürgertes. Schwammig wie die Angelegenheit nun einmal ist, geht das „Regelwerk“ nicht bis zum letzten Knopf.
Wer Uniformität will, muß Uniformen vorschreiben. In solchem Fall läßt sich jedes Detail bestimmen. Es sind aber in aller Regel keine Uniformen vorgeschrieben, es existiert lediglich eine grobe Rahmenvorstellung. Und warum soll sich dann jemand selbst zum devoten Lakaien in der Art eines Hotelpagen machen?
Manchmal habe ich bei so steifen Konventionen den Eindruck, daß es sich nicht um schlichte Kleidung handelt, sondern um eine Rüstung, hinter der sich der Mensch versteckt (oder hinter der er versteckt wurde).
Gut, ich gebe zu, dafür der ungeeignete Gesprächspartner zu sein. Das ist einfach nicht meine Welt. Oft genug erlebe ich, daß sich Menschen nicht nur hinter der äußerlichen Fassade verstecken. Auch in der Sprache aus nichtssagenden Phrasen äußert sich das Lakaientum. Wenn man sich solche Gockel auf dem Klo sitzend vorstellt, sind sie augenblicklich auf buchstäblich beschissenes Normalmaß zurecht gestutzt. Versuche das einmal, dann bemerkst Du die Affigkeit hinter dem Ganzen und magst irgendwann nicht mehr grenzenlos mitspielen.
Gruß
Wolfgang
PS: Ich habe übrigens rein nichts gegen Maßanzüge und Maßhemden. Aber die trage ich nach eigenem Belieben.