Hi data,
wie so oft ist dir das Wesentliche des Problems entgangen.
Es geht hier wohl eher um den großen Leidensdruck, den es auslösen kann, ein sexuelles Wesen zu sein und eben in diesem Bereich schwere körperliche und seelische Verletzungen erlitten zu haben.
Und ich bin anders als du der Meinung, dass man durch Wegmachen der Mens oder auch Versuche den Körper sozusagen gänzlich „verschwinden“ zu lassen, diese Tatsache - nämlich ein sexuelles Wesen in diesem Fall weiblichen Geschlechts zu sein - nicht auslöschen kann.
Wäre traurig wenn das ginge…oder vielleicht für manche ein Glück?
Sehr traurig ist aber auf jeden Fall, wenn es Betroffenen von sexueller Gewalt nicht gelingt, Frieden mit ihrem Körper zu schließen und sie den Hass auf den Täter an sich selbst auslassen.
Schnippische Sprüche, wie: „Freu dich doch eine Frau zu sein!“ sind da etwas plump, findest du nicht?
Darauf will ich aber jetzt gar nicht näher eingehen(auch nicht auf deinen chronischen Empathiemangel), sondern mal wieder gemeinerweise! auf deine Verallgemeinerungssucht und dein antiquarisches Frauenbild einhacken.
Natürlich fühlt man sich nicht gut dabei, besonders an den
Tagen davor und am ersten Tag der Regel, und du bist abhängig
von Schmerzmitteln und der Nähe einer Toilette, und du kannst
bestimmte Dinge in dieser Zeit eben nicht tun. Da kommt es
aber auf den Umfeld an, das das zu berücksichtigen hat!
Erst redest du hier über die Freuden der Menstruation und dann so was!
Hört sich an wie aus einem Ratgeber aus den frühen Zeiten dieser Republik. Beim Sport haben die Mädels früher NATÜRLICH auf der Bank gesessen, wenn sie „ihre Tage“ hatten.
Total kontraproduktiv eigentlich, weil - wenn denn tatsächlich Schmerzen aufgrund von Krämpfen auftreten - Bewegung jeder Art vollkommen nebenwirkungsfrei hilft.
Wenn Mütter ihre Töchter NATÜRLICH gleichsam als Initiationsritual damit impfen, während dieser Zeit irgendwie „anders“ zu sein, muss frau sich nicht wundern, wenn sich diese Prophezeiung selbst erfüllt.
Ich habe ein sehr positives Verhältnis zu meinem Körper und meiner Weiblichkeit. Das habe ich mir zwar alles hart erarbeiten müssen, aber deswegen ist es mir umso wertvoller. Und deswegen stoßen mir Menschen mit einem so eingeschränkten Frauenbild, wie du es immer wieder transportierst, umso galliger auf.
Meine Menstruation ist für mich weder vor noch währenddessen ein Problem, ich tue alles was ich sonst auch tue und bin sportlich gesehen sogar leistungsfähiger.
NATÜRLICH ist es also nicht, sich dabei nicht gut zu fühlen.
Anna
Lass mich raten: Sex während der „Regel“ findest du bestimmt auch nicht okay.