Hey Mein Sohn ist jetzt vier Jahre alt und leidet diesen Sommer ganz schlimm an Heuschnupfen. Medikamente bringen kaum was, deshalb wollte ich mich einmal nach alternativen Heilmethoden umsehen. Hat da vielleicht jemand Ideen oder Erfahrungen? Das wäre toll.
Hallo,
mir hat Akupunktur geholfen, die Symptome extrem zu lindern. Das (die Nadeln) ist aber wohl für einen 4jährigen nichts.
Wie äußert sich denn der Heuschnupfen? Augentränen, Gereizheit, Fliesschnupfen? Atembeschwerden? Es gibt einige homöopatische Mittel (Globulis), die helfen sollen. Brächte dann aber eine nähere Beschreibung des Befindens, dann schlage ich mal nach.
Gruß
Martina
Hallo,
ich kenne mich ein wenig mit den Pflanzen aus und kenne nur eine Pflanze, die bei Heuschnupfen hilft und das ist die Pestwurz.
Der Extrakt hemmt die Bildung von Leukotriene-Botenstoffen, die bei entzündlichen und allergischen Reaktionen eine Rolle spielen.
Sie müssen sich umschauen, ob Sie Fertigpräparate erhalten und achten Sie bitte darauf, dass diese pyrrolizidinfrei sind. Ohne ärztliche Verordnung dürfen Sie sie nur 4-6 Wochen im Jahr nehmen.
Aber wenn es hilft, können Sie sich diese ja auch verschreiben lassen.
Viele Grüße
Lavendel14
Hallo,
Die durch Pollen ausgelösten Allergien nehmen immer mehr zu. Die Gründe sind bekannt: Übertriebene Hygiene, steigende Feinstaubkonzentrationen in der Luft, Pflanzen mit aggressiven Allergenen, stärker werdender Stress - das alles kann zur gefürchteten Pollenallergie und zum Heuschnupfen führen. Unser Immunsystem wird durch diese Faktoren getäuscht und erklärt die eigentlich harmlosen Pollen zu bösen Feinden. Das Abwehrsystem wird in höchste Alarmbereitschaft versetzt und schütten in erhöhtem Maße das Hormon Hystamin aus. Das überhaupt nicht gebraucht wird, aber dafür den Heuschnupfen auslöst. Und der ist gefährlich. Denn in über 40% der Fälle führt er zu weiteren Erkrankungen der Atemwege bis hin zu Asthma. Es ist also wichtig, dass Sie zum Allergologen gehen. Aber, auch die Naturmedizin kennt Mittel und Wege, der schrecklichen Pollenallergie und dem Heuschnupfen zu entgehen - oder die Auswirkungen zu lindern.
Tipp 1: Niesen, Schnupfen und geschwollene Augenlieder
Sobald die Pollen richtig fliegen hilft eine tägliche Nasenspülung mit Salzwasser. Dazu lösen Sie einen Teelöffel gewöhnliches Kochsalz in einem Viertelliter lauwarmem Wasser auf. Die Lösung in der Nase hochziehen. Das spült die Pollen aus, desinfiziert die Nasenschleimhaut, stärkt sie gegen Pollen.
Wenn Sie unter allergischem Asthma leiden, helfen Pestwurztabletten, weil sie die Bronchien weiten, Entzündungsreaktionen lindern.
Bei ausgetrockneten Schleimhäuten (Nährboden für Bakterien und Viren) sollten Sie 3 x täglich eine Nasensalbe mit dem Wirkstoff Dexpanthenol einreiben.
Hat der anhaltende Heuschnupfen Ihre Bronchien verschleimt, dann ist eine Inhalation mit Dill- oder Fenchelöl zu empfehlen: Drei Liter Wasser zum Sieden bringen, vier bis sechs Tropfen Öl dazugeben, die Dämpfe ca. zehn Minuten lang durch Mund und Nase einatmen. Können Sie problemlos mehrmals am Tag machen.
Sie werden den Juck- und Niesreiz in der Nase nicht los? Dann ist es gut, wenn Sie dreimal täglich je fünf Globuli Sabadilla D6 einnehmen.
Führt die Dauerallergie zu krampfartigen Hustenanfällen, dann helfen Ihnen Efeupräparate.
Tipp 2: Kopfschmerzen
Sehr oft führt eine Pollenallergie zu starken Spannungskopfschmerzen. Eine schnelle Linderung bringt ein einfacher kalter Gesichtsguss. Der Kälteschock regt über die Rezeptoren den Stoffwechsel an, bringt den Kreislauf in Schwung und löst die Spannungen im Kopf.
Sehr hilfreich ist es auch, wenn Sie zwei Tropfen Pfefferminzöl oder asiatischen Tiger Balm auf Schläfen, Über der Nasenwurzel und im Nacken kreisförmig verreiben.
Oder Sie feuchten einen Lappen mit kaltem Wasser an und legen ihn für etwa fünf Minuten in den Nacken.
Tipp 3: Mental gegen den Stress angehen
Stress ist Mitauslöser und Verstärker von Heuschnupfen. Das hat man bei ca. 30% der Pollenallergiker festgestellt. Dagegen können Sie mit Yoga, Medidationstechniken oder autogenem Training angehen. Dadurch wird das vegetative Nervensystem beruhigt, das für die gefährliche Hystaminausschüttung verantwortlich ist.
Das ist so empfindlich, das viele Pollenallergiker bereits allergische Reaktionen zeigen, wenn Sie nur davon hören, dass mit Pollenflug zu rechnen ist. Dagegen hilft ein mentales Training mit Visualisierungs- und Entspannungstechniken. Auch Selbsthypnose gehört dazu. Info: www.hildesheimer-gesundheitstraining.de
Tipp 4: Probleme mit den Augen
Wenn die Pollenflugallergie auf die Augen übergegriffen hat, wenn Sie zuschwellen, ständig tränen oder sich gar entzünden, dann hilft Augentrostkraut. Zwei Teelöffel mit 0.3 Liter Wasser aufgießen und kochen, fünf Minuten ziehen lassen. Ein Tuch oder Wattebäusche mit dem abgekühlten Aufguß tränken und ca. eine Viertelstunde auf die geschlossenen Augenlider legen.
Bei verschwollenen Augen hilft sehr oft eine mit Gel gefüllte Kühlbrille.
Natürlich können Sie auch homöopathisch vorgehen: Ständiger Tränenfluss und daraus resultierende Atembeschwerden werden durch die Einnahme von Galphimia glauca D6 gelindert.
Tipp 5: Pflanzenkuren helfen
Sie können gegen Ihre Pollenallergie auch mit Pflanzenheilmittel vorgehen. So eine Kur stärkt das Immunsystem, die Mineralstoffe und Enzyme helfen beim Vermeiden der zu starken Hystamin-Ausschüttung.
Sehr gut eignet sich dafür Aloe vera-Saft. Denn der ist besonders reich an den richtigen Vitalstoffen. Nehmen Sie über vier Woche hinweg 0.2 Liter am Tag.
Auch mit Taigawurzelkapseln und Echinacea lassen sich gute Erfolge erzielen. Die dienen vor allem der Vorbeugung, weil sie unsere Abwehrkräfte aufbauen.
Tipp 6: Sauna, Vitamine und Wechselbäder
Saune ist für unser Immunsystem durch den Kalt-Warmwechsel ein gutes Training. Also, auch jetzt saunieren, obwohl es draußen war geworden ist.
Vitaminreiche Kost ist ein absolutes Muß, wenn Sie gegen Ihre Allergie ankämpfen wollen. Besonders Vitamin C muß in verstärktem Maße zugeführt werden. Nehmen Sie unbedingt rohes Sauerkraut, Paprika, Tomaten und Grapefruit in Ihr Nahrungsprogramm auf.
Sehr gut sind auch Wechselduschen am Morgen: Kalt - lauwarm - kalt sollte die Reihenfolge sein. danach nicht abtrocknen, sondern an der Luft trocken werden.
Ein schnelles Armbad zwischendurch hilft Ihnen ebenfalls: Füllen Sie das Waschbecken mit kaltem Wasser und legen Sie Ihren Arme abwechselnd (fünfmal) für etwa eine halbe Minute in das Wasser.
Tipp 7: Hilfe bei Müdigkeit und Schlappheit
Eine Pollenallergie schwächte, macht müde und lähmt die Konzentrationsfähigkeit: Wir können einfach nicht unsere volle Leistung bringen.
Um die Auswirkungen der Allergie auf Ihre Gedächtnisleistung zu mindern, sollten Sie ein bis drei Tropfen Fichtennadel- oder Basilikumöl in eine Duftlampe geben.
Die Heilkräfte des Gingkobaumes können bei Allergien ebenfalls genutzt werden. Gingkotabletten stärken die Durchblutung des Gehirns, das verbessert die Konzentration und vertreibt die geistige Müdigkeit.
Heuschnupfen schafft Erschöpfung. Man ist schlapp, nicht gut drauf, vernachlässigt seine Aufgaben. Da kann Ginseng helfen, weil er den Körper anregt und den gesamten Organismus auf Trab bringt. Ein Stück Ginseng (ca. 3 Gramm) in einen Liter gekochtes Wasser legen, ziehen lasen und über den Tag verteilt trinken.
Tipp 8: Pollen aus dem Weg gehen
Schließen Sie bei starkem Pollenflug nachts die Fenster.
Nutzen Sie die zeit nach einem starken Regenguß für Arbeiten im Freien: Dann ist die Luft von Pollen gereinigt.
Benutzen Sie zur Kühlung Ihrer Räume keinen Ventilator: Der wirbelt die Pollen nur auf und verteilt sie im Raum.
Waschen Sie Ihre haare vor dem Schlafengehen. Das sind Polllenfänger, die setzen die Allergieerreger nachts ab und Sie atmen sie ein.
Legen Sie Ihre Kleidung nachts nicht im Schlafzimmer ab.
Wenn Sie sich bei Pollenflug im Freien betätigen oder Sport treiben, sollten Sie immer durch die Nase und nie durch den Mund einatmen. Die Nasenhaare sind wie ein Filter, der Pollen abfängt.
In Großstädten ist die Pollenbelastung am frühen Morgen am geringsten.
Machen Sie zur Pollenzeit Urlaub am Meer oder im Hochgebirge.
Tipp 9: Hilfe bei juckenden Allergien
Bis zu dreimal am Tag mit Halicar-Salbe und den darin enthaltenen Wirkstoffen der Ballonrebe eincremen. Das stoppt den allergischen Juckreiz.
Zinnkraut enthält Kieselsäure. Die fördert de Zellerneuerung und bindet Feuchtigkeit in der Haut. Kochen Sie zwei Handvoll Kraut in zwei Liter Wasser zehn Minuten lang. Dann abseihen, den Sud in den Kühlschrank stellen bis er zwischen zehn und 15 Grad kalt ist. Tränken Sie eine Mullbinde mit dem Sud und umwickeln Sie damit die juckenden Stellen.
Auch Umschläge mit Essigzusatz (ein Esslöffel auf einen Liter Wasser) lindern den Juckreiz.
Tipp 10: Richtig Essen macht immun
Ganz wichtig ist bei Pollenflug für Allergiker eine starke Versorgung mit den Spurenelementen Zink und Selen. Sie brauchen täglich 10 Milligramm Zink und 50 Mikrogramm Selen. Genau so wichtig ist Magnesium, denn das verhindert die Abgabe von Histamin in den Blutkreislauf. Also brauchen Sie Nahrungsmittel, die diese Vitalstoffe enthalten: Meeresfische, Vollkornprodukte, Soja, ungeschälten Reis, Sonnenblumenkerne, Haferflocken, Weizenkeime.
Sie müssen viel trinken, vor allem Mineralwasser, das sollte mindestens 80 Milligramm Magnesium pro Liter enthalten. Das hält auch die Schleimhäute feucht, die so Pollen besser abfangen können.
Vitamin C (schon erwähnt) ist unerläßlich, weil es teilweise das überflüssige Histamin bindet und zu ungefährlichen Säuren umbaut.
Gut sind ungeschälte Äpfel, grüne Bohnen, Grünkohl, Rotbusch- und Jasmintee. Diese Nahrungsmittel enthalten den Pflanzenfarbstoff Querzentin, der wiederum die Histaminfreisetzung blockiert.
Vermeiden Sie zur Pollenzeit histaminhaltige Nahrungsmittel wie Käse, Salami, Nüsse, Thunfisch und Weisswein
Ihrem Kind gute Besserung!
Hallo,
ich würde die jetzt eigentlich die Nasendusche empfehlen, aber ich gehe davon aus, dass das bei einem 4jährigen schwierig umzustzen sein könnte. Ansonsten weiß ich leider auch keine anderen Mittel.
Gruß Birgit
Mit Colostrum von Mutter Natur ist meine Frau ihren Heuschnupfen losgeworden.Sie war bereits über 40 Jahre als sie Heuschnupfen bekam und der war von Anfang an ziemlich schlimm.
Durch eine Bekannte bekam sie eine Empfehlung, es mit Colostrum mal zu probieren.
Sie ist allergisch gegen Frühblüher wie Weide, Erle usw. Seit nun drei Jahren macht sie ca. 4 Wochen vor Beginn Ihrer Heuschnupfenphase eine Colostrumkur. Nun ist sie Heuschnupfenfrei und alles ohne Nebenwirkungen.