hallo 
ich habe starken Verdacht auf eine Infektion mit Borreliose. Ich habe gehört, dass man sich mit „ELISA“ darauf testen lassen kann - jedoch auch das dieser ELISA-Test eher „schlechte“ Ergebnisse liefern kann.
Anscheinend soll man sich mit dem sog. „Western Blot Test“ auch auf Borreliose testen lassen können…
Hat jemand Erfahrung mit Borreliose? Kann man diesen „Western Blot Test“ auch beim Hausarzt machen?
Ich würde mich sehr über Antworten freuen, denn momentan tappe ich mit meiner Krankheit sehr im Dunkeln. 
ich habe starken Verdacht auf eine Infektion mit Borreliose.
Ich habe gehört, dass man sich mit „ELISA“ darauf testen
lassen kann - jedoch auch das dieser ELISA-Test eher
„schlechte“ Ergebnisse liefern kann.
Anscheinend soll man sich mit dem sog. „Western Blot Test“
auch auf Borreliose testen lassen können…
Hat jemand Erfahrung mit Borreliose? Kann man diesen „Western
Blot Test“ auch beim Hausarzt machen?
Zunächst einmal: Kein niedergelassener Arzt führt heute noch irgendwelche Laberuntersuchungen durch, das rechnet sich nicht mehr. Alle laborchemischen Untersuchungen (wenn man mal von sowas banalem wie Quick oder Blutzucker absieht) werden an ein Großlaber geschickt.
Borreliose ist eine sehr modische Erkrankung, wenn man irgendeinen Pieps hat, ist das heute sofort Borreliose.
Man muß von der Klinik abhängig machen, ob und was man so untersucht. Was bei Ihnen nun vorliegt kann man natürlich sagen, Sie erzählen ja nichts davon.
Hallo,
meine Tochter hat die Odysse einer Borreliose-Diagnose hinter sich gebracht, hier einige der Erfahrungswerte:
Eine wichtige Rolle spielt die Erfahrung des Labors. Dem durchschnittlichen Hausarzt (und auch vielen Fachärzten) ist die Wahl des Labors aber schnuppe, sie nehmen das, mit dem sie immer zusammenarbeiten. Tipp: Such’ dir im Web ein (bessere mehrere) Borrelioseforum/en und frage nach entsprechenden Labors in deiner Gegend, bevor du die Tests machst. Diese Foren sind insgesamt eine gute Anlaufstelle für alle möglichen Fragen zum Thema.
Die Diagnose ist äußerst kompliziert und in manchen Fällen überhaupt nicht eindeutig zu stellen. Schwierig ist es vor allem bei Spätfolgen, wenn ein Zeckenbiss nicht (mehr) erinnert werden kann.
Ich kann dir nur raten, dich selbst zum Spezialisten zu machen, du wirst vermutlich nur auf wenige Ärzte treffen, die es sind. Dafür auf jede Menge überhebliches Getue, das das fehlende Wissen überspielen soll. Lass dich davon nicht abschrecken.
Schöne Grüße,
Jule
Ich gehe mal davon aus, dass Du keine akute Infektion hast, dafür ist auch nicht die Jahreszeit. Also eine länger zurück liegende mit Symptomen, die Du bei Dir feststellst und die Du irgendwo nachgelesen hast.
ELISA IgM zeigt nur akute Infektionen an, nicht älter als 3-4 Monate.
ELISA IgG wenn positiv, sagt nur aus, dass Du Kontakt mit Borrelien hattest, nicht aber wann und nicht, ob Du evtll vor Jahren eine Infektion unbemerkt überwunden hast.
Western blot auf Antikörper ist vergleichbar zu ELISA aber empfindlicher und spezifischer (nur in guten Labors sinnvoll).
Western blot auf Borrelia Antigen ist sehr geeignet für Deinen Fall, je nachdem wo sich die Borrelien eingenistet haben, sind sie aber möglicherweise dennoch nicht nachweisbar. Wenn aber positiv, dann ist es ein Beweis.
Wenn Du Mühen und Kosten nicht scheust, um Klarheit zu erhalten, kannst Du Dich beim Max-von-Pettenkofer- Institut in München um einen Ambulanztermin bemühen.
Udo Becker
ab 25.november 2009 war ich mit sehr starken gliederschmerzen, angeschwollenen mandeln und lymknoten
für zwei wochen krank
die körperlichen schmerzen eigentlich zurück gegangen, sind aber nach 1 oder 2 wochen wieder gekommen,
nicht mehr so stark - aber ich habe sie bis jetzt
zu meinen beschwerden:
- wechselnde schmerzen am ganzen körper (wirklich am ganzen körper, auch im gesicht)
- starke verspannungen, häufig auftretendes knacken der gelenke
- finger sind dick geworden
- hin und wieder halsschmerzen, komisches gefühl beim schlucken
- konzentrationsschwierigkeiten
- total unmotiviert
- leicht „depressiv“ /schlechte stimmung
- gelegentlich zahnschmerzen
…
momentan habe ich auch öfters durchfall/bauchschmerzen
ab 25.november 2009 war ich mit sehr starken gliederschmerzen,
angeschwollenen mandeln und lymknoten
für zwei wochen krank
zu meinen beschwerden:
- wechselnde schmerzen am ganzen körper (wirklich am ganzen
körper, auch im gesicht)
- starke verspannungen, häufig auftretendes knacken der
gelenke
- finger sind dick geworden
- hin und wieder halsschmerzen, komisches gefühl beim
schlucken
- konzentrationsschwierigkeiten
- total unmotiviert
- leicht „depressiv“ /schlechte stimmung
- gelegentlich zahnschmerzen
…
Hört sich tatsächlich nach einer Lyme-Arthritis (die Spätfolge der Borreliose)an. Hoffen wir, daß es nicht so ist.
Bevor Sie nun den Weg zu irgendwelchen Spezialkünstlern einschlagen:
Die Basislabordiagnostik ist recht einfach und klärt vieles. Sollte sich tatsächlich eine (alte) Borrelioseinfektion herausstellen, wäre der (internistische!) Rheumatologe der richtige Ansprechpartner