Hallo,
wie würdet ihr 100.000€ (sicher) anlegen?
Bausparvertrag?
Tagesgeld?
Sparbrief?
…?
Bin für jeden Tipp dankbar.
Grüße
Timo
Hallo,
wie würdet ihr 100.000€ (sicher) anlegen?
Bausparvertrag?
Tagesgeld?
Sparbrief?
…?
Bin für jeden Tipp dankbar.
Grüße
Timo
Hallo,
wie würdet ihr 100.000€ (sicher) anlegen?
Bausparvertrag?
Tagesgeld?
Sparbrief?
…?
man sollte auch in diesem Brett einen Vorschalttext etablieren wie bei den Rechtsbrettern.
Bei Fragen nach Anlagemöglichkeiten vergiß bitte niemals, den Anlagehorizont, die gewünschte Verfügbarkeit während der Laufzeit und Deine Risikobereitschaft darzustellen. Ohne diese Angaben kann Dir hier niemand helfen.
Eins von dreien reicht nicht.
Gruß,
Christian
Risikobereitschaft ist sehr gering, d.h. es sollte sehr sicher sein.
Die Verfügbarkeit spielt auch eine geringe Rolle. Es könnte ruhig über ca. 3 Jahre festgelegt sein. Wichtiger hingegen wären hohe Zinsen, die optimalerweise monatlich gezahlt werden.
Bei Fragen nach Anlagemöglichkeiten vergiß bitte niemals,
den Anlagehorizont, die gewünschte Verfügbarkeit während der
Laufzeit und Deine Risikobereitschaft darzustellen. Ohne
diese Angaben kann Dir hier niemand helfen.Eins von dreien reicht nicht.
Gruß,
Christian
hALLO;
Risikobereitschaft ist sehr gering, d.h. es sollte sehr sicher
sein.
Die Verfügbarkeit spielt auch eine geringe Rolle. Es könnte
ruhig über ca. 3 Jahre festgelegt sein. Wichtiger hingegen
wären hohe Zinsen, die optimalerweise monatlich gezahlt
werden.
bei hoher Sicherheit kommen nur Produkte erstklassiger Banken oder Bundeswertpapiere in Frage. Dann klappt das nur nicht mit den hohen Zinsen; wenn die Zinsen monatlich ausgezahlt werden sollen, bleibt so oder so nur Tagesgeld.
Gruß,
Christian
Risikobereitschaft ist sehr gering, d.h. es sollte sehr sicher
sein.
Die Verfügbarkeit spielt auch eine geringe Rolle. Es könnte
ruhig über ca. 3 Jahre festgelegt sein. Wichtiger hingegen
wären hohe Zinsen, die optimalerweise monatlich gezahlt
werden.
Also eine geringe Risikobereitschaft und „hohe Zinsen“ stehen in einem direkt Konflikt zueinander. Schließlich wird das übernommene Risiko ja durch den Zins „entlohnt“. Daher lässt es sich ganz leicht sagen: Je geringer das Risiko, desto geringer der Zins.
Vielleicht wäre aber eine Unternehmensanleihe etwas für Dich. Allerdings laufen sie in aller Regel, wenn man dem Risiko der Kursschwankungen dieser Anleihen aus dem Weg gehen will, recht lange. Ansonsten kommt für Dich wohl eher eine Festgeldanlage in Betracht. Hier ist zumindest Deine geringe Risikoneigung am besten aufgehoben.
Wie wäre es mit einer Immobilie? Da würden die „Zinsen“ auch in der Regel monatlich gezahlt!
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
hallo christian,
findest du landesobligationen ebenso gut? die bieten ja ein paar zehntel mehr rendite. ist für solch sicherheitsbedüftige evtl. akzeptabel?
ich meine z.b. eine anleihe des landes sachsen-anhalt oder so.
kenn mich mit sowas nun gar nicht aus. aktien sind einfacher.
strubbel
€:open_mouth:)
Wie wäre es mit einer Immobilie? Da würden die „Zinsen“ auch
in der Regel monatlich gezahlt!
Passt perfekt zum 3 Jahres Horizont des Anlegers :-/
Hallo,
S-A hat m.W. das schlechteste S&:stuck_out_tongue_winking_eye: Länderrating in Deutschland (letzter mir bekannter Stand AA-). Trotzdem würde ich so was für akzeptabel halten.
(Fitch stuft alle Bundesländer mit AAA ein und begündet dies mit dem Länderfinanzausgleich und der Bundestreue.)
Gruss Ivo
Hallo,
denk mal über einen offenen Immobilienfonds nach. Wenn Du diesen irgendwo zum Discount ohne oder nur mit ganz geringem Ausgabeaufschlag bekommst dürfte sich das rechnen.
Wenn Du einen recht jungen und europaweit investierenden Fonds wählst, hast Du auch nicht das Neubewertungsrisiko, dass Anfang des Jahres den Fonds der Dt. Bank und letztes Jahr den Deka-Fonds in Probleme brachte.
Sollten die Zinsen in Euroland weiter steigen, hast Du keine Kursrisiken (wie bei festverzinslichen Wertpapieren).
Die Rendite dürfte aktuell zwischen 3,5 und 4% p.a. liegen. Bei diesem Anlagebetrag dürfte auch interessant sein, dass meist die Hälfte (oder mehr) dieser Erträge steuerfrei sind. Besonders da der Sparerfreibetrag ab nächstem jahr nur noch bei 750,- euro p.a. liegen wird.
Vorschläge für Produkte (ohne Anspruch auf Vollständigkeit):
AXA Immoselect
DEGI International
KanAm Grundinvest
TMW Weltfonds
Wenn Dir jemand bei Deinen Voraussetzungen deutlich mehr „Zinsen“ bietet: VORSICHT! Das geht nur mit höherem Risiko.
Gruß Schorsch
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Moin,
bin neu hier, aber schon seit 17 Jahren als Investmentmakler tätig.
Die Idee mit dem Immobilienfonds ist gut, aber die eigentliche Frage wurde bisher noch nie gestellt.
Die Frage lautet nicht, wie man 100.000,- € anlegt. Darauf gibt es keine Antwort, genauso wenig wie die Frage, welches das beste Auto ist. Porsche ist klasse, aber im Gelände ist ein Hummer deutlich besser. Aber wer will mit einem Hummer schon über die Landstraße sich quälen?
Also zum Thema: Der Grundsatz lautet, es kommt nicht auf das Produkt an, sondern auf die richtige Verteilung des Geldes - die sog. Allokation. Der Nobelpreisträger Markowitz hat bewiesen, dass ein kleiner Anteil von riskanten Anlagen nicht nur die Rendite erhöht, sondern das Risiko sogar SENKT.
hallo norman,
dann vergiss aber nicht zu erwähnen, daß markowitz nur weiterhilft, wenn die historischen korrelationen auch weiterhin gelten.
in den letzten monaten stiegen so gut wie alle anlageklassen und vielen unisono in den vergangenen wochen.
mrkowitz erlaubt daher auch keine aussage, wie sicher sich ein portfolio in der zukunft entwickelt.
das war jetzt natürlich keine kritik an deiner aussage.
strubbel
€:open_mouth:)
hallo kai,
das verstehe ich nicht. wir haben in europa sehr unterschiedliche entwicklungen des immobiliensektors, in einigen ländern sogar mit deutlichen erhitzungserscheinungen.
wieso wirken sich steigenden zinsen nicht auf den kurs aus, wenn diese doch die fundamentaldaten verschlechtern?
baugeld wird teurer, weniger leute leisten sich immobilienkredite…
strubbel
I:open_mouth:)
Hallo Strubbel,
genau die von Dir angesprochenen sehr unterschieldichen Entwcklungen sind der Grund dafür, einen über Europa gestreut anlegenden Fonds zu wählen.
Da offene Immofonds eine deutsche Erfindung sind, haben die ersten Fonds (z.B. vom iii) nur in D investiert. Dieser Markt ist dann Ende der 90er eingebrochen, weshalb dieses Fonds sich seutdem sehr schlecht entwickelt haben. Bei breitgestreuten Fonds federn Märkte, die in dieser Zeit besser laufen (z.B. London, Paris), die schwächeren ab. => Risikominimierung.
Es gibt noch nicht viele Weltweit anlegende Fonds (werden aber wohl vermehrt kommen). Diese hätten dann aber auch ein zusätzliches Währungsrisiko. Muß man wissen, ob man das will.
Grundsätzlich sollte man beachten, dass diese Fonds kaum in Wohnimmobilien, sondern vorrnagig in Gewerbeimmos (Büros, Einkaufszentren, usw.) investieren. Das ist i.d.R. ertragreicher. Der Wert der Immobilien wird auf Basis der Mieteinnahmen errechnet, also nicht nach einem fiktiven Wiederverkaufswert (Verkehrswert).
Zinsen steigen meist nur, wenn es der Wirtschaft besser geht. Dann steigt meist auch die Nachfrage z.B. nach Büroraum, was zu steigenden Mieten führt. Also sind steigende Zinsen nicht dramatisch für diese Fonds (keine Regel ohne Ausnahme).
Die aktuellen Probleme vieler Immofonds kommen daher, dass die Mitpreise in vielen Regionen heute deutlich unter dem Niveau von vor 10 bis 20 Jahren liegt und die Nachfrage auf niedrigem Nieveau ist bei einem starken Angebot. Läuft also jetzt so ein langfristiger Mietvertrag aus, muß der Besitzer (der Fonds) seine Immobilie erstmal auf den aktuellen Stand bringen, um überhaupt wettbewerbsfähig zu sein (= Kosten). Und dann wird er dieses Objekt nur zu einer niedrigeren Miete wieder los, wenn überhaupt. Sinkt die Miete, errechnet sich daraus auch ein geringerer Wert der Immobilie. Dies führt zu einem Rückgang des Kurses des Fonds, oder zumindest zu deutlich geringeren Erträgen.
Betroffen sind davon solche Klassiker wie der CS Euroreal, Hausinvest oder die alten Flagschiffe der Volksbanken, Sparkassen, usw…
Deswegen die Empfehlung, heute einen jungen Fonds zu kaufen, der in erster Linie neu vermietete Objekte beinhaltet. Dort ist das Neubewertungsrisiko erstmal nicht vorhanden.
Ein guter Fonds unterscheidet sich dann vom Mittelmaß, wenn das Mangement die richtigen Objekte in den richtigen Märkten findet und z.B. die Finger von zu teuren Teilen in überhitzten Märkten lässt.
Übrigens:
Selbst wenn unsere Zinsen noch weiter steigen, wir sind sich noch länger in einer Niedrigzinsphase. Ich kann mich an Baufinanzierungen erinnern, die wir mit ca. 9% p.a. gerechnet haben, Ende der 80er. Und trotzdem haben die Menschen gebaut bzw. gekauft. Meiner Erfahrung nach sind die Zusammenhänge komplizierter und die Höhe der Zinsen ist nur ein Faktor.
Noch Fragen?
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Eines habe ich noch vergessen:
Die Immofonds nehmen i.d.R. keine oder nur sehr wenig Kredite auf, sie kaufen meist nur, wenn sie Geld von den Anlegern haben. Auch deswegen sind die aktuellen Kapitalmarktzinsen nicht so bedeutend für den Kurs des Fonds.
Es gibt auch Ausnahmen, z.B. KanAm Grundinvest. Aber die Jungs scheinen das Thema top im Griff zu haben. (Bin weder verwandt, verschwägert, dort angestellt oder sonstwas…)
Hallo Strubbel,
genau die von Dir angesprochenen sehr unterschieldichen
Entwcklungen sind der Grund dafür, einen über Europa gestreut
anlegenden Fonds zu wählen.
Da offene Immofonds eine deutsche Erfindung sind, haben die
ersten Fonds (z.B. vom iii) nur in D investiert. Dieser Markt
ist dann Ende der 90er eingebrochen, weshalb dieses Fonds sich
seutdem sehr schlecht entwickelt haben. Bei breitgestreuten
Fonds federn Märkte, die in dieser Zeit besser laufen (z.B.
London, Paris), die schwächeren ab. => Risikominimierung.Es gibt noch nicht viele Weltweit anlegende Fonds (werden aber
wohl vermehrt kommen). Diese hätten dann aber auch ein
zusätzliches Währungsrisiko. Muß man wissen, ob man das will.Grundsätzlich sollte man beachten, dass diese Fonds kaum in
Wohnimmobilien, sondern vorrnagig in Gewerbeimmos (Büros,
Einkaufszentren, usw.) investieren. Das ist i.d.R.
ertragreicher. Der Wert der Immobilien wird auf Basis der
Mieteinnahmen errechnet, also nicht nach einem fiktiven
Wiederverkaufswert (Verkehrswert).Zinsen steigen meist nur, wenn es der Wirtschaft besser geht.
Dann steigt meist auch die Nachfrage z.B. nach Büroraum, was
zu steigenden Mieten führt. Also sind steigende Zinsen nicht
dramatisch für diese Fonds (keine Regel ohne Ausnahme).Die aktuellen Probleme vieler Immofonds kommen daher, dass die
Mitpreise in vielen Regionen heute deutlich unter dem Niveau
von vor 10 bis 20 Jahren liegt und die Nachfrage auf niedrigem
Nieveau ist bei einem starken Angebot. Läuft also jetzt so ein
langfristiger Mietvertrag aus, muß der Besitzer (der Fonds)
seine Immobilie erstmal auf den aktuellen Stand bringen, um
überhaupt wettbewerbsfähig zu sein (= Kosten). Und dann wird
er dieses Objekt nur zu einer niedrigeren Miete wieder los,
wenn überhaupt. Sinkt die Miete, errechnet sich daraus auch
ein geringerer Wert der Immobilie. Dies führt zu einem
Rückgang des Kurses des Fonds, oder zumindest zu deutlich
geringeren Erträgen.
Betroffen sind davon solche Klassiker wie der CS Euroreal,
Hausinvest oder die alten Flagschiffe der Volksbanken,
Sparkassen, usw…Deswegen die Empfehlung, heute einen jungen Fonds zu kaufen,
der in erster Linie neu vermietete Objekte beinhaltet. Dort
ist das Neubewertungsrisiko erstmal nicht vorhanden.Ein guter Fonds unterscheidet sich dann vom Mittelmaß, wenn
das Mangement die richtigen Objekte in den richtigen Märkten
findet und z.B. die Finger von zu teuren Teilen in überhitzten
Märkten lässt.Übrigens:
Selbst wenn unsere Zinsen noch weiter steigen, wir sind sich
noch länger in einer Niedrigzinsphase. Ich kann mich an
Baufinanzierungen erinnern, die wir mit ca. 9% p.a. gerechnet
haben, Ende der 80er. Und trotzdem haben die Menschen gebaut
bzw. gekauft. Meiner Erfahrung nach sind die Zusammenhänge
komplizierter und die Höhe der Zinsen ist nur ein Faktor.Noch Fragen?
hallo kai,
das verstehe ich nicht. wir haben in europa sehr
unterschiedliche entwicklungen des immobiliensektors, in
einigen ländern sogar mit deutlichen erhitzungserscheinungen.
wieso wirken sich steigenden zinsen nicht auf den kurs aus,
wenn diese doch die fundamentaldaten verschlechtern?
baugeld wird teurer, weniger leute leisten sich
immobilienkredite…strubbel
I:open_mouth:)