Muss dieses Jahr zum 1.Mal in meinem Leben einen Reh-Gulasch machen.
Keule ist noch eingefroren.
Womit würzt man den am besten, damit der Rehgeschmack nicht verloren geht? Hat hier jemand Erfahrung damit? Mich würde euer leckerstes Rezept interessieren!
Danke schon jetzt für brauchbare Antworten!
Gruss, Kirsten
Womit würzt man den am besten, damit der Rehgeschmack nicht
verloren geht?
mit Salz, Pfeffer, Wacholderbeeren, Lorbeerblättern, Suppengemüse und Zwiebeln, etwas Tomatenmark, mit Rotwein und Wildfond abschlöschen einen schönen Geschmack gibt es außerdem, wenn man Thymianzweige mit in den Topf gibt.
Mich würde
euer leckerstes Rezept interessieren!
Gute Rezepte finden sich in den Jagd-Foren, da lohnt es sich wirklich mal zu stöbern, hier z.B.:
Hallo
ich mache mein Wildragout mit den gleichen Gewürzen, die Kieki empfohlen hat - gebe aber auch noch ein,zwei Gewürznelken dazu. Und mitunter auch etwas geräucherten Speck!
Sollte das Fleisch von einem älteren Reh sein, dann würde ich es in Buttermilch auftauen lassen.
Guten Gelingen
Annemarie
ich würde dir empfehlen die Keule für 2-3 Tage einzulegen. Zum Einlegen kannst du sie da du Gulsch machst in zwei oder drei große Stücke teilen. Dazu kannst du entweder Buttermilch oder Rotweinsud nehmen. (Für Wild kein Weißwein)
Ich geb immer Wachholderbeeren mit dazu, ca 7 Nelken. Den Sud koche ich auf und gebe ihn abgekühlt auf das Fleisch.,
Die Keule abtrocknen, in mundgerechte Stücke teilen, salzen, pfeffern, evtl. wenig Wildgewürz, ist aber bei eingelegtem Fleisch nicht notwendig.
Schweinespeck auslassen das Fleisch anbraten, etwas Zwiebel, eingeweichte Waldpilze dazu und ein wenig Sud zum ablöschen.
Zusätzlich mit Wasser oder Brühe ablöschen, der Sud alleine ist zu kräftig.
Tomate kann man, muss man nicht dazugeben (Dosentomaten oder Tomatenmark)ich lasse es immer weg, mir schmeckt Wild ohne Tomate besser.
Geschmäcker sind verschieden, probiere was für dich am leckersten klingt.
diese beiden sich ergänzenden rezepte kann ich nur empfehlen, so mache ich es immer.
noch besser wird es, wenn es stunden lang bei ganz niedriger temperatur-gerade mal so eben köchelnd- garen darf.
oft setzte ich es mittags auf den herd, und dann wird es abends gegessen, das fleisch wird butterweich.
mein zusatztipp: ein wenig (ich nehme sogar gar nicht so wenig) preiselbeermarmelade, am liebsten die selbst gesammelten, oder auch rotes johannisbeergelee da hinein tun, es gibt einen fruchtig-herbsüßen nebenton im geschmack.in diesem fall würde ich das tomatenmark weglassen.
keinesfalls weglassen würde ich die kräuter, ausser dem thymian darf es auch noch bohnenkraut sein und ein wenig (!) rosmarin.
variante, war sehr gut, aber nun ein bisschen spät: mit quittenstücken, die müssen aber frisch sein und schmecken. sehr gut!
Die Preiselbeeren ( selbst in Rotwein eingekochte) gebe ich als Beilage,auch in Rotwein gedünstete Apfelhälften mit einem Kleks Hollermarmelade gefüllt, manchmal auch Apfel-Hollermus und dazu am liebsten Serviettenknödel!
Womit würzt man den am besten, damit der Rehgeschmack nicht
verloren geht?
Damit das Fleisch noch richtig schön nach Wild schmeckt NICHT in Rotwein einlegen oder gar darin kochen!
IMHO schmeckt Wild mit Rotwein nach Wein und nicht mehr nach Wild.
mmhhhh-hollermarmelade…
sehr gute idee und mal auch was anderes.
könnte mir vorstellen, dass die gerade zu reh ausgezeichnet passt, weil sie noch dezenter ist als preiselbeer.
wird ausprobiert!
Womit würzt man den am besten, damit der Rehgeschmack nicht
verloren geht?
Damit das Fleisch noch richtig schön nach Wild schmeckt NICHT
in Rotwein einlegen oder gar darin kochen!
das ist jetzt nicht meine rfahrung, weil sich die wunderbar ergänzen und es kommt auch darauf an, welche sorte rotwein man nimmt, lieber keinen süßen fusel.
aber, einlegen, warum überhaupt das, wenn es doch gulsch wird, das sowieso durch die gardauer zart wird???
ich meine, es zu beizen ist unnötig in diesem fall.
und, naürlich werde ich es trotzdem mal ohne wein ausprobieren
vielleicht irre ich mich ja.
zahira,
die im winter eine begeisterte wildköchin ist