Wie zuverlässig sind gebrannte CDs?

Hallo,

Ich habe jetzt endlich auch einen CD-Brenner, von Acer, und möchte wissen wie zuverlässig die Daten auf der CD gespeichert werden, da ich die CDs zur Archivierung benutzen möchte. Wer weiß was?

Ich bin ein bischen vorgeschädigt, da ich den halben Tag verbracht habe, eine Audio-CD zu machen. Kann mir Jemand auch dazu Tipps geben?

Schöne Weihnachten und ein tolles neues Jahr!

Noel

Hi Noel,
ist eine Daten-CD einmal korrekt gebrannt, so ist sie nahezu so zuverlässig, wie das Original (in einer der letzten Ausgaben DER ZEIT gab es einen Artikel über die Haltbarkeit der Medien).
Audio-CD’s ist so ein Sache, das erfolgreiche Brennen hängt von Komponenten wie SCSI/ATAPI, eingesetzte Software, Geschwindigkeit beim Grabben etc. ab. Ein guter Tipp: schau doch mal unter www.feurio.de 'rein. Da gibt es ein super-Shareware Programm (uneingeschränkt zu nutzen), mit dem man ausschließlich (und sehr konfortabel) Audio-CD’s brennen kann (allerdings nur 1:1 Kopien)

Hoffe, ich konnte helfen,
Karsten

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hi Karsten,

Gibt es eine Software, um die Richtigkeit der Daten auf der gebrannten CD zu überprüfen?

Ich hab’ schon Feurio heruntergeladen, aber noch nicht damit gebrannt.

Für die Audio-Kopie habe ich Easy CD Creator 3.5 benutzt, womit ich zuerst die Daten als .wav auf die Festplatte kopiert habe, und nachgeschaut habe ob die Audio Datei in ordnung ist (knacken usw.), welches es war (Kopiergeschwindigkeit ± 900 kb (ziemlich zerkratze CD)). Aber nach dem Brennen (4x) knackst es trozdem ?!? Muß ich wirklich auf 1x brennen zurückschalten?

vD,

Noel

Hi Noel,
ist eine Daten-CD einmal korrekt
gebrannt, so ist sie nahezu so
zuverlässig, wie das Original (in einer
der letzten Ausgaben DER ZEIT gab es
einen Artikel über die Haltbarkeit der
Medien).
Audio-CD’s ist so ein Sache, das
erfolgreiche Brennen hängt von
Komponenten wie SCSI/ATAPI, eingesetzte
Software, Geschwindigkeit beim Grabben
etc. ab. Ein guter Tipp: schau doch mal
unter www.feurio.de 'rein. Da gibt es ein
super-Shareware Programm (uneingeschränkt
zu nutzen), mit dem man ausschließlich
(und sehr konfortabel) Audio-CD’s brennen
kann (allerdings nur 1:1 Kopien)

Hoffe, ich konnte helfen,
Karsten

Hi,

Hi Karsten,

Gibt es eine Software, um die Richtigkeit
der Daten auf der gebrannten CD zu
überprüfen?

ja, gibt es. Zumindest überprüft sie die CD indem sie die Fehlerkorrektur des CD-LW´s abschaltet und so versucht die kompletten „Rohdaten“ zu lesen. Nennt sich „CDR-Diagnostic“ oder so. Hatte damit relativ gute Erfahrungen gemacht.
Eine einfachere Möglichkeit ist, einfach mal (bei Daten-CD-R´s) den kompletten Inhalt der CD nach dem Brennen auf Festplatte zu kopieren. Das bietet sich besonders bei CD-LW´s neueren Baujahres an, da man dort die Umdrehungsgeschwindigkeit „hört“. Wenn Du also nun kopierst und dein LW kommt zu einem Teil der nicht klar zu lesen ist, wird er die Geschwindigkeit reduzieren um über die Fehlerkorrektur korrekt zu lesen. Dann merkst Du, das dein Rohling wahrscheinlich verka**t ist! Achte deshalb vor allem beim Rohling-Kauf darauf enweder speed-zertifizierte oder Markenrohlinge (BASF, Verbatim et cetera) zu kaufen…Ein gut gebrannter Rohling wird die ganze CD über mit „Full-speed“ gefahren.

Ich hab’ schon Feurio heruntergeladen,
aber noch nicht damit gebrannt.

Für die Audio-Kopie habe ich Easy CD
Creator 3.5 benutzt, womit ich zuerst die
Daten als .wav auf die Festplatte kopiert
habe, und nachgeschaut habe ob die Audio
Datei in ordnung ist (knacken usw.),
welches es war (Kopiergeschwindigkeit ±
900 kb (ziemlich zerkratze CD)). Aber
nach dem Brennen (4x) knackst es trozdem
?!? Muß ich wirklich auf 1x brennen
zurückschalten?

vD,

Hmm, also wenn die WAV-Kopie i.O. war, dann muss das wohl an der Brenngeschwindigkeit liegen: reduzieren.

Noel

cu.dx

ja, gibt es. Zumindest überprüft sie die
CD indem sie die Fehlerkorrektur des
CD-LW´s abschaltet und so versucht die
kompletten „Rohdaten“ zu lesen. Nennt
sich „CDR-Diagnostic“ oder so. Hatte
damit relativ gute Erfahrungen gemacht.

Werde mal schauen.

Eine einfachere Möglichkeit ist, einfach
mal (bei Daten-CD-R´s) den kompletten
Inhalt der CD nach dem Brennen auf
Festplatte zu kopieren. Das bietet sich
besonders bei CD-LW´s neueren Baujahres
an, da man dort die
Umdrehungsgeschwindigkeit „hört“. Wenn Du
also nun kopierst und dein LW kommt zu
einem Teil der nicht klar zu lesen ist,
wird er die Geschwindigkeit reduzieren um
über die Fehlerkorrektur korrekt zu
lesen. Dann merkst Du, das dein Rohling
wahrscheinlich verka**t ist! Achte
deshalb vor allem beim Rohling-Kauf
darauf enweder speed-zertifizierte oder
Markenrohlinge (BASF, Verbatim et cetera)
zu kaufen…Ein gut gebrannter Rohling
wird die ganze CD über mit „Full-speed“
gefahren.

Zum Glück ist mein CD-LW (der CD-RW) sehr leise (hören kann ich es eigentlich überhaupt nicht, außer wenn er denn Motor komplett abschaltet, und ich vorsichtig zuhöre. Was für ein Segen im Vergleich zu meinem alten Mitsumi!) Es hat aber auch die beste Fehlerkorrektur und höchsten Datendurchsatz im Test. Wie ist denn die Funktionsweise von Fehlerkorrektur?

ZD hat dafür ein Benchmark, um die Auslesegeschwindigkeit zu testen, und solche Einbrüche anzuzeigen. Ich werde mal beide Programme versuchen.

Ich habe erst mal CDs von Memorex (Grün und ziemlich durchsichtig), Maxell (Grün-Blau und kaum durchsichtig) und Boeder (Gold ein bißchen durchsichtig) gekauft. Weiß wer was die Haltbarkeit der CDs ist?

Div,

Noel

Ich habe erst mal CDs von Memorex (Grün
und ziemlich durchsichtig), Maxell
(Grün-Blau und kaum durchsichtig) und
Boeder (Gold ein bißchen durchsichtig)
gekauft. Weiß wer was die Haltbarkeit der
CDs ist?

Hallo Noel

Die Herstellerangaben sprechen so von 100 Jahren.
Die Praxis hat bis jetzt gezeigt, dass die Dinger kein direktes Sonnenlicht vertragen (Die Farbe verblast und die CD kann nicht mehr gelesenen werden). Das andere Problem sind Kratzer auf der Oberseite welche dann die CD entweder direkt oder durch chemische Vorgänge die Speicherschicht zerstören.
Also sollte man die Dinger dunkel, trocken und nicht im Backofen lagern.

MfG Peter