Wieder das Schlafthema

Hallo!

Nachdem mein Kleiner (4 Monate) nunmehr seit Wochen 5-6 Mal pro Nacht (hat bei uns leider nur so 9 Stunden) nuckeln will (ich sage absichtlich nuckeln und nicht trinken) würde ich schon gerne versuchen, ihm das ein wenig abzugewöhnen. Zumal er jetzt schon 9,5 Kilo wiegt und ich glaube, dass so viele Nachtmahlzeiten nicht mehr unbedingt nötig sind. Denn er trinkt natürlich trotzdem jedes Mal ein bißchen mit. Inzwischen hat er dann auch nachts hin und wieder Stuhlgang, was das alles nicht unbedingt leichter macht :smile: Ich weiß auch, dass er wahrscheinlich keinen richtigen Hunger hat, da er bei anderen ganz toll schläft (sogar einmal 7 Stunden am Stück!), d.h. es liegt wahrscheinlich wirklich an der „Milchriecherei“.
Jetzt bin ich am Überlegen wie ich das zumindest ein bißchen eindämmen kann, denn für ihn ist das ja bestimmt auch nicht so toll, wenn er so oft aufwacht. Mich stört es nicht allzusehr, ich schlafe meistens sofort wieder ein aber auch ich träume natürlich von stundenlangem Schlaf ohne Unterbrechung…
Eine Möglichkeit wäre, dass ich versuchsweise mal mit Babyfon im anderen Zimmer schlafe und schaue, ob er trotzdem noch so oft aufwacht. Irgendwie tut es mir dann aber doch leid, wenn er so alleine im Bett liegt ohne mich daneben :wink:
Andere Möglichkeit ist, dass ich ihm nachts zur Beruhigung vielleicht nicht sofort die Brust reiche, sondern ihn, wenn er sich nicht wieder beruhigt (tut er leider in den seltensten Fällen) ein bißchen rumtrage. Da schläft er ganz sicher wieder ein. Denkt Ihr, er gewöhnt sich dann ans nächtliche Rumtragen?
Schnuller nimmt er leider auch nicht, muß man ihm aber auch jetzt nicht mehr angewöhnen, denke ich…
Habt Ihr noch irgendwelche Tipps? Schreien lassen und „jedes Kind kann schlafen lernen“ stößt bei mir aber auf taube Ohren…

Vielen Dank und lieben Gruß!

M.

Andere Möglichkeit ist, dass ich ihm nachts zur Beruhigung
vielleicht nicht sofort die Brust reiche, sondern ihn, wenn er
sich nicht wieder beruhigt (tut er leider in den seltensten
Fällen) ein bißchen rumtrage. Da schläft er ganz sicher wieder
ein. Denkt Ihr, er gewöhnt sich dann ans nächtliche Rumtragen?
Schnuller nimmt er leider auch nicht, muß man ihm aber auch
jetzt nicht mehr angewöhnen, denke ich…
Habt Ihr noch irgendwelche Tipps? Schreien lassen und „jedes
Kind kann schlafen lernen“ stößt bei mir aber auf taube
Ohren…

huhu n.h.

Hmm, mit dem Trinken kann ich leider nicht helfen, aber du erwägst ja, ihn in sein Zimmer zu legen, dazu ein paar Worte.
Ich würde vorsichtig sein, damit anzufangen, ihn nachts rumzutragen, kann schnell dein Hobby werden ;o)
Was bei meinem hilft (wenn er denn mal nachts wach ist, Gott sei Dank so gut wie nie - abgesehen vom trinken, da kommt er auch nachts alle 3 Stunden) Hand auf den Hintern und leicht hin und her wiegen. Da fühlt er sich auch „geschaukelt“, wird aber nicht extra aus seiner Schlafposition rausgenommen. Da deiner (nehm ich an *g*) auf dem Rücken schläft, versuche doch auch mal, ihn ganz leich hin und her zu wiegen. Babys wachen, wenn sie hochgenommen werden erstmal richtig auf, und wenn du sie dann rumträgst, gewöhnen sie sich gerne daran. Dann hast du auch nicht mehr Schlaf als jetzt *gg*

Wenn er nur ganz leise mosert und vor sich hin nölt, würde ich allerdings nicht drauf eingehen (also nicht schreien, sondern nur so rumgemosere). Dann lernt er, dass es nachts keine Action gibt.

LG und alles Gute, Dany

Hallo!

Hmm, mit dem Trinken kann ich leider nicht helfen, aber du
erwägst ja, ihn in sein Zimmer zu legen, dazu ein paar Worte.

Das ist gut. Eher vertreibt er mich aus meinem Zimmer :wink:

Ich würde vorsichtig sein, damit anzufangen, ihn nachts
rumzutragen, kann schnell dein Hobby werden ;o)
Was bei meinem hilft (wenn er denn mal nachts wach ist, Gott
sei Dank so gut wie nie - abgesehen vom trinken, da kommt er
auch nachts alle 3 Stunden) Hand auf den Hintern und leicht
hin und her wiegen. Da fühlt er sich auch „geschaukelt“, wird
aber nicht extra aus seiner Schlafposition rausgenommen. Da
deiner (nehm ich an *g*) auf dem Rücken schläft, versuche doch
auch mal, ihn ganz leich hin und her zu wiegen. Babys wachen,
wenn sie hochgenommen werden erstmal richtig auf, und wenn du
sie dann rumträgst, gewöhnen sie sich gerne daran. Dann hast
du auch nicht mehr Schlaf als jetzt *gg*

Leider hab ich schon alles probiert, wobei man nicht aufstehen muß:wink: Also wiegen, in den Arm nehmen, auf den Bauch legen, etc. Tangiert ihn nicht wirklich. Ich glaube, er ist einfach so sehr aufs Trinken gepolt…

Wenn er nur ganz leise mosert und vor sich hin nölt, würde ich
allerdings nicht drauf eingehen (also nicht schreien, sondern
nur so rumgemosere). Dann lernt er, dass es nachts keine
Action gibt

Ich warte auch immer ein bißchen ab. Leider geht’s dann irgendwann richtig ab und er ist richtig wach. Ich frag mich nur, ob das irgendwann von selbst aufhört oder ob er in Zukunft die ganze Nacht gestillt werden will, bevor er morgens in die Uni geht :wink:

Danke für Deine Tipps! Hoffe, der Mini-Duplo schläft ganz gut und Du bist nicht vor lauter Angsthaben und auf Atmen hören ganz schlaflos. Ich kenn das, aber meiner schnarcht zum Glück auch ordentlich :wink:

Lieben Gruß,

M.

LG und alles Gute, Dany

Hallo,

das Thema kenne ich.
Unsere Tochter ist inzwischen 15 Monate und bis vor kurzem hat sie auch noch 4-5 mal nachts getrunken. Wir haben sie versucht, mit Wasser zu beruhigen oder Schnuller, das hilft beides nicht, wenn sie trinken will, dann wird sie nur wild und schreit noch mehr.
Wir haben sie getragen, um ihr das viele nächtliche Trinken abzugewöhnen. Bei ihr war es so, dass sie gegen 2 h trinken wollte und dann fast stündlich kam. Hat sie die 2h-Marke gepackt, so hat sie bis 5 oder 6 h weitergeschlafen. Also, haben wir sie getragen. Nach 5-10 Minuten konnte man sie wieder hinlegen, ich liege dann mit ihr und hab sie noch ein bissel im Arm bis ich mich aus ihr rauslöse. So schlief sie dann durch bis gegen morgen. Wir haben eine Woche gebraucht, danach ließ sie sich mit Wasser auch beruhigen und teilweise schlief sie auch bis morgens 5 h einfach durch.
Wenn sie krank ist, trinkt sie aber nachts ziemlich oft, aber das vergeht danach auch wieder. Hatten wir gerade.
Den Schnuller finde ich nicht schlecht. Wir haben ihn mit ca. 6 Wochen antrainiert, das dauerte ca. 4 Wochen. Ich finde es für mich leichter, da ich nicht als Nuckel herhalten muss. Und auch tagsüber verhilft er auch manchmal zu Trost.
Eine Freundin von mir hat ihrer Tochter mit über einem Jahr noch den Schnuller antrainiert und findet es als Erleichterung. Gerade nachts schläft die Kleine damit besser. Das ist aber Einstellungssache und da weiss auch jede Mutter, was in dem Fall am besten ist für ihr Kind.

So, ich hoffe, ich konnte Dir helfen.

Liebe Grüße, Ute

Hallo,
Irgendwie tut es mir dann aber doch leid, wenn

er so alleine im Bett liegt ohne mich daneben ;

Und das weis er auch,da bin ich mir ganz sicher.

Auch so ein kleines Kind muß irgendwann Regel lernen.Wenn er schreit und du nimmst ihn heraus und legst ihn an ,lernt er," aha ich brauche nur schreien ,dann krieg ich die Brust"also ist es richtig was ich tue und er wird immer weiter schreien.
Wenn er Nachts wieder schreit gehe an sein Bettchen streichel ihn oder sing ihn was vor,aber bitte nehm ihn nicht raus.Lass ihn auch nicht stundenlang schreien oder so.Sei einfach da ,rede mit ihn,beruhige ihn und sag ihn.z.B Schaf schön und geh in dein Bett.Das beruhigen würde nicht mehr so ausdehnen ca.5 minuten,dann wieder raus.Höchstens 2 Minuten wegbleiben,wieder rein u.s.w
Irgendwann wird er dich verstehen und denken "aha "Mama ist für mich da,wenn ich sie brauche ,aber die Nacht ist zum schlafen da.

Es wird etwas dauern,aber du wirst erfolg haben,du mußt nur durchhalten.Keine Angst es ist auch nicht herzlos oder so,es muß einfach sein und du bist ja trotzdem für ihn da.

Gruss Sabine,Mama von 5 Kindern

Hallo!

Danke für Deine Antwort. Aber das ist ja diese „Jedes Kind kann schlafen lernen“-Methode. Manche sagen, dass das Kind dann besser schläft weil es beruhigt ist, andere sagen, weil es resigniert. Weil die Mutter zwar ans Bett kommt aber nichts richtig gegen den „Notstand“ unternimmt.
Kann man sehen, wie man will - aber eher nicht meine Methode :wink:

Trotzdem danke und Gruß,

M.

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Hallo!

Danke für Deine Antwort!
Dann muß ich wohl mit dem Schnuller einfach geduldiger sein…
Ich bin ja schon froh, dass er nciht der Einzige ist. In meinem Rückbildungskurs sind irgendwie auch nur Mamas mit Durchschlafkindern. Dafür schreit meiner weniger :wink: Aber mit 15 Monaten noch? Also ob ich das sooo lange durchhalte…:wink:

Danke und Gruß,

M.

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Hallo M.

ich kann dir zwar leider auch nicht helfen, habe aber eine Frage zu deiner Aussage. Rein interessehalber!

Manche sagen, dass das Kind
dann besser schläft weil es beruhigt ist, andere sagen, weil
es resigniert. Weil die Mutter zwar ans Bett kommt aber nichts
richtig gegen den „Notstand“ unternimmt.

Eins mal noch vorweg genommen, ich habe keine Kinder, plane aber gerade :wink: Darum lese ich mal hier und mal da :wink:
Okay, also du sagst, daß die Mutter nichts richtig gegen den „Notstand“ unternimmt. Aber was ist denn in dem Moment für das Kind der „Notstand“? Hunger/Durst doch wohl nicht, oder?! Oder meinst du, daß das Kind ganz dichte körperliche Nähe möchte und nur „einfache“ körperliche Nähe nicht genügt? Ja. Ähm. Das war wohl meine Frage. Größtenteils hätte ich einfach die ganze Aussage genauer erklärt. Also was, warum etc.

Danke schön :smile:

Liebe Grüße
ausnahmefall

Hallo M.,

ich freu mich für dich und dein Kind, dass du es nicht schreien lassen möchtest. Lass dir da nichts einreden, ein 4 Monate alter Säugling will seine Eltern garantiert nicht böswillig manipulieren.
Ich würde es zuerst doch mal mit dem Nuckel probieren. Teste da mal unterschiedliche Materialien. Meine beiden konnten beispielsweise Silikon nicht ausstehen und nahmen nur Latex. Auch da gibt es verschiedene Formen.
Vom Gewicht her braucht dein Kleiner sicher nicht mehr viele Nachtmahlzeiten, aber leider weiß er das wohl nicht… Mit 4 Monaten nimmt er auch immer mehr Anteil an seiner Umgebung, so dass tagsüber das trinken oft uninteressant ist und nachts dann nachgeholt wird.
Rumtragen würde ich nicht erst einführen. Sei froh, dass du ihn relativ unkompliziert wieder zum schlafen kriegst.
Bei meiner Kleinen erledigte sich das dann weitgehend, als wir abgestillt hatten (mit einem halben Jahr, aber eher unfreiwillig). Es dauert also nicht ewig (soll jetzt nicht heißen, dass du jetzt abstillen sollst, nur irgendwann tut man es halt und dann erledigt sich das quasi nebenbei).
Wirkt dein Kleiner denn früh unausgeschlafen, ist schlecht gelaunt oder sonst etwas in der Richtung? Vermutlich nicht, oder? Er wird das meiste im Halbschlaf machen, genau wie du vermutlich. Er checkt nur kurz, ob Mama noch da ist (das ist angeboren und war früher lebenwichtig), nachdem er sicher ist (riecht wie Mama, schmeckt wie Mama) schläft er weiter. Auch wir Erwachsenen wachen nachts mehrmals auf und checken die Umgebung, nur wissen wir das früh nicht mehr.
Genieße die Nähe, die Kleinen werden nämlich ganz schnell groß.

Ruhige Nächte wünscht Heike (die nachts auch oft Besuch hat*g*)

Hallo!

Eins mal noch vorweg genommen, ich habe keine Kinder, plane
aber gerade :wink: Darum lese ich mal hier und mal da :wink:
Okay, also du sagst, daß die Mutter nichts richtig gegen den
„Notstand“ unternimmt. Aber was ist denn in dem Moment für das
Kind der „Notstand“? Hunger/Durst doch wohl nicht, oder?! Oder
meinst du, daß das Kind ganz dichte körperliche Nähe möchte
und nur „einfache“ körperliche Nähe nicht genügt? Ja. Ähm. Das
war wohl meine Frage. Größtenteils hätte ich einfach die ganze
Aussage genauer erklärt. Also was, warum etc.

Naja, dadurch, dass das Kind dann noch schreit, merkt man ja dass der „Notstand“ nicht behoben ist. Wahrscheinlich der Notstand nach körperlicher Nähe. Man sieht ja, ob ein bißchen Kopftätscheln hilft. Wenn nicht und man geht trotzdem danach wieder raus und macht das auch noch immer wieder, ist das für das Kind nicht so angenehm. Das fragt sich dann natürlich, was es machen muß um Trost zu bekommen. Wenn es dann merkt, dass alles nichts hilft, resigniert es und schreit eben auch nicht mehr. Und dann schläft es natürlich auch schneller ein. Aber es leidet bestimmt dabei.
Die meisten Kinder beruhigen sich ja, wenn sie rumgetragen werden oder an die Brust können, eben weil sie sich dann geborgen fühlen. Babys wollen nunmal getragen werden, gerade weil sie Schwierigkeiten haben beim Einschlafen und vielleicht Angst haben, dann alleine zu sein.
Das mit dem kurz rein und dann wieder raus (ähm, ich meine natürlich aus dem Zimmer, sind ja im Eltern-Kind-Brett:wink: ist übrigens die „Ferber“-Methode. Dieser gute Mann hat übrigens nach der Veröffentlichung seines Buches nochmal darauf hingewiesen, dass das ausschließlich für Kinder ab 2 Jahren gedacht ist (hab ich jedenfalls so gelesen). Also für ein Baby, das noch nicht verstehen kann, nicht so gut. Denn das verliert dann irgendwann das Vertrauen, wenn es seiner Mutter immer noch signalisiert, dass es ihm schlecht geht und diese trotzdem das Zimmer verläßt. Denn Babys machen sowas ja nicht, um ihre Eltern zu tyrannisieren - ältere Kinder wahrscheinlich auch nicht zwangsläufig, aber die wissen ja, wenn die Mutter geht, dass sie im Zimmer nebenan ist und sich nicht einfach aufgelöst hat. Babys wissen sowas nicht.
Was anderes ist es wahrscheinlich, wenn man dann wirklich streichelt bis das Baby eingeschlafen ist. Denn dann macht es wenigstens nicht ständig die Erfahrung, dass die Mutter einfach wieder abhaut…

Das ist die eine Theorie. Ganz genau kann man das ja nie sagen, was richtig ist und was falsch ist. Ich mache sowas deshalb eher nach Gefühl und es würde mir einfach sehr wehtun, mein Kind so schreien zu lassen…

Hoffe, ich konnte Deine Frage beantworten!

Gruß,

M.

Danke schön :smile:

Liebe Grüße
ausnahmefall

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Hallo Heike!

Vielen Dank!
Heute nacht habe ich ihn mal nicht automatisch an die Brust genommen (jedenfalls die ersten 2 Mal nícht, danach hatte ich keinen Bock mehr :wink: und ihn einfach ganz fest in den Arm genommen und gewogen (oder gewiegt? Ich glaube gewiegt:wink:, er hat dann so 4-5 Minuten geschrieen und ist dann eingeschlafen. Jetzt frag ich mich natürlich selbst, ob das zu vertreten ist und ob ich das vielleicht weiter so handhabe, falls es dann weniger wird in den nächsten Nächten. Denn beschützt wird er ja trotzdem und Nähe hat er auch. Vielleicht merkt er dann ja, dass man nicht zwangsläufig was im Mund braucht um einzuschlafen :wink: So richtig schreien lassen tu ich ihn ja nicht…
Nuckel hab ich wirklich schon alles probiert und oft versucht - geht gar nicht, leider. Das mit dem Daumen kriegt er auch noch nicht so auf die Reihe - er ärgert sich eher, dass nicht seine ganze Faust in seinen Mund paßt :wink:
Gut drauf ist er eigentlich immer morgens. Aber er meckert halt beim Einschlafen und komischerweise auch beim Aufwachen. Sobald er dann richtig wach ist, ist er quietschvergnügt…

Danke auf jeden Fall für Deine Tipps und einen schönen Mittwoch!

M.

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Hab auch noch was dazu gefunden,
etwas genauer…

http://www.ciao.de/Jedes_Kind_kann_schlafen_lernen_O…

Gruß,

M.

2 „Gefällt mir“

Großartig!
Hallo M.

etwas genauer…

http://www.ciao.de/Jedes_Kind_kann_schlafen_lernen_O…

Großartig! Sowohl deine eigene Erklärung, als auch der Link. Das erklärt einiges und jetzt verstehe ich auch, was du meinst. Ich persönlich bin grundsätzlich gegen das Schreienlassen, wann auch immer für wie kurz auch immer. Das hätte Jahrtausende lang NIE eine Mutter getan! „Früher“ war (besonders) frau IMMER für das Kind da und jetzt plötzlich soll das anders sein. In meinen Augen der größte Mist. Darum auch meine Einstellung zum Familienbett ein paar Threads höher :wink:

Danke schön nochmal

Liebe Grüße
ausnahmefall

Hallo Mamas,
habe das Buch gar nicht gelesen.Kenne es nur vom Namen her.Was ich vorher gepostet habe ,waren meine eigenen Erfahrungen mit meinen Kindern.Nur das ich darüber hinaus vergessen habe,das meine Kinder da schon älter waren,sorry.Also bitte,bitte ein 4 Monate altes Baby nicht alleine lassen.
Ich habe aber nie behauptet ,das ein Baby jemanden mit seinen schreien ärgern will oder tyranisieren.Das habt ihr falsch verstanden.
Was ich damit meinte ist ,das ein Baby auch anderen Trost annehmen kann,weil ich glaube das es nicht immer Hunger ist.
Und dein Kleiner jetzt schon 9,5 Kilo wiegt.
Kleine Geschichte:
Mein erstes Kind habe ich 1 Jahr vollgestillt,6 mon.noch dazu auch Nachts.Mit 4 mon. wog sie 9 Kilo,mit einen Jahr 16 Kilo,bei der Einschulung 40 Kilo u.s.w.Sie ist Heute 24 Jahre,was sie wiegt weiß ich nicht,sie hat Kleidergröße 60.
Warum???Ich glaube ,weil sie ,dank mir nie gelernt hat sich anders zu trösten als wie mit essen.Klar ihr denkt jetzt ,das hat noch andere Gründe,da habt ihr vielleicht recht,aber habe ich dafür nicht den Grundstein gelegt???
Vivien ist ein liebes nettes Mädchen und ich liebe sie über alles so wie meine anderen 4 Kinder auch,die keine Gewichtsprobleme haben,wegen anders trösten Nachts???Weiß ich nicht.Vivien ist gerade im 2.Lehrjahr als …Köchin,weil essen immer noch ihr ein und alles ist.
Was ich als so schlimm empfand(Vivi auch),waren die Hänseleien,die vielen Diäten u.s.w
Dünne habens einfach leichter,denkt mal darüber nach.

Gruss Sabine

Hallo!

Ich meinte wirklich eher das Buch als Dein Posting. Ich wollte auch nicht behaupten, dass Du Dein Kind immer schreiend im Bett hast liegenlassen:wink:
Das mit dem Essen - naja… Es ist erwiesen dass Stillkinder seltener zu Übergewicht neigen. Der Vater meines Kindes war als Baby auch richtig, richtig dick. Sobald er gelaufen ist war das total schnell wieder weg. Deshalb denke ich, dass er das wahrscheinlich einfach irgendwie braucht. Babys trinken nur soviel wie sie wirklich brauchen. Man kann Stillbabys nicht überfüttern.
Ich denke, dass Eßstörungen eher in der frühen und späteren Kindheit zu finden sind und es auch wichtig ist, wie in der Familie mit dem Essen umgegangen wird. Ich möchte Dir damit nicht zu nahe treten, aber ich glaube, dass ein gesunder Appetit als Baby dazu nicht ausreicht.
Ich habe auch nicht vor, mein Kind immer mit Essen zu trösten und ihm jedes Mal wenn er weint, einen Schokoriegel zwischen die Zähne zu schieben, damit ich mich bloß nicht mit ihm beschäftigen muß. Eher im Gegenteil.
Ich ernähre mich selbst momentan ziemlich gesund und das soll auch mein Sohn mitbekommen und auch so ernährt werden. Wenn ich dann, wenn er weint einen Apfel als Hilfe hinzuziehen kann, okay :wink:
Bei uns in der Familie gab es im Haus überhaupt nichts Süßes. Da mögen viele „ohgottohgott“ jammern und wie grausam so ganz ohne - aber: Wir haben uns schon sobald wir alt genug waren unsere eigenen Süßigkeiten gekauft (dagegen können Eltern halt nichts machen). Und das war dann halt nicht zusätzlich zu den Süßigkeiten zu Hause, sondern das waren die Einzigen. Wir waren auch NIE bei McDonald’s oder sowas. Wie gesagt, ab irgendeinem Alter gehen Kinder schon von selbst dahin. Mir hat es nur gutgetan, wir sind alle schlank und gesund und ich denke, dass das eine sehr gute Methode war. Ich habe vor, das ähnlich zu handhaben.
Ganz ehrlich - der Grundstein für Übergewicht wird eher nicht im Säuglingsalter gesetzt. Außerdem tröstet sich mein Kleiner nicht durchs Essen, sondern durchs Nuckeln. Ich habe schon gesagt, dass er nicht so viel trinkt in der Nacht. Und wenn doch, dann hat er tagsüber weniger Hunger, das merke ich ganz genau.
Säuglinge sind so ziemlich die Einzigen, die einen gesunden Appetit haben und nicht zu viel essen. Die merken genau wann sie satt sind und „schaufeln“ nicht immer noch weiter wie wir Erwachsenen. Da verlaß ich mich doch lieber auf meinen Sohn mit seinem noch gesunden Instinkt, als auf meinen „verdorbenen“.

Lieben Gruß,

M.

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Hallo!

Ich meinte wirklich eher das Buch als Dein Posting. Ich wollte
auch nicht behaupten, dass Du Dein Kind immer schreiend im
Bett hast liegenlassen:wink:
Das mit dem Essen - naja… Es ist erwiesen dass Stillkinder
seltener zu Übergewicht neigen. Der Vater meines Kindes war
als Baby auch richtig, richtig dick. Sobald er gelaufen ist
war das total schnell wieder weg. Deshalb denke ich, dass er
das wahrscheinlich einfach irgendwie braucht. Babys trinken
nur soviel wie sie wirklich brauchen. Man kann Stillbabys
nicht überfüttern.
Ich denke, dass Eßstörungen eher in der frühen und späteren
Kindheit zu finden sind und es auch wichtig ist, wie in der
Familie mit dem Essen umgegangen wird. Ich möchte Dir damit
nicht zu nahe treten, aber ich glaube, dass ein gesunder
Appetit als Baby dazu nicht ausreicht.
Ich habe auch nicht vor, mein Kind immer mit Essen zu trösten
und ihm jedes Mal wenn er weint, einen Schokoriegel zwischen
die Zähne zu schieben, damit ich mich bloß nicht mit ihm
beschäftigen muß. Eher im Gegenteil.
Ich ernähre mich selbst momentan ziemlich gesund und das soll
auch mein Sohn mitbekommen und auch so ernährt werden. Wenn
ich dann, wenn er weint einen Apfel als Hilfe hinzuziehen
kann, okay :wink:
Bei uns in der Familie gab es im Haus überhaupt nichts Süßes.
Da mögen viele „ohgottohgott“ jammern und wie grausam so ganz
ohne - aber: Wir haben uns schon sobald wir alt genug waren
unsere eigenen Süßigkeiten gekauft (dagegen können Eltern halt
nichts machen). Und das war dann halt nicht zusätzlich zu den
Süßigkeiten zu Hause, sondern das waren die Einzigen. Wir
waren auch NIE bei McDonald’s oder sowas. Wie gesagt, ab
irgendeinem Alter gehen Kinder schon von selbst dahin. Mir hat
es nur gutgetan, wir sind alle schlank und gesund und ich
denke, dass das eine sehr gute Methode war. Ich habe vor, das
ähnlich zu handhaben.
Ganz ehrlich - der Grundstein für Übergewicht wird eher nicht
im Säuglingsalter gesetzt. Außerdem tröstet sich mein Kleiner
nicht durchs Essen, sondern durchs Nuckeln. Ich habe schon
gesagt, dass er nicht so viel trinkt in der Nacht. Und wenn
doch, dann hat er tagsüber weniger Hunger, das merke ich ganz
genau.
Säuglinge sind so ziemlich die Einzigen, die einen gesunden
Appetit haben und nicht zu viel essen. Die merken genau wann
sie satt sind und „schaufeln“ nicht immer noch weiter wie wir
Erwachsenen. Da verlaß ich mich doch lieber auf meinen Sohn
mit seinem noch gesunden Instinkt, als auf meinen
„verdorbenen“.

Lieben Gruß,

M.

Hallo,
was du geschrieben hast ist wichtig und richtig.Aber auch Vivien war ein Stillkind.1 Jahr und 6 Monate lang.Auch achte ich sehr auf Ernährung,wie gesagt wir sind auch alle schlank außer Vivi.Süsses gibts bei uns auch so gut wie nie im Haus,von Weihnachten mal abgesehen.Das mit den Trinkverhalten,sollte nichts gegen dich und deinen Sohn sein,war nur als Denkanstoß gedacht.Tröste meine Kinder nie mit Süssen,sondern nehme sie in die Arme.Eltern die Haufenweise Süsses im Haus haben,würde ich am liebsten zum Teufel schicken,ich kann sowas einfach nicht nachvollziehen.Als ich klein war ,hat meine Mama auch sehr draufgeachtet.
Du bist eine wirklich liebevolle und einfühlsame Mama.Respekt!!!Du weißt was zu tun ist,also wozu brauchst du Hilfe???

Alles Gute und Gruss Sabine

Säuglinge sind so ziemlich die Einzigen, die einen gesunden
Appetit haben und nicht zu viel essen. Die merken genau wann
sie satt sind und „schaufeln“ nicht immer noch weiter wie wir
Erwachsenen.

huhu n.h.

das stimmt nicht so ganz. Babys schaufeln so lange, bis es bei ihnen Halskrause Obergranze steht. Die muffeln sich erstmal richtig randvoll. Nicht umsonst kommt bei manchen Kindern beim „Bäuerchen“ nochmal Milch raus. Allerdings kann ein Kind von Muttermilch nie zuviel bekommen. Wie du richtig sagst, werden Kinder nicht durch Muttermilch zu dicken Kindern. Klar, sie werden rund *g* Aber das ist bei Säuglingen nicht „dick“ im herkömmlichen Sinn…

Also, wenn Kind Hunger hat, Brust geben. Aber wie du deinen Kleinen ohne Brust-Nuckeln beruhigen kannst, weiß ich leider auch nicht, Julian steht da Gott sei Dank oft auf Schnuller. Aber den mag er auch nicht immer.

lg, Dany

P.S. lass dich nicht aus deinem Bett vertreiben *rofl*