Hallo,
also irgendwie bin ich immer noch nicht so richtig durchgestiegen und zwar hab ich meine Probleme mit der Energiebetrachtung.
Nochmal zum Versuch:
Gas kühlt sich ab, wenn es isobar-adiabatisch von einem Behälter mit dem Volumen V1 und dem Druck p1 durch ein Drosselventil in einen anderen Behälter (V2, p2) gedrückt wird.
Die ENTHALPIE ändert sich ja nicht, soweit klar. Jetzt meine Frage:
In der Literatur heißt es immer, daß dabei vom Gas KEINE Arbeit
geleistet wird. Woher weiß man das?
Man weiß doch nur das die ENTHALPIE sich nicht ändert, also:
U1+p1V1=U2+p2V2 oder
dU=U1-U2 = p2V2 - p1V1
Und je nachdem wie die Werte p1V1 und p2V2 aussehen, kommen doch alle möglichen Werte für dU raus! (dU=0,>0,
Hallo Oliver
Alle Begriffe wie isobar und so weiter kannst Du erst mal vergessen , wenn Du zu einem generellen Verständnis kommen willst .
Bei dem Versuch kommt es schlicht und einfach nicht darauf an , ob das Gas Arbeit verrichtet oder nicht .
Es wird der Druck verringert , das Gas kühlt sich daraufhin ab , und das war es dann .
Auch das ganze Konstrukt mit Kolben und Drossel spielt keine Rolle , es gibt auch andere Möglichkeiten den Druck eines Gases zu verringern .
Nur für eine genaue Berechnung , wieviel sich das Gas genau abkühlt , wenn es um einen bestimmten Druck verringert wird , verwende man Tabellen und eventuell noch Formeln .
Ich hoffe weitergeholfen zu haben .
Matthias
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Definitionsfrage
Hallo Oliver,
In der Literatur heißt es immer, daß dabei vom Gas KEINE
Arbeit
geleistet wird. Woher weiß man das?
Ganz schlicht: es wird so bestimmt.
Die langsame Druckverminderung durch Drosselung ist so DEFINIERT, daß dabei keine Arbeit vom Gas geleistet wird. Wird Arbeit geleistet, spricht man nicht mehr von Drosselung und JT-Effekt.
Manchmal liegt die Antwort auch da, wo man sie nicht vermutet…
Gruß Kubi