Wieder mal ein schönes Thema

Hallo @-all,

wieder mal eine schöne Verkaufsunterstützung für seriöse Personen unserer „Zunft“.

http://www.bundderversicherten.de/bdv/BdVAkt/mi20040…

Man kann jetzt hingehen und diesen Ártikel aufgrund seiner Machart zerreissen oder man nimmt ihn als Ansporn um die aufgeführten Kriterien bzw. Kritiken zu erfüllen. Denn ich will ganz klar betonen, das Personen die dem Kunden eine umfassende Beratung zukommen lassen, sich in allen Belangen von den Vorwürfen distanzieren können und natürlich auch werden. Jede dort negativ Darstellung kann ins Positive umgedreht werden.

Einen komischen Nachgeschmak hat dieser Artikel für mich dahingehend, wenn Personen dieses lesen und die Schlagwörter für sich herauslesen, tja dann wird nie wieder eine PKV abgeschlossen und Millionen von PKV versicherten haben sich verar… lassen.

Ich denke jedoch, das der gute beratende Kunde nur mit dem Kopf nicken kann und sagt:" Das habe ich mit meinem Berater schon besprochen!"

Der Artikel bestätigt mir jedoch wieder mal die Vorgehensweise des BDV und meine Kritik an dem Verein.

Gruß
Martin

hallo martin,
selten so viel Blödsinn gelesen.
Wie Du schon sagst: der gut beratene Kunde lächelt darüber.
Bei diesem Artikel merkt man sofort, wo der Hase läuft: der BDV sucht Kunden.
vermittler, die von sich behaupten, nur sie hätten die Wahrheit und nur bei ihnen würde der Kunde fair beraten, lassen mich äüßerst kritisch werden.
Und was empfiehlt er?
Als erstes natürlich den BDV, dann den Verbraucherschutz (der keine Versicherungen vermittelt) und kostepflichtige Versicherungsberater.
Vor denen baucht er aber keine Angst zu haben: fast niemand wählt eine Beratung gegen Honorar, wen er das auch kostenlos haben kann.
also: kommt her zu mir alle!

Den Artikel könnte man, wie Du schon sagst in Einzelteile zerlegen und ins postive bringen. außerdem sind es fast durchwegs Halbwahrheiten.
aber was kann man vom BDV schon anderes erwarten?
Grüße
Raimund

Hallo Raimund,
ich denke, jedes Ding hat zwei Seiten (oh Gott, eine Phrase!!!),
aber die Praxis zeigt doch ganz klar, dass die Masse der Versicherten
doch gar nicht richtig beraten wird, und da nehme ich meine Seite
(GKV) ausdrücklich nicht aus. So gesehen macht dieser Artikel wieder
Sinn.

Gruss

Günter

Hallo Raimund,
ich denke, jedes Ding hat zwei Seiten (oh Gott, eine
Phrase!!!),

Kostet beim DSF 5 € ins Schwein. Also los…*pling*

aber die Praxis zeigt doch ganz klar, dass die Masse der
Versicherten
doch gar nicht richtig beraten wird, und da nehme ich meine
Seite
(GKV) ausdrücklich nicht aus. So gesehen macht dieser Artikel
wieder
Sinn.

Hinter jedem kann ein Sinn stecken. Nur hab ich da so meine Erfahrungen mit dem BDV und die prägen nunmal. Jetzt mal wieder zum Artikel. Klar ist es wichtig in allen sachen richtig beraten zu werden und richtig ist auch, das viele Beratungen haarsträubend ablaufen. Aber was glaubst du, wie die BDV, Verbraucherzentralen oder teilweise unabhängigen Versicherungsberater gegen Honorar für einen Unsinn verzapft haben!!! Die denken teilweise nicht über den Tellerand hinaus. Bsp. ist doch die Zusatzversicherung. Die solltest du haben, nicht nur um heute schon die Kosten abzusichern, sondern vielmehr auch um zukünftige Änderungen mit zu berücksichtigt. Denn dann mach ich eine Erweiterung ohne erneute Gesundheitsprüfung!! Ach man, das ist nur ein Thema von vielen die es da zu erzählen gibt. Kraß war auch das Verhalten dieser Instanzen bei dem Thema BUZ Mitte/Ende 90er Jahre. Naja, lassen wir das.

Man kann ja immer leicht kritisieren aber man sollte Lösungen anbieten.

Gruß
Martin

Gruss

Günter

Hallo Günter,

ich muss Dir „leider“ recht geben.

Sowohl die Beratung zum Thema wechsel von der GKV in die PKV als auch die Thematik Zusatzversicherung wird von den meisten völlig „schlampig“ und „unqualifiziert“ durchgeführt.

Vollversicherungen werden i.d.R. nach dem Motto - Laptop auf, Berechnungsprogramm auf, Zweibettzimmer, wieviel Zahnersatz und wieviel SB - Ergebnis! durchgeführt.

Der ganze Bereich Unterschiede in der Kalkulation, den Tarifaussagen, den Bedingungen oder eine genaue Aufbereitung der Krankengeschichte wird vernachlässigt.

Kommen Kinder wird nur die Kindernachversicherung verkauft - Optimierungen werden nicht durchgeführt, weil die Beitragsreduzierung gegen den Mehrbeitrag der Kinderversicherung gegengerechnet werden.

BU-Bedingungen und Haftpflichtbedingungen werden den Kunden heute in epischer Breite dargestellt - bei der Krankenversicherung wird generös darüber hinweggegangen.

Meine Erfahrung ist, dass sich mindestens 95% der Makler und Vertreter weder mit den Bedingungen noch dem Sozialgesetzbuch auskennen.

Tut mir leid, aber die Kunden und Interessenten, die ständig nur nach „billiger“ rufen, verdienen auch keine bessere Beratung.

Meine Beratungsgespräche beginnen mit den Gesundheitsfragen, den Systemunterschieden, der Familiensituation und der Erläuterung zu den einzelnen Leistungsarten und den unterschiedlichen Bedingungsaussagen.

Dauert beim ersten Termin ohne konkretes Angebot mindestens 2, eher 3 Stunden.

Und das Thema Zusatzversicherung über die gesetzliche Krankenkasse - „Grauenhaft“

Viele Grüße
Thorulf Müller

Hallo!

Fand diesen Artikel sehr interessant zu lesen.

Bei der PKV Vollversicherung muss ich dem BdV - zumindest teilweise - rechtgeben.
Im Gespräch mit dem Kunden wird - teilweise - nicht alles erzählt.
Z.B. was passiert wenn der Kunde 5 Kinder bekommt?!

Was ich aber als sehr schlecht empfinde, ist der Absatz mit der PKV Zusatzvericherung.
Schon mal was von Wartezeiten gehört?
Und wissen die, was Zahnersatz kostet?

Naja, musste auch meinen Senf dazu loslassen.

Gruß

Norbert

Hallo Norbert,

Im Gespräch mit dem Kunden wird - teilweise - nicht alles
erzählt.
Z.B. was passiert wenn der Kunde 5 Kinder bekommt?!

Richtig. Weiterhin sind noch viele Faktoren aufzuzählen, welche eine Entscheidung zum Wechsel in eine PKV erst möglich machen. Schlimm finde ich den Tenor:„Wechsel in die PKV und du sparst Geld!“ Das kann natürlich sein, aber es ist nicht das Argument. Kommen Kinder dann sollte jeder PKV versicherte den Anteil den er als Single gespart hat immer auf die hohe Kante gelegt haben und die Beitragsmehrbelastung tragen zu können (Vergleich zum GKV Beitrag).

Was ich aber als sehr schlecht empfinde, ist der Absatz mit
der PKV Zusatzvericherung.
Schon mal was von Wartezeiten gehört?
Und wissen die, was Zahnersatz kostet?

Sicherlich nicht! Mich stört auch die Art zu sagen:„Ales Quatsch, braucht ihr nicht!“ Was der Kunde brauch, kann er nur selbst entscheiden. dafür ist, soweit gehe ich mit dem BDV konform, eine umfassende Beratung notwendig.

Viele Grüße

Martin

Hallo Martin,

Kommen Kinder dann sollte jeder PKV versicherte den
Anteil den er als Single gespart hat immer auf die hohe Kante
gelegt haben und die Beitragsmehrbelastung tragen zu können
(Vergleich zum GKV Beitrag).

Absolut richtig. Das Problem dabei ist nur, dass es die wenigsten dann machen. Meine Rede beim Kunden ist immer:„legen Sie mindestens 50 % von dem, was Sie einsparen in einer Kapitalanlage Ihrer Wahl an. Kommen unvorhergesehene Probleme, ist Geld vorhanden. Kommen sie nicht, ist es ein schönes Zugeld fürs Alter!“
Na, ja, ab 2005 muss ein Beratungs-Protokoll angelegt werden. Und das ist richtig so.

Was ich aber als sehr schlecht empfinde, ist der Absatz mit
der PKV Zusatzvericherung.
Schon mal was von Wartezeiten gehört?
Und wissen die, was Zahnersatz kostet?

Sicherlich nicht! Mich stört auch die Art zu sagen:„Ales
Quatsch, braucht ihr nicht!“ Was der Kunde brauch, kann er nur
selbst entscheiden. dafür ist, soweit gehe ich mit dem BDV
konform, eine umfassende Beratung notwendig.

Ich kann da ein Lied mitsingen: als ich noch Kassenpatient war, musste ich mir einen Stiftzahn setzen lassen. Ich hatte das Kassenmodel genommen (Kunststoff). Ergebnis: im Laufe der Jahre wurde das Ding immer dunkler und irgend wann löste sich der Kunststoff in Schichten ab. Inzwischen war ich Privatpatient. Heute sitzt ein Goldstiftzahn(verblendet) drin. Keine Probleme mehr damit!
Klar, wer mit 30 immer noch nicht weiss, wie eine Zahnarztpraxis von innen aussieht, der keinen Zahnstein hat, der kann es sich überlegen, ob sich eine Zusatzversicherung rentiert. Doch glaiube ich, dass mindestens 90 % der Menschen so etwas braucht.
Eine der Ausnahmen ist meine Mutter (88 Jahre): hat noch alle ihre Zähne. Eine einzige Plombe und die wurde ihr mit 13 Jahren gemacht. Diese Zähne habe ich leider bei weitem nicht geerbt. *g*
Grüße
Raimund