Hallo Datafox!
Ja, so wie die anderen sehe ich es auch…entweder wirklich knallhart sein, oder die Tiger im Schlafzimmer akzeptieren. Und damit auch im Bett, denn selbst wenn im Wachzustand die Wasserpistole funktioniert, irgendwann schläft man ein und die Tiger schleichen sich klammheimlich ins Bett 
Übrigens, meine Katzen kennen von klein auf, dass auch mal Türen geschlossen sind. Der Hund bekommt sein Fressen ohne deren Anwesenheit, und wenn wir mein ehemaliges Flaschenkind, mittlerweile gestandener Kater, samt meinen Eltern (dessen Besitzer) zu Besuch haben, werden alle Katzen ausgesperrt. Ich kann nicht schlafen, wenn vier Katzen abwechselnd auf meinem Bett spielen, und ich mag es generell nicht, wenn Besuch hier schläft und die Schlafzimmertür offen ist.
Das akzeptieren alle, auch wenn ich immer wieder darüber staune *g*
Aber meine Katzen schlafen auch nicht die ganze Nacht bei uns im Bett. Die wandern einmal durch die ganze Wohnung nachts. Ich merke das daran, dass mich immer mindestens einer begleitet, wenn ich nachts aufs Klo gehen. Und es wird immer aus einer anderen Richtung der Wohnung anmarschiert.
Es kennt auch jede meiner Katzen das Kommando „Raus!“, wenn sie einen Raum verlassen sollen. Das wird auch - je nach Charakter - zackig bis gnädig ausgeführt. Frag mich nicht, wie sie das gelernt haben. Vielleicht liegts daran, dass ich vorher absoluter Hundemensch war und nicht einsehen wollte, dass man Katzen nicht erziehen kann 
Ich hab sie einfach ansatzweise wie kleine Hunde behandelt, und damit kommen wir gut zurecht.
Bei welcher Methode auch immer, ich wünsch Dir viel Geduld!
Schreiende kleine Kätzchen sind absolut herzerweichend, ich habe es aber sogar geschafft, mein Flaschenkind nachts alleine im Bad einzusperren, ohne dass wir beide Schaden gelitten hätten. Deine beiden sind ja nicht alleine, so dass Du da kein schlechtes Gewissen haben musst, dass sie einsam sind. Aber bei euch sein ist natürlich viel schöner und vermutlich fühlen sich die Kleinen in eurer Anwesenheit auch sicherer. Die Welt ist gross, wenn man selbst klein ist…
Wenn ihr sie doch reinlasst, braucht ihr genauso viel Geduld *g* Meine haben alle in ihrer Jugendzeit nachts aufgedreht und alles versucht, uns zum Spielen anzuregen. Rennen und poltern war noch das harmloseste, Falschenkind hat uns heftigst in die Zehen gebissen, ist uns übers Gesicht gerannt (natürlich mit ausgefahrenen Krallen *ächz*) und ähnliche Scherze. Aber auch das gibt sich.
Und natürlich hast Du dann im Bett Haare…das ist das, was mich selbst als einziges stört. Einen Tag nach dem Beziehen ist mein Leintuch haarig! Schrecklich ist das, und ich bin absolut kein Sauberkeitsfanatiker, im Gegenteil. Aber es nervt unheimlich. Genauso wie kleine Katzenstreubrösel im Bett…egal wann man die Tiger sieht, ihre Pfoten sind sauber. Die werden nach dem Klogang ordentlich abgeschüttelt und meistens noch zusätzlich geleckt. Und die Klos stehen auch ein paar Zimmer weiter. Aber die Brösel sind trotzdem da…
Dafür gibt es nichts schöneres, als sich von einem schnurrenden Tiger in den Schlaf begleiten zu lassen, im Winter Fusswärmer zu haben (zum Glück sinds bei mir maximal zwei auf einmal *g*), morgens freundlich begrüsst zu werden…und zu wissen, selbst wenn man tagsüber nicht zu Hause war, haben die Tiger nachts die Möglichkeit, ihr Kuschelbedürfnis zu stillen. Zumindest meine müssen und wollen gar nicht unbedingt gekrault werden, die geniessen einfach das anlehnen und kuscheln in der weichen Bettwäsche.
Also ich kenne keinen, der es bereut hätte, die Tiger mit ins Bett zu nehmen 
Übrigens, meine sind bei der Hitze immer weit genug von meinem Körper entfernt, so dass sie mich nicht stören. Wir haben aber auch ein grosses Bett, wo genug Platz für alle ist *g*
Und zu meinem Mann gehen sie gar nicht. Seinen Platz belegen sie morgens, wenn er zur Arbeit geht und ich noch weiterschlafe.
Liebe Grüsse
Bine 