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Besonders schön ist die Region um Trapani - also genau am gegengesetzten Ende der Ende - sprich Westteil: hier ein noch unfertiger Reisebericht:
Nietzsche behauptete, daß die tiefsten Geheimnisse sich immer im hellsten Mittagslicht verbergen. Dort, wo alles offensichtlich ist und nicht in der Dunkelheit. Dies trifft für Sizilien zu - ein riesi-ges Dreieck in der Mitte des Mittelmeeres; eine Form, die we-der dem Besucher noch demjenigen, der durch den Atlas blät-tert, entgeht.
Hier kreuzten sich Kulturen und Handelsstraßen der Griechen, der Puniker und Römer. Hier stießen Normannen und Araber aufeinander, kämpften Franzosen und Spanier. Alle hinter-ließen ihre Spuren, ihre Bilder, ihre Gastronomie. Von den Griechen hat man die Oliven, den gesalzenen Topfen, den Fisch, den Honig, die Mandeln, den Wein und die Saucen übernommen. Die Römer hinterließen vor allem Zerstörung, weshalb ihr Beitrag zur Küche gering ausfiel. Die Byzantiner führten die Gewürze ein und unter der Herrschaft der Araber entstanden die typischen Thunfisch-fangstellen. Normannen und Schwa-ben führten den Braten und den getrockneten Fisch „Baccalà“ und „stoccofisso“ ein.
Sizilien ist die südlichste und größte der 20 italienischen Regionen: 25.708 qkm, 8,5 % des gesamten italienischen Staatsgebietes; sowie die größte und am dichtest bevölkerte Insel des Mittelmeeres; ihrer Lage auf halben Wege zwischen der Meerenge von Gibraltar und dem Suezkanal, zwischen Europa und Afrika - Afrika ist nur 140 km von Sizilien entfernt - verdankt die Insel ihre strategische Bedeutung im Laufe der Geschichte.
Eine Reihe von kleineren Inseln umgibt Sizilien: Im Norden die Eolischen Inseln (auch Äolisch oder Liparisch geschrieben/genannt), die Insel Ustica - 60 km nördlich von Palermo, im Westen die Ägadi-schen Inseln, im Süden die Insel Pantelleria - näher bei Afrika als bei Italien - und die Pelagischen Inseln, südöstlich und am weitesten im Mittelmeer gelegen;
Meine Reiseempfehlung entführt den Sizilienliebhaber diesmal in den Westen der Insel.
Von Palermo aus fahren wir den Golf von Castellammare entlang und genießen schöne Ausblicke auf das Meer. An den Ufern des Golfes von Castellammare befinden sich die letzten großen Thunfischfangstellen - ein aus-sterbendes Gewerbe auf dieser Insel. Wir kommen zu den Ausgrabungen von Segesta. Segesta wurde in vorgriechischer Zeit gegründet und eine der ältesten Städte der Insel. In großartiger Bergeinsamkeit gelegen, sehen Sie einen 430 v. Chr. begonnenen, aber unvollendet gebliebenen Tempel, einen der besterhaltenen Siziliens. Ferner ist ein in den Fels gehauenes Theater zu sehen. Hier erhalten Sie einen guten und verständlichen Eindruck über die vielfältige Geschichte Siziliens.
Unsere Fahrt führt uns weiter nach Erice. Erice, das in einer Höhe von 751 m über der Stadt Trapani liegt, ist eine beschauliche, bezaubernde Ortschaft mit vielen mittelalterlichen und archäologischen Zeugnis-sen. Das Städtchen, das eine perfekt dreieckige Form hat, ist ein praktisch unversehrt erhaltenes mittelalterliches Dorf. Spaziergang durch die Gassen und Stopp bei einer der Bäckereien, damit Sie die örtlichen Leckereien probieren können. Sie sehen u.a. die „Mutterkirche“ von Erice aus dem späten 14. Jh., die der Hl. Jungfrau gewidmet ist. Herrlicher Ausblick hinunter auf Trapani, die Salzfelder und hinaus auf’s offene Meer! Bei klarem Wetter können Sie die Ägadischen Inseln sehen.
Schließlich erreichen wir Trapani, umgeben von den für diese Region so charakteristischen Salzfel-dern mit Windmühlen. Hier findet alljährlich eine jener Karfreitagprozessionen statt, die Sizilien in ganz Europa bekannt gemacht hat. Trapani liegt sehr reizvoll auf einer sichelförmigen Halbinsel, die von beiden Seiten vom Meer umspült wird. Das „Heiligtum der Annunziata“ ist das bedeutendste Bauwerk der Stadt und stammt aus dem 14. Jh. In der Kapelle der „Madonna di Trapani“ wird eine als wundertätig angesehene Madonnenstatue verehrt.
- Rest … noch nicht geschrieben…
Grüsse Peter
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