Guten Abend allesamt,
letztens habe ich eine Radiosendung gehört - Thema: Wiederbewaffnung D’lands nach dem Krieg. Dort wurde gesagt, dass diverse Weltkrieg-II-Generäle versucht haben, die Politik Adenauer/Strauss bezüglich Einbindung in den Westen und Atombewaffnung zu hintertreiben, um eine starke konventionelle Rüstung durchzusetzen. „Die wollten am liebsten die Panzerschlacht am Kursker Bogen nochmal machen“, sagte einer der Historiker. Delikater Hintergrund: Spiegelaffäre. Spiegel-Chef Augstein hatte Kontakte zu just diesen Generälen, die ihn, der so einigermaßen Kontakte zu Adenauer hatte, dafür einzuspannen, was er auch mit sich machen ließ, was aber scheiterte. Er musste bekanntlich wegen eines „Abgrundes an Landesverat“ ins Gefängnis.
Was ist da dran? Klingt schon ziemlich toll …
Gruß, Stucki
Hallo Stucki,
entscheidend hierbei ist die sogenannte „Himmeroder Denkschrift“ sozusagen das Gründungsdokument der Bundeswehr, das auf Veranlassung Adenauers 1950 von ehemaligen Wehrmachtsgenerälen verfasst wurde.
Mit dabei z.B. Generalleutnant a.D. Adolf Heusinger (zuletzt Chef der Operationsabteilung im Generalstab des Heeres und 1. Generalinspekteur der Bundeswehr); Generalleutnant a.D. Hans Speidel (zuletzt Chef des Generalstabes der Heeresgruppe B später Militärischer Berater Adenauers…Oberbefehlshaber der alliierten Landstreitkräfte in Mitteleuropa…); General der Infanterie a.D Hermann Förtsch General der Panzertruppe a.D. Fridolin von Senger und Etterlin über dies Herren kann man genug nachlesen. Endgültig wurde die Denkschrift von Johann Adolf Graf von Kielmansegg formuliert.
Da es spannender ist sich selbst die ganze Geschichte zusammenzuflicken und die Hintergründe zu erfahren, möchte ich Dir nur diese Stichwörter geben. Unter denen du mit Sicherheit eine ganze Menge zu dem Thema erfahren kannst.
Viel Spaß und Spannung dabei
Gruß Mirko