Hallo Wissende,
bei Vorbereitung für eine Installation von Jetadmin habe ich
ca. 60% vom Verzeichnis /var verloren. Über die Wichtigkeit
dieser Unterverzeichnisse bin ich mir bewußt. Auf der Maschine
war im Wesentlichen ein Solaris 5.8 und ein Oracle8i.
O, je!
\begin{zynismus}
Erst ein Backup machen, wenn moeglich im single-user-mode, und dann, ebenfalls im single-user-mode, Programmpakete installieren.
(Grund folgt unten).
\end{zynismus}
Eine Sicherung auf Band war für heute Nachmittag nach der
vollständig abgeschlossenen Installation geplant 
VORHER hilft!
Bietet Solaris 5.8 ein Repair an???
Nein. Prinzipiell hier nicht moeglich.
In /var stehen (praktisch nur) Dateien (eigentlich Knoten), die sich dynamsich aendern. Ein paar braucht man nicht zu restaurieren, bei ein paar kann man es versuchen, die meisten kann man nicht restaurieren…
/var/yp: einfach neu erzeugen, siehe ypmake…
/var/spool/mqueue: Niemals ein altes Backup einspielen …
/var/spool/lpd: Druckerwarteschlangen versuchen ordentlich zu loeschen, Druckermodelle neu einrichten.
/var/log: Keine Backups einspielen, verbliebene Log-Dateien komprimieren, vgl. rotate…
/var/adm: siehe /var/log, gegebenenfalls wichtigste accounting-dateien (vonHand?) neu anlegen.
Dankend allen Antwortern, Dennis *deretwashilflosdasteht*
schweren Herzens… Hans
trotzdem: in einer Produktionsumgebeung hat man immer mindestens zwei (Muter-Tochter), besser drei (Grossvater-Vater-Sohn) bootbare Platten fuer das Betriebssystem.
Meine Empfehlung: mach Dir ein nagelneues Bootsystem. So wie DU gehandelt hast, weiss ich nicht, was noch alles kaputt gegangen ist.
Hans