Hallo ihr Lieben,
Vor ein paar Wochen hatte ich plötzlich tagelang erhebliche schmerzen am Steißbein worauf hin ich einen buterguss entdeckt habe ( so sieht es zumindest aus) … ich konnte mehrere Tage nur schwer sitzen und es hat bei jeder Sitzbewegung höllisch wegetan…
So habe ich versucht diesen Schmerzpunkt nicht unnötig zu belasten und nach mehreren Tagen war ich die Schmerzen und soweit auch den Bluterguss los.
Seit Vorgestern ( nun so ca. 3 wochen nach dem 1.Mal) habe ich wieder schmerzen und es ist wieder der Bluterguss da.
Es tut wirklich höllich weh und ich habe das gefühl es ist ein Bluterguss… kann mir aber nicht 100% sicher sein…
Ich bin nicht gefallen oder habe mich gestoßen, was die schmerzen erklären könnte.
Zwischendurch habe ich das gefühl, es könnte sich vielleicht um einen Abszess handeln… da es sich eingekapselt fühlt … aber ich bin mir einach nicht sicher…
Fakt ist, es tut höllisch weh , ich kann kaum sitzen noch liegen und die schmerzstelle ist geschwollen und stark gerötet ( dunkelrot). Alles ist direkt links vom Steißbein und hat ungefäir die Größe einem 1-2€ stück!
Ich habe keine ahnung was ich tun soll… hat jemand eine Ahnung?
ich kann Dir eigentlich nur empfehlen bei einem Arzt vorstellig zu werden…
Ein Bluterguss, welcher wiederholt ohne Sturz an einer so ungewöhnlichen Stelle auftritt, ist eher unwahrscheinlich.
Eher wahrscheinlich scheinen Abszesse oder aber auch ein sogenannter Pilonidalsinus zu sein. Aber das lässt sich hier rein von deinen Beschreibungen nicht sicher sagen… Die Schmerzhaftigkeit und die Lokalisation treffen jedoch zu.
Du solltest bei einem Arzt vorstellig werden, da das ganze chronisch werden kann, wenn es nicht behandelt wird. Anlaufstelle ist zunächst sicher einmal der Hausarzt, der dich dann entsprechend dem Befund wahrscheinlich an einen Hautarzt oder Chirurg weiterleitet.
ich möchte mich der Ansicht des BlutendenEngels anschließen. Sehr wahrscheinlich ist das ein Pilonidalsinus.
Wenn sich das bestätigt, solltest du keinen Hautarzt aufsuchen, sondern einen chirurgisch erfahrenen Proktologen, der das korrekt operiert. Es muss nämlich das betroffene Gewebe komplett ausgeräumt werden. Ich habe schon so manchen Betroffenen gesehen, der wegen Unerfahrenheit des Operateurs über Jahre hinaus lästige Rückfälle hatte.