Ich suche seid einiger Zeit im Internet nach etwas was ich nicht genau Bezeichnen kann. (leider)
Wenn ich mir ein „Prototypen“ selber baue, aus Plaast, diesen dann gerne erneut genau so haben möchte.
Währe eine „Form“ also ein Abdruck z.B. mit Gips ganz gut da liegt jedoch der nachteil dass, das Gibs nach vieleicht 1-2 mal verwenden nicht mehr zu gebrauchen ist und es sehr mühsam ist ober- und unterschale passgenau zusammen zu setzen, zumindest war es so bei mir.
Ich weis das grosse Firmen mit viel Geld, sich solche Formen aus Metal herstellen lassen, das Geld habe ich jedoch (leider) nicht. und suche daher eine Alternative.
Das Problem ist das ich nicht weis was man noch nutzen kann/könnte.
Daher mein Post hier.
Ich suche ein Material oder etwas das man zum Formen von „Dublikaten“ nutzen kann für eine Form die man immer wieder nutzen kann.
es sollte also am besten fest/hart werden und nicht unbedingt zu teuer werden.
Ich weis das grosse Firmen mit viel Geld, sich solche Formen
aus Metal herstellen lassen, das Geld habe ich jedoch (leider)
nicht.
Es ist weniger eine Frage des Geldes. Welche Bearbeitungsmöglichkeiten hast du?
Gußformen für kleine Stückzahlen kann man per Abguß aus Silikon herstellen. Solange es sich um moderate Verarbeitungstemperatur des zu gießenden Materials handelt, lassen sich teilbare Formen notfalls auch aus Holz bauen.
silikon würde wegfallen, da sich die teperatur bei ~60°C befindet. und Plaast ein polymorph kunststoff ist, holz hatte ich auch erst gedacht, nur ist das problem das Plastik zusehr am holz klebenbleiben würde
Wenn man das verhindern kann währe die frage wie bekomme ich die vorhandene form in das holz rein ohne zu hohe kosten zu haben.
Hallo,
ein Prototyp und dann evtl doch mehrmals, bei Kleinteilen bis 300mm
anderer Ansatz
die Zeichnung erstellen und das Teil aus Plastik ausdrucken (lassen). http://www.google.com/search?pws=0&q=3d+druck&um=1&i…
Gruss Helmut
Währe eine „Form“ also ein Abdruck z.B. mit Gips ganz gut da
liegt jedoch der nachteil dass, das Gibs nach vieleicht 1-2
mal verwenden nicht mehr zu gebrauchen ist und es sehr mühsam
ist ober- und unterschale passgenau zusammen zu setzen,
zumindest war es so bei mir.
ich nehme mal an, dass ein Abdruck in Gips also prinzipiell funktioniert.
Spricht etwas gegen eine Form aus beständigerem Material, einem Epoxi-Quarzsand Gemisch beispielsweise?
Da könnte man auch bohren und 2 Bolzen als Führung einsetzen, um beide Hälften immer und schnell passgenau aufzusetzen.
Und die Drucker gibt’s sogar schon bei Ebay http://www.ebay.de/itm/3D-Drucker-MakerBot-Replicato…. Mein erster Tintenstrahldrucker kostete Ende der 80er (wenn ich mich richtig erinnere) 2.700 DM. Angesichts der tollen Möglichkeiten gibt’s die 3D-Drucker jetzt schon geradezu geschenkt.
Wenn mein Prototyp aus Plaast ist (Plastik).
würden sich die beiden nach dem aushärten des Epoxi-Quarzsand
noch Trennen lassen?
müsste man wohl vorsichtshalber etwas testen.
Zu beachten wäre noch der Temperaturanstieg beim Aushärten. Je dicker die Form, je mehr Hitze. Langsam erhärtendes Epoxid bleibt kälter.
Pauschal würde ich ein Trennmittel auftragen. Öl bzw Fett.
Der Kunststoff reicht eventuell auch schon aus.
um eine passende Mischung aus Zuschlagstoffen und Bindemittel zu finden und um die Temperatur zu prüfen wirst du sicher ohnehin ein paar Versuche brauchen. Dabei könnte man das ja gut testen.
Erfahrungen hab ich da leider keine, war nur so eine Idee.
Sag mal, Du als alles-Wisser,
die 3-D- Drucker sind ja eigentlich genial.
Siehst du die Möglichkeit, mit so einem Drucker z.B. nicht mehr erhältliche Oldtimer- Teile, z.B. einen Bremshebel aus Aluminium, zu reproduzieren?
Also z.B. ein Positiv aus Wachs auszudrucken, das dann in eine Form einbetten, diese ausschmelzen und mit Aluminium nachzugießen?
So was hab ich in der Schule mal gelernt, gießen mit verlorener Form.
Siehst du die Möglichkeit, mit so einem Drucker z.B. nicht
mehr erhältliche Oldtimer- Teile, z.B. einen Bremshebel aus
Aluminium, zu reproduzieren?
Dazu muss man nur die Form als Daten in den PC bekommen:
3D-Scanner, wenn man das Original noch hat.
Die Form mit einem 3D-CAD zeichnen.
Die Aufbereitung für den 3D-Plotter übernimmt dann entsprechende Software.
Ist alles auch als Freeware erhältlich.
Also z.B. ein Positiv aus Wachs auszudrucken, das dann in eine
Form einbetten, diese ausschmelzen und mit Aluminium
nachzugießen?
Es gibt sehr unterschiedliche Druckverfahren, auch schon welche, die mit einem Laser direkt in Metallstaub-Schreiben.
Die einfachen 3D-Plotter verarbeiten Thermoplaste, meistens in Form von 3mm Draht.
Grundsätzlich müsste man auch Wachs verarbeiten können, wenn sich die Temperaturkontrolle entsprechend einstellen lässt.
Für Präzisionsguss verwendet man aber auch verlorene Formen aus Polystyrol, welches für 3D-Plotter üblich ist.
Bei holz liegt das problem darin das das Plaast (Plastik) am holz klebenbleiben kann.
Wenn das umgangen wird/werden kann dann ist da noch die sache mit der Gußform selber, ich muss das Model als Gußform in das Holz bekommen.
silikon würde wegfallen, da sich die teperatur bei ~60°C
befindet.
60°C ist für eine Form aus Silikon kein Problem.
holz hatte
ich auch erst gedacht, nur ist das problem das Plastik zusehr
am holz klebenbleiben würde
Dafür gibt es Trennmittel, Öle.
Wenn man das verhindern kann währe die frage wie bekomme ich
die vorhandene form in das holz rein ohne zu hohe kosten zu
haben.
Deshalb fragte ich nach deinen Bearbeitungsmöglichkeiten, die man ja auch zum Herstellen einer Silikonform braucht, es sei denn, man möchte bereits Vorhandenes reproduzieren.
Bei holz liegt das problem darin das das Plaast (Plastik) am
holz klebenbleiben kann.
im Stahlguss verwendet man z.B. (glatt) lackiertes Holz als positive, dauerhafte Gussform. (Die Negativform ist dann z.B. Sand)
Du könntest das Holz als Negativform nehmen und z.B. versuchen es mit Heizkörperlack zu lackieren. Diesen gibts z.B. beständig bis 180°C. Falls es noch kleben bleibt, hilft vielleicht etwas Silikonöl als Trennmittel?