Wielange darf man Rufbereitschaft, am Stück machen

Guten Tag,
Mann A macht seit Anfang Dezember2008 Bereit-
schaftsdienst allein. Er geht ca.40- 50 Stunden die Woche arbeiten. Im Prinzip muß er seinem Arbeitgeber,
ein Dienstleister mit 250- 300 Filialen in Deutschland,24h am Tag, 7 Tage die Woche zur Verfügung stehen. Ist das Rechtens? Der neue Filialleiter ist auch in der Lage Bereitschaft zu machen, drückt sich aber, bekommt von seinem Vorgestzten Rückendeckung „als Filialleiter hat er es nicht nötig.“ Außerdem könnte Mann A ja jederzeit gehen, wenn es Ihm nicht passt.( Seit fast 13 Jahren in der Firma)
Kann man dagegen etwas unternehmen? Was? Vielen Dank. Maria2000

Hallo!

Also bei Ärzten gilt m.W. Bereitschaftsdienst zwischenzeitlich auch als reguläre Arbeitszeit. Wenn du dies so vertraglich vereinbart hast und eine entsprechende Vergütung bekommst, OK. Dabei müssen natürlich die Gesetze (Arbeitszeit etc.) beachtet werden.

Ansonsten wäre bei mir nach Dienstschluss Zapfenstreich - ob der Chef anruft oder nicht!

Gruß
Falke

PS: Leg dir doch eine 0900-Rufnummer zu. Mal sehen, wie oft dein Chef noch anruft! :smile:

Rufbereit ist etwas anderes als Dienst. Ich kenne Rufbereitschaft bis zu einer Woche. Sie wird pauschal für die Bereitschaft und gesondert für jeden Einsatz vergütet (so habe ich es erlebt).

Aber eigentlich ist die Frage im Rechtsforum besser aufgehoben, oder?

Gruß Bombadil2