Hallo Gärtner,deren ich auch eine bin, aber folgendes Thema, da fehlt Erfahrung:
Wir, eine Gruppe von Freunden wollen ein ganz schön großes Stück Land, welches bisher Wiese zur Heuproduktion war in Gemüseland umwandeln.
Nun frage ich mich, ob wohl einmaliges Pflügen,ca 40 cm tief mit dem Trecker ausreicht, um die Grasnabe zum Wachstumsstillstand zu bringen.Das heisst, so wie ich das Zeug kenne, es kommt doch aus dieser Tiefe wieder durch.
Also, was tun denn die Bauern, wenn sie ihr Land anders nutzen wollen?
Wir werden nach dem Pflügen auch Gründüngen,das bedeckt den Boden, dennoch…hat jemand erfahrungen gesammelt?
Wir, eine Gruppe von Freunden wollen ein ganz schön großes
Stück Land, welches bisher Wiese zur Heuproduktion war in
Gemüseland umwandeln.
Seid ihr sicher, daß die Wiese auch zum Acker taugt? Die Bauern verwenden nämlich meist nur die schlechteren oder schwierig zu bearbeitenden Flächen als Wiese. Allerdings gibt es neuerdings natürlich auch Stilllegungsflächen, die vor kurzem noch Acker waren.
Nun frage ich mich, ob wohl einmaliges Pflügen,ca 40 cm tief
mit dem Trecker ausreicht, um die Grasnabe zum
Wachstumsstillstand zu bringen.Das heisst, so wie ich das Zeug
kenne, es kommt doch aus dieser Tiefe wieder durch.
Also, was tun denn die Bauern, wenn sie ihr Land anders nutzen
wollen?
Wenn ich mich recht erinnere, hat das ein Bauer hier genau so gemacht. Ob er allerdings anfangs mehr Herbizide verwendet hat weiß ich nicht. Wenn nicht müßt ihr halt mit der Hacke ran.
Wir werden nach dem Pflügen auch Gründüngen,das bedeckt den
Boden
Wir, eine Gruppe von Freunden wollen ein ganz schön großes
Stück Land, welches bisher Wiese zur Heuproduktion war in
Gemüseland umwandeln.
Seid ihr sicher, daß die Wiese auch zum Acker taugt? Die
Bauern verwenden nämlich meist nur die schlechteren oder
schwierig zu bearbeitenden Flächen als Wiese. Allerdings gibt
es neuerdings natürlich auch Stilllegungsflächen, die vor
kurzem noch Acker waren.
Ja, der Boden und die Lage und der Wasserhaushalt sind OK.Er war einfach nur zu faul, irgendwas anderes mit dem Land zu machen, weil er si viel davon hat.Ausserdem wollen wir ja gar keine holländischen Spitzenerträge…
Nun frage ich mich, ob wohl einmaliges Pflügen,ca 40 cm tief
mit dem Trecker ausreicht, um die Grasnabe zum
Wachstumsstillstand zu bringen.Das heisst, so wie ich das Zeug
kenne, es kommt doch aus dieser Tiefe wieder durch.
Also, was tun denn die Bauern, wenn sie ihr Land anders nutzen
wollen?
Wenn ich mich recht erinnere, hat das ein Bauer hier genau so
gemacht. Ob er allerdings anfangs mehr Herbizide verwendet hat
weiß ich nicht. Wenn nicht müßt ihr halt mit der Hacke ran.
Hm, gut, dann waren meine Gedanken soweit nicht falsch.
Die Herbizide, das hatte ich als tabuthema ausgeblendet.
ist aber zumindest für den Anfang nichts, was aus der Planung ausgeklammert werden sollte.
es ist eben ein ganz schön großes Stück, und eine dicke Grasnabe ist ein verdammtes Stück Arbeit mit der Hacke.
Also, werde maldas Reizwort „Round up“ in die Runde werfen.
Weisst Du oder sonst jemand was über den Verbleib dieses Mittels im Boden?Ich halte es für mindergiftig und in einem solchen Fall für tolerierbar- einmalig und jetzt im Herbst, gesäät wird erst im Frühjahr.
Roudup geht nicht in den Boden, es schadet nicht dem Grundwasser, ist nicht bienengefährlich. Nur wenn Fischteiche oder ein Bachlauf in direkter Nähe sind, ist die Anwendung genehmigungspflichtig. Du kannst bereits 2 Tage nach der Anwendung neu einsähen. Allerdings macht das bei dem Gras keinen richtigen Sinn. Ums Umackern wirst du nicht drumrumkommen. Jedoch wird es nach dem Absterben des Grases reichen, den Boden einige wenige Zentimeter aufzulockern (fräsen).
Viel Spaß!
André
PS
Roundup gibt es auch in 200-Liter-Fässern für den Großverbraucher )
Hallo Andre,
ja, das steht alles auf der Verpackung, was da nicht steht, ist was langfristig im Boden bleibt, und dort eventuell auch noch chemisch umgewandelt wird.Es ist so, dass es auf Demeterart mir schon am liebsten wäre, und diese Idee einen Kompromiss im Grenzbereich darstellt.Darum interessiert mich vor asllem das, was nicht auf der Verpackung steht.
*zögerzöger*
Ja, und dann nach einer Weile noch mal mit dem Traktor drüber, P?flug oder Fräse, das ist kein Problem,aber das Gras müsste dann ja dauerhaft weg sein, wegen der systemischen Wirkung, oder?
PS
Roundup gibt es auch in 200-Liter-Fässern für den
Großverbraucher )
Oh ha, das wird ja teurer als den ganzen Sommer Bioladen.Aber Du sprichst eine interessante Sache an.Privatverbraucher kriegen ja nur Minimalmengen.Muss man einen Bauern kennen, um ein paar Liter zu kriegen, vor allem wegen der Preisersparnis?Oder kriegt man das auch so irgendwo?
ich beziehe das Zeug über den Großhandel, in 5 Liter-Verpackungen, reicht für mich ein halbes Jahr. Bringt das Geschäft so mit sich.
Im Boden bleibt da nix. Nur bei Zwiebelgemüse darfst du das Mittel nicht einsetzen. Es wird sogar im Ackerbau unter dem reifenden Getreide verwendet. Das Mittel ist nicht schädlich. Zumindest nicht für Tier und Mensch.
Bevor hier eine Diskussion wegen Chemie aufkommt, ja, es ist Chemie und demzufolge nicht natürlich.
Ja, und dann nach einer Weile noch mal mit dem Traktor drüber,
P?flug oder Fräse, das ist kein Problem,aber das Gras müsste
dann ja dauerhaft weg sein, wegen der systemischen Wirkung,
oder?
Das Gras und die Unkräuter sind definitiv weg, die Wurzelrückstände müssen jedoch kleingehackt werden. Allerdings bleibt noch ziemlich viel Grassamen und Unkrautsamen im Boden, du wirst es die Jahre nach der Aktion sehen.
Oh ha, das wird ja teurer als den ganzen Sommer Bioladen.Aber
Du sprichst eine interessante Sache an.Privatverbraucher
kriegen ja nur Minimalmengen.Muss man einen Bauern kennen, um
ein paar Liter zu kriegen, vor allem wegen der
Preisersparnis?Oder kriegt man das auch so irgendwo?
Mail mich an. Allerdings, ganz billig ist das Zeug wirklich nicht.
Vorsicht mit dem Naturschutz…
…denn nicht alles Grünland darf einfach so umgebrochen werden. Es gibt oft Einschränkungen in Landschaftsschutzgebieten udn Wasserschutzgebieten. Das kann dann ganz schöne Strafen nach sich ziehn…
Danke für die Warnung,aber wir reden von einem kleinen Tiroler Dorf.Da geht man mal im Zweifelsfalle mit dem Bürgermeister ein Bier trinken…
Aber, eh sich wieder welche ereifern, es ist alles OK.
Gruß,Semele