Wieso 1. Januar?

Wenn man nach astronomischen Gesichtspunkten urteilt, müßte doch der logischste Zeitpunkt für den Jahresbeginn der 21. März sein(Widderpunkt); wo in Kalendern sowieso die Astronomie eine so große Rolle spielt - wieso hat man dann den 1. Januar als Jahresbeginn ausgewählt?

fragt sich Joachim Seitl;
Schon im Voraus Danke für die Antworten…

Hallo Joachim

Ich bin eindeutig für den 21 Dezember, von da an werden die Tage wieder länger !!!

Wieso ist der OKTober (Okto = 8) der 10. , der NOVember ( Novo = 9) und der DEZember (Dezi = 10) der 12. Monat ??

Tja das passiert halt wenn die Politik Dinge neu ordnet. Da hatt dann jeder so seine Idee wie er’s haben möchte und einer entscheidet sich halt für irgendwas, was für ihn richtig scheint.

Oktober, November und Dezember waren bei den Römern am „richtigen“ Ort und bei der, wirklich nötigen, Kalender-Reform wurden die Namen halt übernommen.

MfG Peter(TOO)

Tja das passiert halt wenn die Politik
Dinge neu ordnet. Da hatt dann jeder so
seine Idee wie er’s haben möchte und
einer entscheidet sich halt für
irgendwas, was für ihn richtig scheint.

Das beantwortet zwar deine Frage nicht, aber paßt zur Bemerkung Politik.
In der Franz. Revolution wollte man auch den Kalender revolutionieren, dh alles auf 10er umstellen. Die Woche mit zehn Tagen etc.
Als Relikt gibt es noch die Dekaden (3 sind ein Monat) bei den Horoskopen.

Na klar. Astronomisch herausragend sind natürlich die beiden TagundNachtGleiche- und Sonnenwend-Termine. ABER da ist ja noch die Weltgeschichte mit allen Irrungen und Wirrungen:
Im alten Rom begann das bürgerliche Jahr ursprünglich am 1. März, was wir heute noch daran merken, dass in Schaltjahren ein 29. Februar (also an deren Jahresende) dazukommt.
Das galt, je nach Gegend, in Europa noch bis ins 13. Jahrhundert.
Später war dann auch der 1. Januar als Jahreswechsel üblich.
In Europa im Mittelalter war oft der 25. 12., also Weihnachten der Tag des Jahreswechsels, in einigen Gegenden auch der 25. März (9 Monate vor Weihnachten, also Mariä Verkündigung, Fleischwerdung des Herrn). In einigen Gebieten begann das Jahr an Ostern, was sich aber, da Ostern ein ziemlich bewegliches Fest ist, nicht so bewährt hatte, da damit die Jahreslänge stark schwankte und Datümer in einem Jahr fehlten oder gar doppelt vorkamen.
Nach dem französischen Revolutionskalender begann das Jahr am 22. September, also zur Herbst-Tag-und-Nacht-Gleiche.
Noch eine Skurilität dazu: Da der 1. Januar ursprünglich ein heidnischer Termin war, musste die Kirche dem ja ein biblisches Ereignis zuordnen. Man nannte den Termin „circumcissio domini“, Fest der Beschneidung des Herrn (Juden werden am 8. Tag nach der Geburt beschnitten). Erst irgendwann in den letzten 10 Jahren (weißnichtmehr genau, wann) wurde das Datum in „Oktav Christi Geburt“ umbenannt.
Und da sag noch einer, Kalender hätten was mit Astronomie zu tun.

Klasse
Danke für die - wirklich witzigen - Antworten!

Eine einfache Lösung. Im alten Rom durften die Konsul (es waren ja 2) nur genau 1 Jahr regieren. Und der Wechsel der Konsulen war immer am 1. Jänner. Daher der 1. Jänner, weil es ein neuer Anfang war, wenn 1 Jahr idiotisch regiert wurde, war der 1.Januar sicherlich ein Freudentag für alle. Wär gut wenn man das heutzutage machen würde. Bei den Politikern,…

LIONKING *derdiePolitikernichtmagaberweißdaswirsiebrauchen*

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