Wieso Anhörungsformular vom Jobcenter troz rechtzeitige u. mehrfache Sendungen der Heizkostenabrechnung?

Hallo
Ich sendete rechtzeitig die Heizkosten - Guthaben per
Einschreiben an Jobcenter. Es wird dann von dem monatlichen Betrag abgezogen. Nach fast einem Monat
erhielt ein Schreiben von Jobcenter, dass ich die Heizkostenabrechnung einreichen
muss. Sofort habe ich angerufen. Eine Verbindung gibt es nicht. Ich
habe die Durchwahl von der Sachbearbeiterin bekommen, aber sie war
nie erreichbar. Die Zentrale aber meinte, dass es nur eine Seite vom
Heizkosten - Abrechnung fehlt. Da man ohne Einladung keinen Zugang hat, sendete ich die Abrechnung mit
dem Postbeleg per Email und nach einem Tag sendete ich das ganze
erneut per Einschreiben. Der Tag darauf bekam ich und meine Frau
getrennt vom Jobcenter ein sechsseitiges Schreiben mit
Anhörungs-Formular. Die Rücksendungsfrist lautet 10 Tagen. Wieso
getrennte Formulare? Wie soll ich mich noch verhalten? Einen Termin
bekommt man nicht… Es gibt keinen Zugang… Anrufe werden ignoriert.
Z. Z. habe ich auch keinen Fallmanager. Letztes Mal hat man mir
gesagt, dass ich per Post informieren wird, wer für mich zuständig
sein wird.

Übrigens,
auf dem Anhörungs-Formular muss ich mich entscheiden sowie auch meine Frau, wo man ankreuzen möchte:
-Sachverhalt trifft zu
-Zum Sachverhalt möchte ich mich nicht äußern
-Ich möchte mich wie folgt äußern

und ganz oben steht: Betr.: Erklärung zu Ihrem Anhörungsschreiben vom …

Ich bitte um jede Hilfe, da ich mich immer korrekt verhalten habe, und
ehrlich gesagt, ich habe keine Ahnung, was diese Frau von mir will.
Ich habe doch 3 X ihr alles abgeschickt.
Wo meine Post ausgeblieben ist, bin ich doch dafür nicht verantwortlich. Außerdem hätte ich gern gewusst, ob meine Frau auch das Anhörungsformular ausfüllen muss?

Ich bin traurig, denn man behandelt mich genau wie Einer, der gegen Gesetze verstösst.
Ich danke für jede Hilfe.

Stars

Hallo

Das klingt nach Behörden-Chaos, und dass da niemand durchblickt bei denen.

Wenn zwei Briefe per Einschreiben geschickt wurden, seid ihr eigentlich auf der sicheren Seite. Wenn das Chaos allerdings anhält, kann es sein, dass einfach mal irgendwelche Gelder gesperrt werden, bis man dagegen klagt.

Ich würde beide Anhörungsformulare in einem Briefumschlag wieder per Einschreiben schicken, und ankreuzen: Ich möchte mich wie folgt äußern.

Da würde ich schreiben:
Der Sachverhalt wurde bereits dargelegt, und zwar in meinen Einschreibbriefen vom … und vom … und meiner Mail vom … (usw.). Alle diese Unterlagen müssten Ihnen vorliegen. Falls nicht, so habe ich darauf keinen Einfluss. Ich konnte der Sachbearbeiterin telefonisch keine Erklärungen geben, da sie nie erreichbar war. Bitte nehmen Sie meine Schreiben zur Kenntnis. Bei Unklarheiten können Sie mich meist in der Zeit von … bis … telefonisch und ständig unter der E-Mail-Adresse erreichen.

Ferner bitte ich hiermit zum wiederholten Male um Zuteilung eines Fallmanagers.

Oder so ähnlich.

Was steht denn in diesem 6-seitigen Schreiben Wesentliches? 90 % davon sind ja meistens Aufzählung aller evtl. zutreffenden Gesetze. Das Wesentliche kommt eher am Ende.

Ihr hätte noch die Möglichkeit
a) den Vorgesetzten zu sprechen
b) eine Dienstaufsichtsbeschwerde
c) Klage vor dem Sozialgericht

Das solltet ihr euch alles offen lassen, es scheint nötig zu sein.

Viele Grüße

Ich habe wiederholt Menschen zum Jobcenter u.ä. begleitet.
Bei solchen Possen sofort den Rechtsanwalt einschalten.
Es gibt Vorgänge welche an Behörden Willkür grenzen und denen entschieden begegnet werden muss.
Es gibt interne Anweisungen Die vermuten lassen dass zum Teil aus politischen Gründen gezielt Prozessabläufe verzögert und Widerstände aufgebaut werden.