Wieso empfinden Temperaturen um die 30° als warm?

Aus rein logischer Sicht liegt die Eigentemperatur des Körpers ja bei so um die 36/37 Grad.

Wieso machen uns die Temperaturen ab 30° dann eigentlich schon zu schaffen oder können sogar gefährlich werden? Eigentlich müsste der Körper ja weniger Energie benötigen, um die eigene Temperatur zu halten, je wärmer es wird.

Gewohnheit
Hi Stummi,

alles Gewohnheit. Würden die Temp. jetzt für die kommenden 200 Jahre so bleiben, und würde man Dich in 196 Jahren nochmal nach Deinem Befinden diesbzgl. befragen, so wäre es wohl gar nicht so schlimm.
Frag doch mal Menschen, die seit 40 Jahren in einer Gießerei jeden Tag am Hochofen arbeiten, wie die das aushalten.

Aber eigentlich tatsächlich eine interessante und logische Frage. Irgendwo hab ich auch mal einen Bericht dazu gesehen, wo genau das ziemlich gut erklärt wurde. Weiß leider nicht mehr so… aber der Körper braucht immer ein Weilchen um sich an etwas anzupassen. Also durchhalten! =)

Yedi386

Guckst du hier
http://www.wer-weiss-was.de/app/service/board_navi?A…
da ist erklärt.

Was hat das mit meiner Frage zutun?

Grüße,
Stummi

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Aus rein logischer Sicht liegt die Eigentemperatur des Körpers
ja bei so um die 36/37 Grad.

Wieso machen uns die Temperaturen ab 30° dann eigentlich schon
zu schaffen oder können sogar gefährlich werden?
Eigentlich
müsste der Körper ja weniger Energie benötigen, um die eigene
Temperatur zu halten, je wärmer es wird.

Dummerweise hat Dein Körper (auch meiner) einen Stoffwechsel, der Wärme als Abfallprodukt abgibt. Selbst wenn Du völlig regungslos im Bett liegst, läuft der Körper mit rund 60W Leistung, das meiste davon fällt als Wärme an.

Das kann man bei hohen Außentemperaturen nicht mal kurz abstellen.

Stärker als die Temperatur macht einem (mir!) die hohe Luftfeuchtigkeit zu schaffen, da dann der zur Kühlung abgesonderte Schweiß nicht so gut verdunstet.